Fr, 19:48 Uhr
25.10.2019
Neues aus Sondershausen
Stadträte in der Zwickmühle
Im Stadtrat von Sondershausen ging es gestern um den Windpark Großberndten. Und hier waren die Stadträte in der Zwickmühle. Warum, erfahren Sie hier...
Der Ortsteilbürgermeister von Großberndten, Robert Köhn, konnte die Stadträte auffordern, entscheiden sie mit Augenmaß. Und er fragte, wohin geht eigentlich das Geld, was die Stadt Sondershausen für diesen Windpark erhält? In der Sitzung gestern hat es kn nicht herausgehört.
Robert Köhn berichtete, wie bereits jetzt der durch die bisherigen Windräder die Lärmemission im Ort, vor allem Nachts, richtig unangenehm wird.
Es ging um Repowering im Windpark von Großberndten. Es sollen höhere und mehr (statt 20 wohl 29) Windräder aufgestellt werden. Die Einzelheiten wurden der Presse nicht übergeben, da nur die Stadtratsmitglieder die entsprechende CD erhielten, einschließlich der Stellungnahmen und Bewertungen.
Aber auch die Stadträte konnten eigentlich nicht viel entscheiden. Weil der Windpark Großberndten zum Windkraftvorranggebiet gehört, könnten hier eigentlich Windräder aufgestellt werden, ohne dass es noch großartige Genehmigungen geben muss.
Mit der Erstellung eines Bebauungsplans durch die Stadt Sondershausen können nur einige Randbedingungen beeinflusst werden, so zum Beispiel den minimalen Abstand, den die Windräder zum Ort haben dürfen. Wurde wohl auf 1.000 Meter festgelegt.
Deshalb wurde der Abwägungsbeschluss und der Satzungsbeschluss den Stadträten zur Abstimmung vorgelegt, der mit jeweils drei Gegenstimmen und sechs bzw. sieben Enthaltungen den Stadtrat passierte.
Wäre der Beschluss nicht gefasst worden, hätten die Windkraftbetreiber recht ungebremst bauen können.
Zu gut deutsch, es wurde das kleiner Übel gewählt.
Mit der Festlegung der Windkraftvorranggebiete im Regionalplan Nordthüringen, wurde den Stadträten die Möglichkeit genommen, Windkraftanlagen zu verhindern.
Autor: khhDer Ortsteilbürgermeister von Großberndten, Robert Köhn, konnte die Stadträte auffordern, entscheiden sie mit Augenmaß. Und er fragte, wohin geht eigentlich das Geld, was die Stadt Sondershausen für diesen Windpark erhält? In der Sitzung gestern hat es kn nicht herausgehört.
Robert Köhn berichtete, wie bereits jetzt der durch die bisherigen Windräder die Lärmemission im Ort, vor allem Nachts, richtig unangenehm wird.
Es ging um Repowering im Windpark von Großberndten. Es sollen höhere und mehr (statt 20 wohl 29) Windräder aufgestellt werden. Die Einzelheiten wurden der Presse nicht übergeben, da nur die Stadtratsmitglieder die entsprechende CD erhielten, einschließlich der Stellungnahmen und Bewertungen.
Aber auch die Stadträte konnten eigentlich nicht viel entscheiden. Weil der Windpark Großberndten zum Windkraftvorranggebiet gehört, könnten hier eigentlich Windräder aufgestellt werden, ohne dass es noch großartige Genehmigungen geben muss.
Mit der Erstellung eines Bebauungsplans durch die Stadt Sondershausen können nur einige Randbedingungen beeinflusst werden, so zum Beispiel den minimalen Abstand, den die Windräder zum Ort haben dürfen. Wurde wohl auf 1.000 Meter festgelegt.
Deshalb wurde der Abwägungsbeschluss und der Satzungsbeschluss den Stadträten zur Abstimmung vorgelegt, der mit jeweils drei Gegenstimmen und sechs bzw. sieben Enthaltungen den Stadtrat passierte.
Wäre der Beschluss nicht gefasst worden, hätten die Windkraftbetreiber recht ungebremst bauen können.
Zu gut deutsch, es wurde das kleiner Übel gewählt.
Mit der Festlegung der Windkraftvorranggebiete im Regionalplan Nordthüringen, wurde den Stadträten die Möglichkeit genommen, Windkraftanlagen zu verhindern.