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Mi, 00:05 Uhr
23.10.2019
kn-Forum

Leserantwort Reinhard Plaschke/ cui bono 3

Einige Richtigstellungen zu Anschuldigungen nimmt Reinhard Plaschke in einem Leserbrief vor...

Sehr geehrter Herr Kurt G., Kurta1955 zu Ihrem Beitrag „Aber“.

Nach Ihrer Kritik an meinen Artikel möchte ich höflich und wie gewohnt, Stellung nehmen.
Abstimmung/ Meinungsäußerung von Außerhalb: Dazu habe ich bereits Stellung bezogen (siehe Kyffhäuser Allgemeine vom 19.10.2019 – cui bono 2)

Während Sie dafür sind, votieren Ihre anderen Parteigenossen dagegen.

Bester Bürgermeister:

Das BM Strejc, der seit einiger Zeit sehr in der Kritik steht und nicht sonderlich beliebt ist, hat es sich selbst intensiv erarbeitet.
Sie halten in trotzdem für einen der besten BM - was vollkommen in Ordnung ist (Meinungsfreiheit). Leider kann ich mich hier Ihrer Meinung nicht anschließen.
Für mich war Rudi Kühne, einer der intelligentesten, dynamischsten, Integrativsten, kreativsten, kultur- und phantasievollsten Bürgermeister in meinem aktiven Leben, der leider viel zu früh verstorben ist. Zur Erinnerung - er hatte z.B. auch das Fliederfest unserer Vorfahren, welches auch heute noch ein Volksfest ist, wieder zum Leben erweckt und noch viele zukunftsfähige Ideen, gemeinsam mit den Frankenhäusern, in einer ressourcenarmen Zeit entwickelt. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Wenn Sie meinen, dass meine Darstellung zum gegenwärtigen Bürgermeister nicht der Wahrheit entspricht, können Sie gern zu mir kommen und die Unterlagen einsehen – Sie wissen ja wo ich wohne.

Frischluftschneise und GfBF:

Ich wurde von mehreren Parteien angesprochen, meine Sicht zur aktuellen Diskussion als Architekt und Stadtplaner vorzutragen. Dies habe ich nach besten Wissen und Gewissen getan.
Dabei habe ich auch den Faktor Frischluftschneise erläutert, dessen wissenschaftliche Thematik zur Grundlage eines jeden Stadtplaners gehört.
Wenn Sie sich die Mühe machen bei der Stadtverwaltung folgende Unterlagen
- Kurortentwicklungsplan,
- Erläuterungsbericht „Landschaftsplan Bad Frankenhausen + Oldisleben,
- Erläuterungsbericht zu Flächennutzungsplan der Stadt Bad Frankenhausen …,
u.a.m. einzusehen, wird Ihnen und interessierten Frankenhäusern sicherlich geholfen werden.

Zu meiner Person:

Ja, ich bin von den beabsichtigten Baumaßnahmen direkt betroffen. Daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht und dies in allen Beiträgen vorangestellt.
Betroffen sind aber meines Erachtens alle Frankenhäuser, die diese Stadt lieben. Denn auch ich bin in Bad Frankenhausen geboren, aufgewachsen und lebe hier. Ich bin, nebenbei bemerkt, auch ein paar Jahre älter als Sie.

Als ich meine Jugendliebe geheiratet habe, musste ich erschreckt erfahren, dass Sie Eigentümerin von 1/5 des etwas heruntergekommenen „Schlösschens“ war – so etwas wollte ich eigentlich nicht.
Wenn Sie ein gutes Angebot machen, werde ich vermitteln, dass Sie voraussichtlich schon nächste Woche Eigentümer dieses „Schlösschens“ sein können.
Sie sehen gegenwärtig sicherlich nur die „Blumen“, dann müssen Sie aber auch die große „Gießkanne“ mitbringen und ständig für „viel Wasser“ sorgen, damit alles so bleibt wie Sie es wahrnehmen und wünschen.

Mit Ihrer Drohung im letzten Satz: - „Zu viel Aufmerksamkeit kann schaden!!“ - haben Sie aber alle Grenzen der freien Meinungsäußerung überschritten. Ich wollte für eine bessere Zukunft, auch für Ihre, mitdenken – aber Ihre Äußerungen sind wahrscheinlich Bestandteil des gegenwärtigen „Mainstream“.

Reinhard Plaschke
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Mr0815
23.10.2019, 13:29 Uhr
An dieser Stelle..
.. vielen Dank für Ihre Offenheit und die Benennung der mit dem Hotelneubau verbundenen Probleme und Nachteile unter Ihrem Klarnamen.
Dies gilt natürlich ebenso für alle Anderen, welche den Mut haben sich öffentlich gegen die Planung zu äußern.

Leider bin ich zu dem Eindruck gekommen, daß man dies nicht mehr tun kann, ohne berufliche oder soziale Repressalien befürchten zu müssen, was u. A. auch an den kürzlich zutage getretenen demokratischen Unzulänglichkeiten liegen mag.
Ich, als jemand der die letzten 10 Jahre der DDR erleben durfte und den Rest nur aus persönlichen Berichten oder Sachbüchern kennt, hätte als Kind nie gedacht das man 30 Jahre später wieder an diesem Punkt ist.

Was Ihre Meinung zum besten Bürgermeister angeht, so teile ich diese mit Ihnen uneingeschränkt. Da Herr Kühne mit meinem Großvater befreundet war und ich dadurch Herrn Kühne persönlich kennenlernen durfte, erinnere ich mich an einen klugen, freundlichen, charismatischen und bodenständigen Mann, welchem Bad Frankenhausen und seine Bürger am Herzen lagen.
Nicht zu vergessen auch seine Beerdigung, an der halb Frankenhausen teilgenommen hat.
Leider gibt es solche Menschen mit Anstand und Format nur noch selten.
Was hingegen Herrn Strejc angeht so hätte dessen Fortschritt sicher jeder erreichen können, der in der Lage ist Fördermittelbescheide auszufüllen oder den nötigen Rückhalt einer Partei hat.
Man kann seiner Jugend und den damit verbundenen Umsetzung seiner Vorstellungen vielleicht noch die sichtbare Häufung von Kinderwagen in Bad Frankenhausen anrechnen, aber selbst da wird man in 5-6 Jahren darüber reden müssen, ob dann noch die ohnehin knappen Kapazitäten der jetzigen Grundschule ausreichen werden, oder ob Kinder aus dem Stadtgebiet dann im Umland eingeschult werden.
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