nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 11:32 Uhr
04.10.2019
Meldungen aus der Region

3 Tage Berlin für politisch Interessierte

Ein anspruchsvolles Programm erwartete die über 40 Teilnehmer aus dem Kyffhäuserkreis, die vom 30.09. bis 2.10. von der Bundestagsabgeordneten der Linken, Kersten Steinke, nach Berlin eingeladen worden waren. Dazu erreichte kn dieser Bericht...

Erste Station war der Besuch des Reichstages. Im Plenarsaal erfuhren die Reiseteilnehmer vieles über den Bundestag, den Ablauf von Sitzungen des Parlaments, aber auch zur Geschichte des Gebäudes. Anschließend wurde die Delegation von Frau Dr. Sabine Voigt, Büroleiterin von Kersten Steinke in Berlin, empfangen. Frau Dr. Voigt gab einen konkreten Einblick in die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten. Hier hatten die Besucher aus dem Kyffhäuserkreis die Möglichkeit, sowohl Fragen zu verschiedenen Regularien, Gremien aber auch zu aktuell interessierenden Themen zu stellen. Es fand eine lebendige Diskussion über verschiedene Politikfelder statt. Dabei ging es um Fragen zu Ost/ West, Familien- oder Seniorenpolitik. Anschließend konnten die Teilnehmer der Reise die Kuppel des Reichstages besichtigen.


Gruppenfoto im Reichstagsgebäude (Foto: A. Trommer)

Am darauf folgenden Tag begann das Programm mit dem Besuch der Thüringer Landesvertretung in der Mohrenstraße. Seit 1999 ist das Haus mit seinen Mitarbeitern für die Bundesratskoordinierung, als „Frühwarnradar“ bei bestimmten Entwicklungen auf allen politischen Ebenen und als Botschaft bzw. Schaufenster unseres Bundeslandes tätig. Thüringen besitzt insgesamt 4 Stimmen im Bundesrat, in dem alle 16 Bundesländer nach dem Proporz der Einwohner vertreten sind. Die Sprecherin der Landesvertretung, Roswitha Steinbrenner erläuterte anhand des Strukturstärkungsgesetzes eine aktuelle Aufgabe der Landesregierung und der Landesvertretung: Es werden 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel in den Kohleregionen zur Verfügung gestellt, bisher ist Thüringen nicht berücksichtigt. Hier geht es darum, dass auch unser Freistaat aus dem Topf der Bundesregierung mit Geldern für das Altenburger Land unterstützt wird.

Am Nachmittag stand ein Besuch des Ministeriums für Bildung und Forschung auf dem Programm. Hier bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die Bildungsarbeit des Bundes, wobei die Kultushoheit den Ländern obliegt. Interessant waren anschließend die Ausführungen zur Polarstern- Mission, gerade zur Klimaforschung. Am späten Nachmittag stand dann noch die Besichtigung der Gedenkstätte Berliner Mauer auf der Tagesordnung.


Das Karl- Liebknecht- Haus, die Parteizentrale der Linken (Foto: Uwe Vogt)

Am dritten und letzten Tag ging es in das Karl-Liebknecht-Haus. Hier sahen die Delegationsteilnehmer einen Film zur historischen Entwicklung des Hauses im Berliner Scheunenviertel. Anschließend war die Möglichkeit der Diskussion. Fragen wurden zur Mietbremse, zu Gründen von Flucht, zum Klimawandel, zur Arbeit und Infrastruktur, zur Bildung, zu Renten, zum Krankenversicherungssystem und zur Situation auf dem Land gestellt und diskutiert.

Am Ende dieser dreitägigen Fahrt können alle Teilnehmer nur ein herzliches Dankeschön an die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke (Die Linke) für die Einladung und an Frau Angela Trommer für die sehr gute Organisation der Fahrt sagen.

Uwe Vogt
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.