nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Di, 12:26 Uhr
18.06.2019
Meldung aus dem Landratsamt

„Aktion Biotonne Deutschland“

Wie wichtig ist die Sortenreinheit von Bioabfällen? Dazu diese Meldung aus dem Landratsamt Kyffhäuserkreis...

Um in unserer kreiseigenen Kompostierungsanlage in Allmenhausen einen gütegesicherten Kompost herstellen zu können, ist es enorm wichtig, dass der zum Einsatz kommende Bioabfall frei von Störstoffen ist.


Die Praxis sieht jedoch leider anders aus. Bei Kontrollen der zur Abholung bereitgestellten Biotonnen muss immer wieder festgestellt werden, dass der Bioabfall durch Störstoffe wie z.B. Kunststoffe, Glas und Metalle verunreinigt ist. Oft sieht man, dass sortenrein gesammelter Bioabfall in einer Plastiktüte verpackt in die Biotonne gegeben wird. Damit ist natürlich die Mühe des Sortierens vergebens.

Diese Störstoffe müssen nach Anlieferung des Bioabfalls in der Kompostierungsanlage per Hand aussortiert werden, um einen hochwertigen Kompost erzeugen zu können.

Sie als Nutzer der Biotonne stehen im Hinblick auf das ordnungsgemäße Befüllen in ganz besonderer Verantwortung. Je reiner der Bioabfall, also frei von Störstoffen ist, desto geringer sind der Aufwand und die Kosten für die Herstellung unseres Kompostes.

Der in unserer Kompostierungsanlage hergestellte Kompost wird regelmäßig durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. kontrolliert, um sicherzustellen, dass der Kompost den Vorgaben der Gütesicherung entspricht. Ist dies nicht der Fall, darf der hergestellte Kompost nicht in Verkehr gebracht werden und muss, verbunden mit hohen Kosten, entsorgt werden.


Liebe Bürgerinnen und Bürger, Sie können also ganz erheblich dazu beitragen, dass ein gütegesicherter Kompost hergestellt werden kann.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und stehen Ihnen für Fragen jederzeit gern unter

Tel.: 03632/741 331 zur Verfügung.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

18.06.2019, 12.55 Uhr
muraschke | Gehirn im blauen Sack
Störstoffe? Sind wohl auch jene Menschen, die den Laubabfall in blaue Säcke packen und in den Wald werfen ...
Die Sache ist sicher hoffnungslos!
Man sollte eher das Umherfahren von Biomüll reduzieren. Dazu gehört eine (gesunde) Förderung von Eigenkompostierung. Die restlichen Biotonnen müssen dann intensiv kontrolliert werden. Dazu gehören ausgebildete Leute, die auch Strassen, Wege und Flure kontrollieren und Müllsünder aufspüren und abstrafen.
Und ... wenn es unsere Stadtwerke endlich mal lernen, mit Rasenschnitt gleich noch die Baumscheiben zu mulchen, würde das gegen Trockenheit helfen und die Transporte entschieden reduzieren.
Aber ... warum scheitern wir an so elementaren Dingen???

1   |  0     Login für Vote
18.06.2019, 14.07 Uhr
Gesperrt | Grasschnitt in Plastiksäcken durch die Gegend gekarrt
Nebenan ist einer, der packt seinen Grasschnitt immer in große durchsichtige Plasiksäcke und karrt die dann mit seinem Auto weg.
Auf meine Frage hin, warum er keinen Misthaufen habe, hat er nur mit den Schultern gezuckt. Das war vor 3 Jahren. Hat sich bis heute nichts dran geändert.

Ich sag immer, Sprit ist für solche Leute zu billig.

Mit Grasschnitt kann man hervorrangend mulchen da er stickstoffhaltig ist, da hat mein Vor-Schreiber recht. Man bräuchte also nicht mal einen eigenen Komposthaufen.

0   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.