Fr, 17:45 Uhr
12.04.2019
Neues aus Roßleben
Neue Straße in Roßleben
Die Stadt Roßleben-Wiehe hat nun ein Sorgenkind weniger, wie kan erfahren hat...
Denn am 12. April wurde die Roßlebener Neue Straße nach der Erdverlegung der Stromkabel durch enviaM, von Leerrohren für den Breitbandausbau, der Aufstellung moderner Straßenbeleuchtung und der abschließenden Straßenbaumaßnahmen der Fa. Mütze und Rätzel wieder ihrer Bestimmung übergeben.
Beauftragter Steffen Sauerbier, die 90jährige Maja Bauer und der dreijährige Leandro Jahn durchschnitten symbolisch das Band.
Gekostet haben diese Baumaßnahmen auf 900 qm Fläche ca. 43.000 Euro. Beauftragter Steffen Sauerbier und die Mitarbeiter der Straßenbaufirma stießen gemeinsam mit den Anwohnern auf das gelungene Werk an. Nun gibt es keine Schlammschlachten mehr nach Regen oder Tauwetter und auch die dicken Staubschichten auf den Fensterbrettern gehören der Vergangenheit an, so Steffen Sauerbier. Da seit Jahresbeginn keine Straßenausbaubeiträge mehr erhoben werden sollen, kann man gespannt sein, wie die Übernahme der anteiligen Kosten durch das Land funktioniert.
Gemeinsam mit Steffen Sauerbier schnitten die 90jährige Maja Brauer als älteste und der dreijährige Leandro Jahn als jüngster Anwohner das symbolische Band durch.
Gehwegbauer 1965 v.l.: Walter Alsleben, Fritz Eggert, Rudolf Scheiter, Hermann Müller, Reiner Kallenbach, Werner Mettin, Dieter Franke, Karl-Ernst Herbst, Titus Kappel, Roland Bauer, Artur Alsleben
Roland Bauer hatte Bilder dabei, auf denen die Bewohner der Straße 1965 Gehwege bauten, um wenigstens trockenen Fußes in ihre Häuser zu gelangen. Die attraktiven Mehrfamilienhäuser wurden im Zuge des Beginns der Kaligewinnung in Roßleben zwischen 1904 und 1910 errichtet. Zu Vorwendezeiten wurde die teilweise grundlose Straße von Zeit zu Zeit mit Schotter versehen. Ende der 80er Jahre war sogar eine Einheit der Sowjetarmee aus der Garnision Lossa angerückt, um die Friedensstraße und die Neue Straße zu Schottern.
In den 90er Jahren wurde dem Bauamt der Gemeinde klar, die Straße konnte nicht hergerichtet werden, weil sie rechtlich eigentlich nicht existierte. Das Gelände bestand aus einzelnen Grundstücken, die zu den Häusern gehörten. Nachdem die Stadt diese den Besitzern abgekauft gekauft hatte, konnte nun endlich mit den Straßenbaumaßnahmen begonnen werden.
Text: Jochen Sauerbier
Fotos bereitgestellt durch Jochen Sauerbier
Autor: khhDenn am 12. April wurde die Roßlebener Neue Straße nach der Erdverlegung der Stromkabel durch enviaM, von Leerrohren für den Breitbandausbau, der Aufstellung moderner Straßenbeleuchtung und der abschließenden Straßenbaumaßnahmen der Fa. Mütze und Rätzel wieder ihrer Bestimmung übergeben.
Beauftragter Steffen Sauerbier, die 90jährige Maja Bauer und der dreijährige Leandro Jahn durchschnitten symbolisch das Band.
Gekostet haben diese Baumaßnahmen auf 900 qm Fläche ca. 43.000 Euro. Beauftragter Steffen Sauerbier und die Mitarbeiter der Straßenbaufirma stießen gemeinsam mit den Anwohnern auf das gelungene Werk an. Nun gibt es keine Schlammschlachten mehr nach Regen oder Tauwetter und auch die dicken Staubschichten auf den Fensterbrettern gehören der Vergangenheit an, so Steffen Sauerbier. Da seit Jahresbeginn keine Straßenausbaubeiträge mehr erhoben werden sollen, kann man gespannt sein, wie die Übernahme der anteiligen Kosten durch das Land funktioniert.
Gemeinsam mit Steffen Sauerbier schnitten die 90jährige Maja Brauer als älteste und der dreijährige Leandro Jahn als jüngster Anwohner das symbolische Band durch.
Gehwegbauer 1965 v.l.: Walter Alsleben, Fritz Eggert, Rudolf Scheiter, Hermann Müller, Reiner Kallenbach, Werner Mettin, Dieter Franke, Karl-Ernst Herbst, Titus Kappel, Roland Bauer, Artur Alsleben
Roland Bauer hatte Bilder dabei, auf denen die Bewohner der Straße 1965 Gehwege bauten, um wenigstens trockenen Fußes in ihre Häuser zu gelangen. Die attraktiven Mehrfamilienhäuser wurden im Zuge des Beginns der Kaligewinnung in Roßleben zwischen 1904 und 1910 errichtet. Zu Vorwendezeiten wurde die teilweise grundlose Straße von Zeit zu Zeit mit Schotter versehen. Ende der 80er Jahre war sogar eine Einheit der Sowjetarmee aus der Garnision Lossa angerückt, um die Friedensstraße und die Neue Straße zu Schottern.
In den 90er Jahren wurde dem Bauamt der Gemeinde klar, die Straße konnte nicht hergerichtet werden, weil sie rechtlich eigentlich nicht existierte. Das Gelände bestand aus einzelnen Grundstücken, die zu den Häusern gehörten. Nachdem die Stadt diese den Besitzern abgekauft gekauft hatte, konnte nun endlich mit den Straßenbaumaßnahmen begonnen werden.
Text: Jochen Sauerbier
Fotos bereitgestellt durch Jochen Sauerbier

