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Fr, 13:07 Uhr
04.10.2019
Neues aus Sondershausen

Stabsstellenleiterin vorgestellt

Seit 01.09.2019 ist Sie im Amt und heute stellte sie sich der Presse vor, die neue Stabsstellenleiterin Kultur, Wirtschaftsförderung und Tourismus, kurz die neue Kulturmanagerin der Stadt Sondershausen...

Die Stadt Sondershausen hat seit September wieder einen eine Kulturmanagerin (Kulturamtsleiter) haben. Bereits im Frühjahr hatte es Bürgermeister Steffen Grimm (pl) in einer Pressekonferenz angekündigt gehabt.

Für mich war die Einsetzung einer Kulturmanagerin eine wichtige Herzensangelegenheit, so Bürgermeister Grimm, und ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Kultur in Sondershausen. Er dankte den Stadtratsmitgliedern, die den Weg dafür mit ihrem Beschluss freigemacht hatten.


Bürgermeister Steffen Grimm mit Kulturmanagerin Claudia Langhammer vor der Touristinformation Sondershausen.


Unter 39 Bewerbern und nach 11 Bewerbungsgesprächen mit verschiedenen Bewerbern konnte sich Claudia Langhammer durchsetzen.

Claudia Langhammer in Ückermünde geboren lebte lange in Bendeleben und machte in Bad Frankenhausen ihr Abitur. Sie studierte in Ilmenau Medienwissenschaft und lebte zur Zeit der Bewerbung in Berlin.Dort war sie im Eventmanagement in den verschiedenen Bereichen tätig. Eine Bekannte hatte sie auf die Ausschreibung in der alten Heimat aufmerksam gemacht, wie sie heute im Gespräch informierte.

Neben den Voraussetzungen in der Ausschreibung war Claudia Langhammer selbst künstlerisch tätig. So war sie früher Teilnehmerin beim Carl-Schroeder-Wettbewerb in Sondershausen, Sparte Gesang.

Seit ihrer Arbeitsaufnahme war natürlich eine der ersten wichtigen Aufgaben, Arbeitsgebiet und das Mitarbeiterteam kennenzulernen. In wöchentlichen Teambesprechungen und einmal monatlich einer großen Teambesprechung, soll die Vernetzung der Teams verstärkt werden, so Langhammer im Gespräch.

Aufmerksam Leser von kn werden Sie schon gesehen haben.


Am 11.09. tagte die großen Arbeitsgruppe „Musikstadt“ Sondershausen und um weitere Schritte auf dem Weg zur „Erlebbarsten Musikstadt Deutschlands“ zu beraten, kn berichtete. Da nahm sie bereits an den Beratungen teil.

Erstes wichtiges Ziel der neuen Kulturmanagerin ist, die bisher autark gut arbeitenden Teams von Veranstaltungsmanagement, Schlossmuseum und Wirtschaftsförderung/Tourismus zu vernetzen.
Hauptziel des Ganzen, die Musikstadt Sondershausen als Marke in ganz Deutschland bekannt zu machen, ein Ziel und da ist man sich bei Grimm und Langhammer im Klaren, dass das nicht von heute auf morgen erreichbar sein wird.
Auch mit einem schon 400 Jahre bestehenden Orchester werden wir uns nicht mit Bayreuth messen, aber wir müssen unseren Bekanntheitsgrad in Sachen Musik steigern.

Ein Instrument soll dabei der im Leitbild 2030 bereits erwähnte und festgeschriebene Musikbeirat sein. Es soll ein ehrenamtlicher Beirat sein, der die Politik und Verwaltung bei den Beschlüssen unterstützen soll. Erste Kontakte in der Region wurden bereits geknüpft und Vertreter aller Musikrichtungen (Pop, Volksmusik, Konzert usw.) sollen vertreten sein.

Unsere Veranstaltungsvielfalt ist bereits gut so Langhammer, wir müssen es nur mehr in die Öffentlichkeit tragen. Deshalb soll verstärkte Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Punkt sein.

Erstes größeres Projekt soll das Residenzfest sein und nächstes Jahr der Weihnachtsmarkt oben auf dem Schloss.

Auf die Frage von kn ob auch schon eine Festspielhalle für das Theater im Visier ist, dämpfte Grimm die Erwartungen. Das ist erst mal eine Vision. Wir müssen erst unsere Baustellen Rathaus, Göldner und Carl-Corbach-Club erfolgreich über die Bühne bringen, ehe wir uns solchen Visionen widmen können, auch wenn man in letzter Zeit wieder öfter darüber spricht.

Wie ordnet sich die neue Kulturmanagerin im Organigramm der Stadt Sondershausen ein? Im Frühjahr hatte Bürgermeister Grimm bereits das Organigramm zur Verfügung gestellt, siehe Bildergalerie.
Stabsstellenleiterin vorgestellt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stabsstellenleiterin vorgestellt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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