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Di, 19:38 Uhr
16.04.2019
Landespolitiker äußern sich

Radroutenplaner wird fast 7 Millionen Mal geklickt

Zahlreiche Neuerungen stehen zum Beginn der Fahrradsaison zur Verfügung, so die Meldung aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft...


„Der Radroutenplaner Thüringen (https://radroutenplaner.thueringen.de/) erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Die fast 7 Millionen Klicks zeigen, dass der Radroutenplaner gut bei den Nutzern ankommt“, sagt Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller. Und weiter: „Das Angebot unterstützt das Ziel, mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Denn Radfahren ist umweltschonend, reduziert Lärm und Verkehr auf den Straßen.“


Der Radroutenplaner bietet viele Informationen zu Streckenverläufen, Fahrtanweisungen, Höhenprofil, zur Anbindung an den öffentlichen Verkehr, zu touristischen Zielen, Wetteraussichten und Übernachtungsmöglichkeiten. Praktisch ist auch die Funktion „Rundroute planen“, mit der eine Route mit demselben Start und Ziel geplant werden kann. Den Radroutenplaner Thüringen gibt es auch als App für IPhone und Smartphones mit dem Betriebssystem Android.

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In dieser Fahrradsaison gibt es einige Neuerungen: Die überarbeitete App bietet jetzt auch eine Navigation auf der berechneten Route. Richtungspfeile und Fahranweisungen sowie Sprachansagen erleichtern den Weg zum Ziel. Darüber hinaus werden Informationen zur Fahrt wie die aktuelle Geschwindigkeit, die verbleibende Zeit und verbleibende Entfernung bis zum Ziel angezeigt.

Auf Wunsch werden im Radroutenplaner alle in einem selbst zu bestimmenden Abstand entlang der Route in der Datenbank enthaltenen Einträge entsprechend der Routenkilometrierung mit Link zu weiteren Infos oder zur Karte aufgelistet. Das detailliertere Höhenprofil der berechneten Route zeigt die durchfahrene Gemeinde und die Lage von interessanten Punkten. Außerdem kennt der Radroutenplaner neben den Bahnhöfen jetzt alle Haltestellen von Bussen und Bahnen im Freistaat. Mit Klick auf das Haltestellensymbol gelangt man zur Fahrplanauskunft oder zum aktuellen Haltestellenabfahrtsplan.


Der Radroutenplaner Thüringen weist zurzeit ein Radnetz von insgesamt ca. 13.400 km aus. Dabei handelt es sich um Radrouten bzw. Radverbindungen, die auf baulichen Radwegen, Rad-/Wirtschaftswegen, Forstwegen sowie Straßen verlaufen. Als touristische Radrouten sind aktuell ca. 3.250 km ausgewiesen. Diese tragen einen Namen (z. B. Radfernweg Thüringer Städtekette) sind durchgängig gut befahrbar und beschildert. Zu den touristischen Radrouten gehören zwei Routen des Radnetzes Deutschland sowie 13 Thüringer Radfernwege und ca. 80 regionale touristische Radrouten.

Am häufigsten aufgerufen wurden 2018 der Werratal-Radweg, die Deutschland-Route 4, die über den Radfernweg Thüringer Städtekette verläuft und der Saaleradweg, der in Thüringen einen gemeinsamen Verlauf mit der Deutschland-Route 11 hat.

Hintergrund:

Zu Radroutenplaner:

Seit Sommer 2010 ist der Radroutenplaner Thüringen unter www.radroutenplaner.thueringen.de kostenfrei im Internet. Inhalte und Funktionen des Radroutenplaners werden laufend erweitert und verbessert.

2017 wurde der Radroutenplaner grundlegend überarbeitet, damit er auch auf Tablet oder Smartphone angezeigt und bedient werden kann. Es werden ein gut gefüllter Veranstaltungskalender, eine Vielzahl von Themenrouten, Touren für Elektrofahrräder und Tourentipps angeboten. Die Suche nach interessanten Radrouten wird durch eine Einteilung Thüringens in verschiedene touristische Gebiete erleichtert. Durch Auswählen der gewünschten Reiseregion erhält man schnell Informationen und Links zu den dort verlaufenden touristisch interessanten Radrouten. Weiterhin ist es mit wenigen Klicks möglich Rundtouren zu planen.
Autor: khh

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Kommentare
Kobold2
17.04.2019, 07:35 Uhr
Ein Paradies für Radfahrer
möcht man meinen, wenn man diese Zeilen liest.
Aber die Klicks sind noch lange kein Anhaltspunkt für die tatsächliche Benutzung der Radwege und die Fahrradfreundlichkeit in Thüringen.
Was hier auf den Tourismus abzielt, lässt den regionalen Radverkehr hinten runter fallen.
Die Navifunktion ist wohl auch auf unser Rathaus zugeschnitten. Da kann man sich, wie bisher, mit der Beschilderung zurückhalten und auf die App verweisen. Auch wenn der Artikel einen anderen Eindruck hinterlässt, gibt es noch viel für Radfahrer zu tun. Es wird Zeit anzufangen.
In Anbetracht der bevorstehenden Wahlen sehe ich noch reichlich Bedarf. Hier wird sich über alles mögliche gestritten, aber ein Radwegenetz, noch nicht mal einzelne Radwege, kommen da vor. Auch insgesamt gibt's von den hier schreibenden Vertretern von Stadt und Land keine Ausführungen. So wird das nix, mit einer attraktiven Region.
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