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Do, 16:50 Uhr
25.04.2019
Neues aus Bad Frankenhausen

Bürgerstammtisch in Bad Frankenhausen

Die Bürgerinitiative „Ortsumgehung Bad Frankenhausen" „Für eine saubere Kurstadt, frei von Abgasen und Verkehrslärm“ lädt zusammen mit der Wählergemeinschaft „Pro Frankenhausen“ zu diesem Stammtisch ein. Update Terminänderung durch Veranstalter ....


In der Bundesverkehrswegeplanung bis 2030 ist die Umfahrung von Bad Frankenhausen
als ausgewähltes Straßenbau-Projekt im vordringlichen Bedarf mit einer Investitionssumme von 12,8 Mio € und einer Trassenlänge von 6,7 km vorgesehen.

Das Thema „Ortsumgehung BFH“ stand bisher nie auf der Tagesordnung, wurde vom Bürgermeister bei Anfragen in den Ausschüssen und im Stadtrat ständig abgeblockt.

Weil der Durchgangsverkehr stetig zugenommen hat und der verkehrsintensivste Straßenbereich der B 85 unmittelbar an der Südgrenze der Kurzone entlang verläuft, sehen wir nicht nur die Gesundheit unserer Bürger, sondern auch den Kurstadtstatus als stark gefährdet.

Im Interesse unserer Kurstadt, seiner Einwohner und Gäste wurde deshalb auf Initiative der Wählergemeinschaft „Pro Frankenhausen“ die Bürgerinitiative „Ortsumgehung Bad Frankenhausen“ gegründet.

Ihr Ziel ist es, den Beginn der Planungsarbeiten noch in diesem Jahr einzufordern und die Maßnahme Ortsumfahrung im vordringlichen Bedarf zügig abzuarbeiten.
Die Planung einer Ortsumgehung ist nicht in 2- 3 Jahren abgeschlossen. Daher werden ein zeitnaher Planungsbeginn und die Schaffung von vollziehbarem Baurecht durch das Land zwingend notwendig. Die Bürgerinitiative hat dazu bereits einige Aktivitäten unternommen.

Wir laden alle betroffenen und interessierten Bürger zu einer öffentlichen, informativen Bürgerversammlung am Freitag, den 03.05.2019, um 19:00 Uhr, in den „Thüringer Hof“ in Bad Frankenhausen am Anger ein.

Wählergemeinschaft „Pro Frankenhausen“
Bürgerinitiative „Ortsumgehung Bad Frankenhausen"
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Kommentare

25.04.2019, 12.13 Uhr
muraschke | Lärm und Abgase verhindern - Nicht umleiten!
Abgeleitet aus Lösungen anderer Städte...

Statt noch mehr Landschaft und Ackerboden (!) um Bad Frankenhausen durch eine Umgehungsstrasse zu versiegeln, sind folgende Sofortmaßnahmen angebrachter:

1. Bürger von Bad Frankenhausen reduzieren ihre innerstädtischen Fahrten ("Der SUV zum Butterholen") um 50%
2. Sperrung der Kyffhäuserstrasse im Verlauf der B85 (Kyffhäuser) für Motorräder (Schönwetterraser!)
3. Verurteilung und Anzeige von Quad-Raserei durch die Kurstadt
4. Sperrung für LKW (Mautumgeher)

Insbesondere der Punkt 1 könnte SOFORT umgesetzt werden. Da reicht eine Umfrage auf den üblichen Parkplätzen, wer ... was ... woher die Stadt als Einwohner mit sinnloser Fahrerrei begast und belärmt. Pro Verzicht statt Pro Auto!

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25.04.2019, 12.30 Uhr
Kobold2 | Sie glauben
Immer noch an das Märchen mit den Mautumgehern....
Dann fragen sie mal die Einwohner von Greußen.

Bei ersten bin ich bei ihnen .
Dazugehört aber auch ein sichers Radwegenetz und eine bessere Akzeptanz der Radfahrer durch die Autofahrer

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25.04.2019, 14.19 Uhr
Kobold2 | Ach so
Motoradfahrer unter Generalverdacht und gleichzeitig in Sippenhaft zu nehmen, ist zwar recht bequem, aber sicher nicht die Lösung. Nicht jeder rast dort gehirnamputiert durch die Kurven. Ein bissle Spass darf man denen auch noch gönnen, oder? Das die Jungs und Mädels auch hier und da einkehren und etwas konsumieren, kann man in unserer wirtschaftlichen " Hochburg" ja auch getrost vernachlässigen, zumal man Motorradfahren sicher nicht vom Sozialamt ausreichend finanziert bekommt. Auswirkungen auf den hier so dringend gebrauchten Tourismius, von denen unsrere " Experten" eh nicht gescheit wissen, wie sie's anstellen sollen, wird's auch keine geben.....
Aber es ist halt auch so ein bisschen Metalität, das alles was einem persönlich nicht passt, verboten werden muss .
So ist er halt, der Deutsche.. Immer recht haben müssen.

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25.04.2019, 14.45 Uhr
tannhäuser | Generalverdacht finde ich übertrieben...
...aber ich kann Ihrer beider Standpunkte verstehen.

Wahrscheinlich hat @ muraschke schon mehrfach im Auto versucht, diesen Kurvenwahnsinn hoch und runter zu bezwingen und dabei mit fast auf dem Boden schleifenden Motorrädern, egal ob überholend oder im Gegenverkehr beinahe direkten Kontakt aufnehmen müssen.

Über eine eventuell drohende Verallgemeinerung und sinkende Umsätze im Tourismusgewerbe werden Sie dann konkret auch nicht nachdenken, wenn ein Motorradfahrer auf Ihrer Frontscheibe klebt oder den Abflug ins Tal vorgeführt hat, Kobold2.

Vielleicht macht da eine Geschwindigkeitsbegrenzung Sinn? Dann wird eben hoch und runter geschlichen. Öffentliche Straßen dienen dem Ankommen von A nach B und nicht der Befriedigung eines-Geschwindigkeits- oder Selbstbestätigungsrausches.

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25.04.2019, 20.58 Uhr
Kobold2 | Find ich nicht
Ich bin der Überzeugung, das der Großteil der Biker vernünftig unterwegs ist, sost wären die Krankenhäuser schon längst überfüllt und die DLR hätte noch einen Heli in Bad F. stationiert.
Ich versuche mich immer in die andere Seite zu versetzen und deren Probleme zu verstehen.
Persönlich fehlt mir die Zeit zum Moped fahren, aber wie würden die Situation aufnehmen, wenn man eine landschaftlich schöne Strecke für ihr Hobby einfach sperrt? Machen wir doch den Harz gleich mit zu, für die Biker und den gesamten Alpenraum auch......
Ich habe gestern erst einen tötlichen Unfall auf der A6 erleben müssen. War aber ein PKW... machen wir auch gleich ein Fahrverbot dafür?
Solche Meinungen kommen, wenn man sich mit seinem Gegenüber nicht genügend auseinander setzt.
Der allgemeine PKW Fahrer zeigt gern auf andere, um sich im Recht zu wähnen und eine Fehlerfreiheit seinerseits zu suggerieren . Dem ist aber nicht so.
Wie ich schon mal schrieb: Deppen sind, an jeder Front.

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25.04.2019, 21.27 Uhr
tannhäuser | Ich habe keine Sperrung gefordert.
Wir reden hier scheinbar über die Quadratur des Kreises.

Aber kann man die Landschaft mit 20 km/Stunde weniger und etwas gedrosseltem Kurvenlambada nicht auch genießen?

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25.04.2019, 23.43 Uhr
Kobold2 | Die Sperrung hat Herr muraschke gefordert
für alles was nicht PKW fährt. Da reicht ihm ja eine freiwillige Selbstbeschränkung. Radfahrer kommen nicht vor. Ist für mich auch nicht überraschend.
Eine Quadratur ist es mit Nichten.
Wo wollen Sie die Referenz setzen? Motorad fahren ist breitbandig. Es kommt aufs Bike und vor allem auf's Könnem des Fahrers an.
Ein SUV ( super unnützes Vehikel) kann die Kurvengeschwindigkeiten eines Cabrios oder einer sportlichen Limosine auch nicht gehen.
Deshalb ist der andere immer noch kein Raser oder Draufgänger. Man sollte einfach aufhören seinen Standpunkt anderen aufzudrängen und auf die Eigenverantwortung zu setzen. Auch wenns schwer fällt. Gängelung hatten wird in der Vergangenheit reichlich und heute immer noch genug.

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26.04.2019, 08.54 Uhr
tannhäuser | Man kann nicht mal behaupten...
...dass es niemanden interessiert, was wir hier parlieren.

Es lesen mehr Menschen mit, die manche Themenschwerpunkte betreffen und die etwas ändern könnten, als man vermutet.

Deshalb ist die Diskussion richtig und sinnvoll. Ich persönlich habe außer dem Hausrecht in Wohnung und Garten keinerlei Handhabe, irgendwelche Verbote auszusprechen.

Aber da wir gerne zu den 2 Kaisern auf den Berg hinauf fahren, würden wir es begrüßen, heil an- und wieder wegzukommen.

Apelle an Vernunft und Fahrverhalten, egal ob auf 2 oder 4 Rädern, sind keine Gängelung. Und als wirklicher Unfallschwerpunkt gilt die Strecke wohl nicht, was bedeutet, dass hier (noch) die Vernunft regiert.

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26.04.2019, 10.38 Uhr
Mueller13 | @Kobold - inhaltlich nicht konsistent
Zitat Kobold: "Bei ersten bin ich bei ihnen ." (= 1. Bürger von Bad Frankenhausen reduzieren ihre innerstädtischen Fahrten ("Der SUV zum Butterholen") um 50%)

Zitat Kobold: "Motoradfahrer ... Ein bissle Spass darf man denen auch noch gönnen, oder?"

Sie prangern es also an, wenn Mutti schnell noch ein Stück Butter holt und dabei den Familien-SUV benutzt (weil man sich z.B. kein E-Zweitauto leisten kann), haben aber kein Problem damit, wenn Motorradfahrer zum Spaß durch die Gegend heizen?

Ich gönne jedem seinen Spaß, muss dann aber auch akzeptieren, wenn jemand sein Brötchen mit dem SUV holt.

PS: es gibt praktische Erwägungen einen SUV zu fahren (meine Überlebenswahrscheinlichkeit ist einfach höher, wenn ein Motorradfahrer mich "übersieht" oder ein Kleinwagenfahrer nebenbei einen Roman am Handy schreibt und die Fahrbahnstreifen verwechselt. Davon abgesehen nimmt mein SUV gut 20% weniger Sprit als die Limousine, die ich vorher hatte (ist aber vermutlich auch der Tatsache geschuldet, dass ich jetzt einen bösen Diesel fahre, der die 2,2t Eigengewicht aber zügig transportiert ;-)).

Wir zahlen alle genug für unsere Mobilität. Jeder sollte das Gefährt fahren, was er gerne möchte, wohin auch immer und aus welchem Grund auch immer. Eine Beschränkung ist einfach nicht praktisch darstellbar und würde in die Freiheit des Einzelnen zu stark eingreifen.

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26.04.2019, 15.17 Uhr
Kobold2 | Ach Müller13
Gerade hat Tannhäuser noch die Diskussion gelobt.......
Was sie hier anführen hinkt schlimmer, als ein Hanghuhn. Das eine ist Hobby und das andere der Alltagsterror.
Es ist wenig zielführend ein paar einzelne Situationen zu konstruierten und dann für allgemein zu erklären. Ihr Beispiel mit den E- Zweitwagen ist einfach nur überzogen.
Als Alternative reicht z.g.T. ein Fahrrad, oder auch einfach mal die eigenen Füsse. Der Zeitvorteil ist verschwindend gering und der Stressfaktor erheblich niedriger. Der Zeitaufwand, seine Probleme, die durch Bewegungsmangel entstehen, ärztlich behandeln zu lassen, aber bedeutend höher.
Wenn sie weiter mit ihren SUV Brötchen holen, dann bitte.
Ich habe das Gefühl ,das jedes noch so konstruierte Argument recht ist, um ja nichts am eigenen Schema ändern zu müssen. Damit sind sie aber nicht allein.
Ja, sie haben recht das wir viel für die Mobiltät zahlen.
Einfach deshalb, weil die Bequemlichkeit dazu verleitet und alle Beteiligten das ausnutzen, um den Autofahrern immer tiefer in die Tasche zu greifen. Die Bequemlichkeit nimmt es einfach hin . Ab und zu wird gemeckert, aber nichts wird geändert. Schuld sind halt immer die anderen.
Was haben wir nur früher gemacht? Da wurde der Einkauf noch getragen, oder im Bollerwagen geschoben.
Auf Arbeit ging s mit dem Bus, oder zu Fuß, oder dem Rad.
Manch eine fuhr täglich mit dem Moped und lies das Auto aus Kostengründen stehen. Kinder liefen zur Schule. Heute muss es für jeden Kram das Auto sein.
Das ist in meinen Augen einfach nur krank.

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26.04.2019, 16.20 Uhr
El loco | Alles klar Kobold...
... Sie vergaloppieren sich gerade mächtig!
Schon vergessen, dass man früher nicht einfach losziehen konnte, um schnell mal ein Auto zu kaufen.
Alles, was Sie aufführen, musste man genau deswegen so machen, weil man mitunter 20 Jahre auf ein Auto warten musste!
Und ja: auch Autofahren kann und darf ein Hobby sein!!!

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26.04.2019, 19.11 Uhr
Kobold2 | und sie
schmeissen grad alles in einen Topf, damit es schön unübersichtlich wird.
Der Notstand früher, ist aber kein Freibrief für das jetzige Verhalten vieler, die meinten, es ginge ohne Auto gar nichts mehr und es bestünde noch irgend ein Rechtsanspruch.
Das Autofahren auch Hobby sein kann, ist mir durchaus bewußt. nur denke ich nicht, das der tägliche Krampf in diese Sparte gehört.
Es kann natürlich sein, das der 300m Sprint zum Brötchen holen, als Volkssport und Hobby, an mir vorübergegangen ist.
Ich werd wohl langsam alt.

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