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Mi, 08:15 Uhr
25.09.2019
Dampflok muss zur Untersuchung

Von der Schiene auf die Straße

Am vergangenen Montag hat die Harzer Schmalspurbahnen
(HSB) ihre „Brockenlok“ 99 7237 auf dem Straßenwege nach Thüringen bringen lassen. Im Dampflokwerk Meiningen (DLW) der Deutschen Bahn AG wird die 63-jährige Lokomotive in den kommenden Monaten eine umfangreiche Untersuchung erhalten...

Voraussichtlich bis Ostern 2020 wird sie dann wieder in den Harz zurückkehren. Im Gegenzug traf am gestrigen Tag die Dampflokomotive 99 7222 wieder in Wernigerode ein. Sie war in den zurückliegenden Monaten in Meiningen einer
Bedarfsausbesserung im DLW unterzogen worden. Bereits in den kommenden Tagen sind Probefahrten mit der 1931 gebauten Lokomotive vorgesehen.

Anschließend wird die von den Harzer Lokpersonalen liebevoll „Mama“ genannte Maschine wieder für Einsätze auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB zur Verfügung stehen. In den 1950er Jahren waren die insgesamt 17 „Brockenloks“ nach ihrem Vorbild entstanden und gebaut worden.

Auf nach Thüringen: Am vergangenen Montag wurde die „Brockenlok“ 99 7237 in Wernigerode auf einen Straßentieflader der Eisenbahn- Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH verladen und ins Dampflokwerk Meiningen transportiert  (Foto: HSB/Dirk Bahnsen) Auf nach Thüringen: Am vergangenen Montag wurde die „Brockenlok“ 99 7237 in Wernigerode auf einen Straßentieflader der Eisenbahn- Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH verladen und ins Dampflokwerk Meiningen transportiert (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)

Auf nach Thüringen: Am vergangenen Montag wurde die „Brockenlok“ 99 7237 in Wernigerode auf einen Straßentieflader der Eisenbahn-
Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH verladen und ins Dampflokwerk Meiningen transportiert Foto HSB/Dirk Bahnsen


Seit dem 21. September ist auch wieder die „Brockenlok“ 99 7247 im Einsatz. Die Dampflokomotive war am Nachmittag des 5. September an einem Bahnübergang im Wernigeröder Stadtteil Hasserode mit einem Lastkraftwagen kollidiert. Bei dem Unfall wurden unter anderem der Wassertender der Lokomotive sowie die Kupplung schwer beschädigt. Dank der mit großem Engagement in der Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB durchgeführten Reparaturen konnte die Lokomotive zügig wieder in den Betriebsdienst zurückkehren.
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