Mi, 00:54 Uhr
28.08.2019
Was tun beim Klimawandel
Wie mehr für Insekten und Umwelt tun?
Bürger von Sondershausen haben kn mal auf ein Problem angesprochen und rege mal eine Diskussion an. Um was es geht, erfahren Sie hier...
Man hört ja in den Medien jetzt viel zu den Themen CO2, Bindung von CO2 und dem Fehlen von Insekten.
Und bei diesen Themen spalten sich ja die Meinungen mächtig, aber kn will man auch etwas örtlich sein.
Gerade beim letzten Thema teilen sich die Meinungen. Liegt das Fehlen der Insekten nur an den übermäßigen Einsatz von Insektiziden, oder haben wir Bürger auch eine dicke Aktie dran, dass wir kaum noch Wildblumen zulassen und alles nur eine schöne grüne kurzgeschnittene Rasenfläche sein. Und das möglichst ohne Insekten, die könnten ja vielleicht stechen.
Bürger sprachen kn deshalb auch schon zu diesem Thema mit den Grünflächen an:
Der Schlosspark von Sondershausen hat Bäume (wenige Büsche) und fast keine Blumen. Im Prinzip nichts, was Insekten groß anlocken könnte. Die Grasfläche wird öfter mal gemäht, so dass kaum Wildkräuter zur Blüte kommen. Muss das eigentlich so sein, fragten Bürger.
Nur weil des der Fürst mal vor Jahrzehnte schick fand, eine große Rasenfläche mit paar Bäumen zu haben, muss das doch nicht in heutigen Zeit für alle Ewigkeiten so bleiben.
So soll es sogar Bereich hinterm jetzigen Landratsamt einen Rosengarten der Fürsten gegeben haben. Der ist definitiv nicht mehr da. Jetzt gibt es bis auf wenige Wildkräuter und bisschen Steinklee praktisch nichts blühendes mehr im Schlosspark.
Eigentlich keine guten Voraussetzungen für Insekten. Und wer öfter durch den Schlosspark läuft wird feststellen, das es kaum noch Vögel gibt. Ob es noch die Fledermäuse gibt, die früher noch im Schlosspark Insekten jagten?
Man muss den Schlosspark nicht zu einer "Unkrautecke" verkommen lassen, so einige Bürger gegen kn aber gerade in den Mittelteilen der großen Rasenflächen könnte man doch Wildblumensamen ausbringen, um für die Besucher bunte Tupfen zu haben und auch Insekten im Schlosspark zu halten.
Über dieses Thema sollte man sich tatsächlich mal Gedanken machen. Wir leben im jetzt und sollten uns unsere Umwelt gestalten, wie sie für uns wichtig ist, nicht nur um auf Biegen und Brechen einen Park zu erhalten, nur weil es mal früher einem Fürsten gefiel.
Und gleich noch ein wichtiger Hinweis:
Die Gestaltung des Schlossparks unterliegt der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten. Nur die Pflege wird als Dienstleistung durch den Bauhof der Stadt Sondershausen erbracht.
Die Stadt kann Vorschläge machen, aber nicht entscheiden!
Und es gibt auch andere Flächen, über die man sich unterhalten sollte:
#
Ein solches Beispiel ist diese Wiese (Rasen sagen wäre übertrieben) am Planplatz. Sicher könnte man so eine Fläche mit vielen bunten Blumen aufpeppen, um an diesem Ort an dem viele Leute vorbei kommen. Aber hier vielleicht jedes Jahr neue Blumen setzen, würde auch nicht schlecht den Stadthaushalt belasten, ganz zu schweigen von den Leuten die man dazu braucht.
Man sollte überlegen, ob man solche Flächen nicht mit bedarfsdeckenden Gehölzen bepflanzt. Sicher ist es erst mal ein hoher finanzieller Aufwand, aber das ständige Rasenmähen wird auf die Dauer auch nicht billiger. Gerade wenn es immer wieder Kleinflächen sind, wie gleich nebenan an der Schlossmauer (siehe erste beiden Bilder der Bildergalerie).
Aber Sträucher haben einige Vorteile. Sie binden wahrscheinlich mehr CO2 als ein bißchen kurzes Gras. Wenn die Sträucher auch noch Blüten bekommen (richtige Sorte) hat man etwas für die Insekten getan und wenn aus den Blüten dann gar Früchte hervorkommen, haben die Vögel auch noch etwas davon.
Und so eine niedrige Strauchfläche sieht mit Sicherheit ansehnlicher aus, als die jetzige Wiese, die noch heftig unter der Trockenheit gelitten hat.
Und Wiesenflächen, die man nicht zu oft mähen sollte und mit Wiesenblumen aufpeppen sollte, haben wir wohl genug. Auch wenn es nur kleine Schritte sind, aber man sollte sich dieser Problematik annehmen.
Und wenn man Flächen hat, wo voraussichtlich in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten nicht bauen will, sollten solche Flächen mit Bäumen bepflanzt werden. Bäume binden auf Dauer CO2.
Besser sich auch über solche kleinen Schritte Gedanken machen, als keine, meint kn und bedankt sich bei den Bürgern, die hoffentlich damit eine Diskussion zu dem Thema angeregt haben.
Im Kampf um den Klimawandel sollte man auch kleine Schritte tun.
PS von kn:
Und eine Sache sollte man auch noch im Blick haben. Wenn der Schlosspark wirklich eine attraktive grünes Insel sein soll, muss man wohl oder übel bei den anhaltenden Dürreperioden sich Gedanken machen, ob man auch mal beregnet. Denn viele Stellen sind jetzt schon braun.
Autor: khhMan hört ja in den Medien jetzt viel zu den Themen CO2, Bindung von CO2 und dem Fehlen von Insekten.
Und bei diesen Themen spalten sich ja die Meinungen mächtig, aber kn will man auch etwas örtlich sein.
Gerade beim letzten Thema teilen sich die Meinungen. Liegt das Fehlen der Insekten nur an den übermäßigen Einsatz von Insektiziden, oder haben wir Bürger auch eine dicke Aktie dran, dass wir kaum noch Wildblumen zulassen und alles nur eine schöne grüne kurzgeschnittene Rasenfläche sein. Und das möglichst ohne Insekten, die könnten ja vielleicht stechen.
Bürger sprachen kn deshalb auch schon zu diesem Thema mit den Grünflächen an:
Der Schlosspark von Sondershausen hat Bäume (wenige Büsche) und fast keine Blumen. Im Prinzip nichts, was Insekten groß anlocken könnte. Die Grasfläche wird öfter mal gemäht, so dass kaum Wildkräuter zur Blüte kommen. Muss das eigentlich so sein, fragten Bürger.
Nur weil des der Fürst mal vor Jahrzehnte schick fand, eine große Rasenfläche mit paar Bäumen zu haben, muss das doch nicht in heutigen Zeit für alle Ewigkeiten so bleiben.
So soll es sogar Bereich hinterm jetzigen Landratsamt einen Rosengarten der Fürsten gegeben haben. Der ist definitiv nicht mehr da. Jetzt gibt es bis auf wenige Wildkräuter und bisschen Steinklee praktisch nichts blühendes mehr im Schlosspark.
Eigentlich keine guten Voraussetzungen für Insekten. Und wer öfter durch den Schlosspark läuft wird feststellen, das es kaum noch Vögel gibt. Ob es noch die Fledermäuse gibt, die früher noch im Schlosspark Insekten jagten?
Man muss den Schlosspark nicht zu einer "Unkrautecke" verkommen lassen, so einige Bürger gegen kn aber gerade in den Mittelteilen der großen Rasenflächen könnte man doch Wildblumensamen ausbringen, um für die Besucher bunte Tupfen zu haben und auch Insekten im Schlosspark zu halten.
Über dieses Thema sollte man sich tatsächlich mal Gedanken machen. Wir leben im jetzt und sollten uns unsere Umwelt gestalten, wie sie für uns wichtig ist, nicht nur um auf Biegen und Brechen einen Park zu erhalten, nur weil es mal früher einem Fürsten gefiel.
Und gleich noch ein wichtiger Hinweis:
Die Gestaltung des Schlossparks unterliegt der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten. Nur die Pflege wird als Dienstleistung durch den Bauhof der Stadt Sondershausen erbracht.
Die Stadt kann Vorschläge machen, aber nicht entscheiden!
Und es gibt auch andere Flächen, über die man sich unterhalten sollte:
#
Ein solches Beispiel ist diese Wiese (Rasen sagen wäre übertrieben) am Planplatz. Sicher könnte man so eine Fläche mit vielen bunten Blumen aufpeppen, um an diesem Ort an dem viele Leute vorbei kommen. Aber hier vielleicht jedes Jahr neue Blumen setzen, würde auch nicht schlecht den Stadthaushalt belasten, ganz zu schweigen von den Leuten die man dazu braucht.
Man sollte überlegen, ob man solche Flächen nicht mit bedarfsdeckenden Gehölzen bepflanzt. Sicher ist es erst mal ein hoher finanzieller Aufwand, aber das ständige Rasenmähen wird auf die Dauer auch nicht billiger. Gerade wenn es immer wieder Kleinflächen sind, wie gleich nebenan an der Schlossmauer (siehe erste beiden Bilder der Bildergalerie).
Aber Sträucher haben einige Vorteile. Sie binden wahrscheinlich mehr CO2 als ein bißchen kurzes Gras. Wenn die Sträucher auch noch Blüten bekommen (richtige Sorte) hat man etwas für die Insekten getan und wenn aus den Blüten dann gar Früchte hervorkommen, haben die Vögel auch noch etwas davon.
Und so eine niedrige Strauchfläche sieht mit Sicherheit ansehnlicher aus, als die jetzige Wiese, die noch heftig unter der Trockenheit gelitten hat.
Und Wiesenflächen, die man nicht zu oft mähen sollte und mit Wiesenblumen aufpeppen sollte, haben wir wohl genug. Auch wenn es nur kleine Schritte sind, aber man sollte sich dieser Problematik annehmen.
Und wenn man Flächen hat, wo voraussichtlich in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten nicht bauen will, sollten solche Flächen mit Bäumen bepflanzt werden. Bäume binden auf Dauer CO2.
Besser sich auch über solche kleinen Schritte Gedanken machen, als keine, meint kn und bedankt sich bei den Bürgern, die hoffentlich damit eine Diskussion zu dem Thema angeregt haben.
Im Kampf um den Klimawandel sollte man auch kleine Schritte tun.
PS von kn:
Und eine Sache sollte man auch noch im Blick haben. Wenn der Schlosspark wirklich eine attraktive grünes Insel sein soll, muss man wohl oder übel bei den anhaltenden Dürreperioden sich Gedanken machen, ob man auch mal beregnet. Denn viele Stellen sind jetzt schon braun.














