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Mi, 13:06 Uhr
12.06.2019
Erste Bilanz der Unwetter

Vollgelaufene Keller und mehr

Die letzte Nacht hatte es in sich, besonders für die Gebiete des westlichen Kyffhäuserkreises. Eine erste Bilanz der Unwetter im Kyffhäuserkreis...

Gravierende Schäden, oder gar Personenschäden gab es zum Glück im Kyffhäuserkreis nicht zu verzeichnen. Trotzdem mussten zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bei 15 mehr oder weniger langen Einsätzen Hilfe leisten.

Hauptproblem voll gelaufene Keller, denn die Straßen und Plätze und auch der Erdboden konnte die enormen Wassermassen nicht aufnahmen. Und sobald sich etwas staute, bestand die Gefahr, dass das Wasser sich den Weg in Häuser und Garagen lief. Als kn am Vormittag nach Bad Frankenhausen fuhr fehlte kurz nach 08:00 Uhr immer noch eine Feuerwehrfahrzeug von SDH-Mitte.

Im Einsatz waren die Wehren aus Clingen, Ebeleben, Wasserthaleben, Westgreußen, sowie die Sondershäuser Wehren aus Bebra, Jecha, Mitte und Stockhausen. Die Aufzeichnung muss noch nicht mal vollständig sein. Quelle Landratsamt auf Nachfrage.

Mindestens 80 Keller und oder tiefliegende Gebäudeteile (teils gewerblich genutzt) waren vollgelaufen und mussten ausgepumpt werden. Die Schäden die hier entstanden sind, lassen sich noch nicht abschätzen, können aber durchaus in Einzelfällen erheblich sein

Das Unwetter, dass in drei Wellen über den Kyffhäuserkreis zog, traf wohl gegen 22:30 Uhr zuerst die Regionen in Clingen, Greußen und die Gemeinde Helbedündorf.
Allein bei der zweiten Wellen registrierte kn auf seinem Handy 21 Meldungen von KatWarn aus den verschiedenen Gebieten.

Während der Westteil recht heftig von den Wassermassen getroffen wurde, war es nach Zeugenberichten in Bad Frankenhausen noch ein normaler Regen und weiter östlich hat man es nur noch mit Blitzen zu tun. Das deckt sich mit dem was der Regenradar zeigte.

Und noch eine Information zu KatWarn. Wer im Westteil des Kreises die Warn-App installiert hatte, bei dem hätte KatWarn mindestens eine Meldung anzeigen müssen. Bei wem KatWarn nicht ansprang, sollte seine Einstellungen überprüfen.


Aber nicht nur Keller liefen voll. Oft mussten auch Schlamm und Sand von den Straßen geräumt werden, wenn der Starkregen es auf die Straßen und Wege gespült hat.

Unterhalb des Achteckhauses musste der Gehweg gesperrt werden, weil beim relativ neu hergerichteten Weg, mal wieder der Sand herunter gespült wurde. Den abgespülten Sand hat der Bauhof gerade beseitigt.
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