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Mo, 11:34 Uhr
15.04.2019
Meldung aus dem Landratsamt

Zertifikat zum familiengerechten Landkreis

Im letzten Kreistag hatte Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) bereits darüber informiert, dass sich der Landkreis in diesem Jahr wieder auf den Weg machen, das Zertifikat zum familiengerechten Landkreis zu erneuern. Jüngst informierte Hochwind-Schneider zu diesem Thema, und bat um Unterstützung...

Hilfreich bei der praktischen Umsetzung ist für uns dabei das Landesprogramm Solidarisches
Zusammenleben der Generationen, mit welchem es uns möglich ist, Projekte finanziell zu
unterstützen, so die Landrätin.

Bereits im vergangenen Jahr wurden einen Familienpass, der Ermäßigungen und
Gutscheine für Familien des Kyffhäuserkreises enthalten soll, in die Planung aufgenommen.
Der Impuls hierfür kam von Elternvertreterinnen und Elternvertretern der Kindertagesstätten
und wir werden in diesem Jahr gezielt daran arbeiten, diesen Wunsch zu realisieren, so die Landrätin wieter.

Am 22. Januar hat hierzu ein Arbeitstreffen mit Eltern des Landkreises stattgefunden, um das
Vorhaben zu konkretisieren. Dabei wurden Vorstellungen und Wünsche der Anwesenden über
das Format und die Inhalte erfasst.

Wichtige Punkte dabei waren, einerseits mehr Informationen über Freizeitmöglichkeiten zu
erlangen und andererseits familienfreundliche Angebote für diese vorzuhalten, z. B.
Ermäßigungen auf Jahresbeiträge bei Sportvereinen zu ermöglichen oder einen kostenfreien
Familientag in den Freizeiteinrichtungen anzubieten.

Insbesondere sollen öffentliche Einrichtungen, wie Museen und Freibäder sowie private
Unternehmen, wie z. B. die Gastronomie, der Einzelhandel oder das Bäckerhandwerk
angesprochen werden, mit der Bitte sich am Familienpass zu beteiligen.

Natürlich wäre es wünschenswert, wenn dieses Vorhaben viele Unterstützer findet – ich denke
hier auch an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor Ort, so die Landrätin, die sicher noch gezielter in ihren Bereichen für die Umsetzung werben können.

Alle Angebote können ab sofort formlos in der Kreisverwaltung per Mail zur Überprüfung
eingereicht werden.

Als Kontaktpersonen stehen hierfür der Koordinator des Landesprogrammes Solidarisches Zusammenleben Herr Blume sowie die Familien-/Gleichstellungsbeauftragte Frau Töppe zur Verfügung.
Bitte machen Sie dieses Anliegen publik und helfen Sie, dem Wunsch unserer Familien zu
entsprechen, so die Landrätin abschließend.
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Kommentare

15.04.2019, 15.16 Uhr
Kobold2 | Augenwischerei
Im Klartext, sucht man Sponsoren um Geschenke zu verteilen......
Zu einem familiengerechten Landkreis gehört m.M.n. auch ein gut audgebaites Radwegenetz, auf dem man sicher untewegs sein kann. Das auch Kinder selbständig zur Schule und zu den Freizeitangeboten kommen und nicht auf Elterntaxis angewiesen sind. Das würde die Familien auch ein Stück entlasten und zur Entspannung beitragen.
Aber hierzu bekam ich kürzlich erst die Bestätigung dafür, was man mit etwas nachdenken selbst erahnen kann.
Man sieht im Rathaus und sicher auch im LRA ,dafür keinen Bedarf, da die Stimmen dafür zu wenig sind.
Ja klar, wenn man die Bedingungen nicht schafft, hält man die Zahl der Radfahrer, die sich trotzdem trauen, auf niedrigem Niveau und schon kann man sich die Sache damit schönreden, das ja kein Bedarf vorhanden wäre.
Auch ein Grund, das SDH beim letzten Fahrtadklimatest nicht mal erwähnt wurde.
(Tot) Schweigen ist aber nicht immer Gold.

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15.04.2019, 16.21 Uhr
tannhäuser | Und eine Familie...
...kann auch ein Ehepaar ohne Kinder, aber mit einem oder beiden behinderten/eingeschränkten Partnern sein.

Also Thema Barrierefreiheit bitte nicht vergessen, wenn man das Zertifikat will.

Oder geht's doch eher um Nachwuchsgewinnung vor Lebensqualität der schon seit Jahrzehnten hier Lebenden?

Kobold2, ich stimme Ihnen zu. Ein sicherer Radweg zur Schule wäre eine Alternative zum Bus oder noch besser Elterntaxi.

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15.04.2019, 17.47 Uhr
Kobold2 | Vollkommen richtig
da gehört sicher noch mehr dazu, als das, was wir genannt haben.
Aber so, ist es wie früher mit der Planerfüllung.
Wenn die Bedingungen nicht passen, werden halt die Kriterien geändert......
Hauptsache, man kann sich auf die Schulter klopfen. Ich finds traurig, was da gespielt wird.

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15.04.2019, 22.24 Uhr
Knaecke2 | Da wird mir Übel.....
Zitat :
Hilfreich bei der praktischen Umsetzung ist für uns dabei das Landesprogramm Solidarisches
Zusammenleben der Generationen, mit welchem es uns möglich ist, Projekte finanziell zu
unterstützen, so die Landrätin.

Da bekomme ich den "HALS" !!!!!!
Hat die Landrätin auch den solidarischen Gedanken so ernst genommen, als es um die eigenen Erhöhungen der Unkostenpauschale für sie und Kameraden ging?????

Beim Thema " Zertifikat zum familiengerechten Landkreis"
wird öffentlich nach Unterstützung gesucht. Zum Thema "Erhöhung der Unkostenpauschale" für Hochwind und Kameraden wurde die öffentlichkeit außen vor gelassen.

Genau dieses Antidemokratische Denken lässt die Menschen an der Demokratie zweifeln. Mit Recht.... zu sehen in Sondershausen seit der Wende. Von einer wirklich kulturellen und belebten Stadt, in das Dasein eines besseren Dorfes verwandelt worden... Danke an unsere Komunenpolitiker seit 1989.

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