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Mo, 15:24 Uhr
23.09.2019
kn-Forum

Spur der Verwüstung

Warum verhindert das Landratsamt ein teilweises Alkoholverbot an Plätzen in der Innenstadt? Diese Frage stellt Tobias Schneegans im Forum...

Eine Schneise der Verwüstung zieht sich mal wieder durch die Innenstadt. Bei der alten Post einen Kasten am Haus zerkloppt. Am Café Pille die (700 kg!) Holz-Eistüte umgeschmissen, die Blumenkästen verrückt und als Highlight die historische Holzjalousie der Eingangstür demoliert! Als weiteres iTüpfelchen dann noch die Mülltonnen beim China-Imbiss und ein Verkehrsschild umgeworfen. Ich sage nur: "Danke für nichts Ihr Idioten!"
Spur der Verwüstung (Foto: Tobias Schneegans)
Spur der Verwüstung (Foto: Tobias Schneegans)

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P.S. Ehe hier wieder eine politische oder ideologische Grundsatzdiskussion geführt wird. Die Begrifflichkeit "Idiot" ist international und unabhängig von der Herkunft. Schade, dass das Landratsamt die beschlossene Alkoholverbotszone in Teilen der Innenstadt gekippt hat. Ich bin echt der Meinung, dass sich hier, gerade in Sachen Vandalismus und Prügelei, einiges in der Innenstadt zum Besseren gewendet hätte.

Und ja, auch eine Verlagerung der Klientel an andere, unverfängliche Orte, hätten das Stadtbild nachhaltig verbessert. Ich denke, hier sollte wir nochmal nachhaken, schließlich haben andere Städte das ja auch genehmigt bekommen, also muss es ja eine Rechtsgrundlage dafür geben...
Spur der Verwüstung (Foto: Tobias Schneegans) Spur der Verwüstung (Foto: Tobias Schneegans)

Tobias Schneegans
Cafe Pille Sondershausen
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
5020EF
23.09.2019, 15:56 Uhr
Ich verstehe Ihre Wut
Es ist schon komisch, dass angeblich eine Sicherheitsfirma Streife läuft aber anscheinend nur Falschparker verfolgt oder nur bis 18 Uhr (?) tätig ist.

Sie, Herr Schneegans sitzen doch an der Quelle der politischen Entscheidungen. Was sagt denn Bürgermeister/Landratsamt dazu?
Micha123
23.09.2019, 17:04 Uhr
Versagen von Stadt und Staat
Wenn Stadt und Staat versagen, so muss der Bürger sich selbst helfen und er hat auch das Recht dazu.
An Wochenenden oder nach Feierabend wird in Stadt und Ortsteilen nichts mehr kontrolliert.
Man sollte sich wirklich ernsthaft Gedanken machen, ob man nicht eine Bürgerstreife gründet.
Sich damit zu beschäftigen ist für das Allgemeinwohl wichtiger, als über Tourismus, Kultur, Lohhalle oder anderen Unsinn zu debattieren.
Kobold2
23.09.2019, 17:16 Uhr
Das Allheilmittel
wird das Verbot auch nicht sein.
Eine Herde Angetrunkener, die von irgendeiner Party, durch die Innestadt nach Hause zieht, kann genauso unberechenbar sein.
Bei dem zunehmenden Sinkflug des gesellschaftlichen Niveaus, muss auch noch nicht mal Alkohl dabei sein.
Schade, das solche Deppen schwer zu ermitteln sind. Da wünscht man sich manchmal den Pranger auf dem Marktplatz zurück.
5020EF
23.09.2019, 18:02 Uhr
@micha123
"Bürgerstreife" klingt und ist doch voll Nazi... man sollte es Nachbarschaftshilfe nennen! Klingt auch integrativ besser...

;)

Sie müssen künftig Ihre Wortwahl dem Mainstream anpassen, sonst werden Sie noch wegen Hassverbrechen ins "Ministerium für Liebe" vorgeladen... , das will doch niemand (also ich jedenfalls nicht!)

Natürlich haben Sie Recht, aber das darf man anscheinend nicht laut sagen, ohne als "Alter weisser Rassist/Mann" zu gelten...
Willkommen in 1984... ach menno... ist ja schon 2019...

Die dummen weissen reichen Blagen haben ihr Ziel erreicht: Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, die die sich Strom/Gas/Heizung/Auto/Urlaub leisten können und die Anderen (gehören da nicht auch Rentner, Kinder und Migraten dazu?)
... ist das nicht Nazi-er?... Was ist eigentlich die Steigerung von Nazi?
geloescht.20250302
23.09.2019, 19:32 Uhr
Kobolds Pranger...
...ist genau mein Rechtsverständnis.

Allerdings wurden die Deliquinten damals mit Lebensmitteln beworfen und diese brauchen wir heute für die Tafeln.
5020EF
23.09.2019, 19:56 Uhr
Hmm...ich will ja keine Fake-News verbreiten...
Herr Schneegans... haben Sie ihr Schutzgeld (Steuer?) auch ordnungsgemäss gezahlt? ...

Mist, ich guck einfach zu viel Pay-TV...

*Ironie-aus*
Sorry Herr Schneegans, nicht böse sein, manches kann m/w/d nur mit Sarkasmus ertragen.

PS: Tannhäuser: war das Obst/Gemüse nicht verfault, was dem Angeprangerten entgegen geworfen wurde?! Da sagt auch die Tafel: Schleich dich, du Lutscher!
geloescht.20250302
24.09.2019, 08:38 Uhr
Das ist natürlich wieder ein Schlag...
...gegen das so genannte subjektive Sicherheitsgefühl, welches uns angeblich Zustände suggeriert, die von der offiziellen Kriminalitätsstatistik widerlegt werden.

Alkohol ist keine Entschuldigung für asoziales Verhalten. Sondershausen ist seit Ewigkeiten Garnisionsstadt, ohne dass die Soldaten im Ausgang Chaos hinterlassen haben.

Ich habe auch gedient und wir haben kräftig gebechert, ohne auf dem Rückweg in die Kaserne eine Schneise der Verwüstung zu hinterlassen. Dann hätte uns nämlich am nächsten Morgen der Militärstaatsanwalt aus den Feldbetten geholt und für 4 Wochen in den Knast nach Schweden an der Oder transferiert.

Aber heute ist es so: Kein Ankläger, keine Sanktionen. Da hat ein Geschädigter wie Tobias einfach nur Pech gehabt, Opfer eines Einzelfalles zu werden.

5020EF Das mit dem Gemüse war eine Metapher. Aber passenderweise habe ich kürzlich einen Artikel über die Greussener Tafel gelesen, in dem stand, die Helfer müssten teilweise nicht verwertbare Lebensmittel aussortieren.

Also ist doch Wurfmaterial für den Pranger vorhanden.
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