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Do, 17:45 Uhr
18.07.2019
Meldung aus der Wirtschaftswelt

Kinderarzt beendet Tätigkeit in Bad Frankenhausen

Schon ab morgen wird die Kinderarzt-Praxis im MVZ der Reha-Klinik am Kyffhäuser für Kinder und Jugendliche Bad Frankenhausen schließen. Wie es weitergeht dazu diese Meldung aus der Verwaltung der Reha-Klinik...

Zu unserem großen Bedauern beendet der Facharzt  für Kinder- und Jugendmedizin, Herr Wissam Al Nasrallah, morgen seine ärztliche Tätigkeit in unserem MVZ an der Reha-Klinik am Kyffhäuser für Kinder und Jugendliche in Bad Frankenhausen, dass bestätigte Isabel Weber von der Verwaltung der Reha-Klinik, im Namen der Geschäftsführung, auf Nachfrage von kn. Herrn Al Nasrallah, der seit April 2018 hier praktizierte, beendet seine Tätigkeit aus wichtigen persönlichen und beruflichen Gründen und verlässt Bad Frankenhausen.

Die Reha-Klinik als Betreiber des MVZ ist natürlich sehr bestrebt und hat in zurückliegender Zeit alle in Betracht kommenden Schritte und Anstrengungen unternommen, für Herrn Al Nasrallah eine/n kompetente/n Nachfolger/in zu finden. Wir haben einen jungen Arzt in Aussicht, der in der klinischen Kinder- und Jugendmedizin tätig war und noch sein wird, bis er die Facharztprüfung abgelegt hat.

Über den weiteren Fortgang unserer Bemühungen werden wir informieren. Dieser Kandidat ist jedenfalls entschlossen, mit unserer Unterstützung eine kassenärztliche Zulassung zu beantragen, wenn seine Weiterbildung beendet ist. Wann der Nachfolger im MVZ seine Tätigkeit  aufnimmt, hängt zeitlich von verschiedenen Faktoren ab.
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Kommentare

18.07.2019, 19.02 Uhr
Kobold2 | Da kann man jetzt
ganz schön viel hinein interpretieren .......
Nach so kurzer Zeit, ist das sehr bedauerlich.

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18.07.2019, 19.33 Uhr
muraschke | Diskontinuität im Interesse der Kinder?
Wie beim Fußball ... werden die Trainer ... die Kinderärzte in Bad Frankenhausen gewechselt! Das hat man nun davon, wenn man auf "Eliten" aus Übersee ... oder von hinter den bulgarischen Bergen setzt. Man sollte sich immer mal erinnern, wie lange (!) Frau Dr. Siebert in Bad Frankenhausen tätig war. Die kannte die Gesichter von der Geburt bis zur Jugendweihe ...
Hat sich diese Woche nicht erst unsere Landesregierung wenige hundert Meter entfernt gefeiert???
Scheinbar ... oder sicher ... zählt heute nur Karriere. Da ist Provinz und dort lebende Kinder nur ein Sprungbrett.
Ein neuer (gern auch ausländischer) Kinderarzt kann uns alle vom Gegenteil überzeugen.

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18.07.2019, 21.28 Uhr
5020EF | Wo sind denn die ...
Fachleute, die uns 2015 versprochen wurden? Die sollten nach 4 Jahren doch Deutsch beherrschen und intergrative Sprechstunden-Hilfe haben...

Uns sind Ärzte, Ingenieure und Nobelpreisträger versprochen worden... sind die alle in westlichen Gefilden versumpft?

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18.07.2019, 22.58 Uhr
Kobold2 | In so "freundlicher" Umgebung
möchten die sich bestimmt nicht niederlassen.
Genauso sehen auch Firmen einen Grund darin, sich hier nicht anzusiedeln.
In den letzten Wochen gab es doch hier ausreichend Zuspruch, unter der Rubrik "Wir brauchen keine Zuwanderer ".
Jetzt nicht um Hilfe schreien, wenn's brennt .
Einfach mal nachdenken ginge natürlich auch.

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18.07.2019, 23.07 Uhr
tannhäuser | Thüringen ist nicht Alcatraz...
...und man muss von hier nicht unter Einsatz des Lebens flüchten.

Aber wenn Landesgelder geflossen sind für den Onkel Doktor und er sich jetzt in einem anderen Bundesland neu erfinden will, dürfte man durchaus über Regress nachdenken.

Nichts gegen die freie Wahl des Arbeitsplatzes. Aber Ärzte unterliegen doch einer besonderen Art von Verantwortung.

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19.07.2019, 12.51 Uhr
Mueller13 | @ Kobold2 - wir sind freundlich
Erkennen Sie den Unterschied zwischen einer Fachkraft, die wir benötigen und denjenigen, die uns hier das Leben versüßen?

Ich vermute, dass die hier ansässigen ausländischen Gastronomen oder Ärzte kein Problem mit den Einheimischen haben und umgekehrt.

Mit Ihrem Kommentar implizieren Sie, dass wir hier per se ausländerfeindlich sind und Ausländer unhöflich behandeln. Das ist Rhetorik auf unterem Niveau. Nicht jeder, der die ungeregelte Zuwanderung ablehnt, ist ein Nazi und unfreundlich.

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19.07.2019, 16.10 Uhr
Kobold2 | Ja Müller13
dann blättern sie doch einfach mal ein paar Tage auf diesem Portal zurück. Da braucht man nichts zu implizeren. Bei dem Thema wird leider nicht differenziert betrachtet, sondern alles in einen Topf geworfen, einseitig betrachtet und vorverurteilt, ohne die jeweiligen Fälle nur im Ansatz zu kennen. Um bei ihren Worten zu bleiben, unterstes Niveau.
Genau diese den Eindruck hat man dann ausserhalb unserer Region.
Und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

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19.07.2019, 16.57 Uhr
tannhäuser | Man kann dem Nachfolgekandidaten....
...nur mehr Glück mit der idiotischen Bürokratie wünschen als der potenziellen Hautarztnachfolgerin in Sondershausen.

Ich glaube auch nicht, dass die Menschen im KYF so unfreundlich sind, dass ein fähiger Arzt Fersengeld gibt. Das riecht eher nach "Sprungbrett in der Provinz und Sporen verdienen" für die große Karriere in einem Millionen-Shithole...

Oder er ist ein Idealist und kehrt zurück in die Heimat, um den noch immer dort Lebenden zu helfen...

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20.07.2019, 11.26 Uhr
Mueller13 | @ Kobold2 - Meinungsbildung?
Sie basieren eine Charakterstudie der Menschen dieser Region auf Basis des KN-Forums?

Herzlichen Glückwunsch^^. Gehen Sie auch mal vor die Tür und unterhalten sich mit Leuten außerhalb Ihrer Blase? Zeigen Sie mir doch bitte den ausländischen Arzt oder den ausländischen Gastronomen, der in SDH angegriffen oder angemacht wurde. Haben Sie wirklich den Eindruck, der "Italiener", "der Grieche", der Vietnamese oder der andere "Italiener" fühlen sich unwohl in Sondershausen?

Soll ich Ihnen im Gegenzug eine Liste erstellen von Übergriffen einer statistischen Kleinstmenge (Asylanten) auf die Mehrheitsbevölkerung? Und wir bekommen maximal die Hälfte mit, weil vieles nicht zur Anzeige kommt oder veröffentlicht wird.

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21.07.2019, 07.55 Uhr
Kobold2 | Meinungsbildung
Ist ein wenig wie Statistik, wenn Die Objektivität fehlt. Mit etwas mehr Aufmerksamkeit, solle ihnen aufgefallen sein, das ich die ganze Woche "vor der Tür" in einer recht großen Blase bin.
Hinzu kommen noch Familienmitglieder und Verwandschaft, die beruflich recht viel Publikumsverkehr haben. Was da so rüberkommt möchten sie lieber nicht hören.
Niemand hat geschrieben, das KN die Basis dafür ist, aber eben weltweit lesbar. Das ist ihre Art der Meinungsbildung. Sie schreiben bis jetzt, nur von Ärzten und Gastwirten und damit von denen, die ihnen persönlich von Nutzen sein können. Das diese Leute aber auch noch noch Famile, Freunde und Verwandschaft hier haben, die nicht mit der Kennzeichnung, mein Papa, Onkel, Ehemann, Freund usw. ist der und der ....rumlaufen, und damit anders angesehen und eher vorverurteilt werden, hat scheinbar in ihrer Blase keinen Platz mehr. Mit vielen dieser " Normalos" komme ich zusammen und abeite auch mit einigen. Nur nicht hier.
Deren Eindruck ist oft " im Osten, nein Danke "

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