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Fr, 17:26 Uhr
22.11.2019
Kommunalpolitiker äußern sich

Neuer Ortsvorstand der LINKEN Bad Frankenhausen gewählt

Am 20. November 2019 fand im Domizil die Mitgliederversammlung der LINKEN Bad Frankenhausen statt. Auf der Tagesordnung standen u.a. der Rechenschaftsbericht des bisherigen Ortsvorstandes und die Wahl des neuen Ortsvorstands. Dazu erreichte kn dieser Bericht...

Sabine Zeidler berichtet zunächst über die Arbeit unseres bisherigen Ortsvorstandes und bedankte sich bei allen Mitwirkenden. In den vergangenen zwei Jahren standen die Wahlen klar im Fokus: die Bundestagswahl, die Kommunalwahl und die Landtagswahl, über deren Ausgang wir diskutierten.

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Sie berichtete über Veranstaltungen, die im Rahmen der politischen Arbeit stattgefunden haben. Im weiteren Verlauf diskutierten unsere Mitglieder, wie man diese fortsetzen und intensivieren kann. So sind wir uns einig, dass wir mehr öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen ins Leben rufen müssen, die direkt an die Lebensbereiche und an die Interessen der Menschen anknüpfen. Ein gutes Beispiel war die öffentliche Veranstaltung zum Knopfmacherhölzchen, dessen Inhalte schließlich auch in den Stadtrat eingebracht wurden. Dem neuen Ortsvorstand obliegt nun die Erarbeitung einer Strategie und deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des Ortsverbandes.

In einer einstimmigen Wahl wurde unser neuer Ortsvorstand gewählt, der nun aus 7 Mitgliedern besteht. Ihm gehören Bianka Wandersleb, Florian Franke, Sabine Zeidler, Marion Haas, Andreas Bachner, Sylvia Winter (v.l.n.r.) und Volkart Otto (nicht im Bild). Auch in Zukunft wird der Ortsvorstand ohne Vorsitzende(n) arbeiten. Alle Vorstände fungieren als gleichberechtigte Sprecher. Mit seiner ersten Beratung im Dezember werden unsere neugewählten Ortsvorstände ihre Arbeit aufnehmen.

Neuer Ortsvorstand der LINKEN Bad Frankenhausen gewählt (Foto: Die Linke Bad Frankenhausen) Neuer Ortsvorstand der LINKEN Bad Frankenhausen gewählt (Foto: Die Linke Bad Frankenhausen)

Bild: DIE LINKE Bad Frankenhausen

Mit Chantal Herrmann begrüßte der Ortsvorstand ein neues, junges Mitglied. Die 18-Jährige kommt aus Bad Frankenhausen und wird sich künftig in die Arbeit des Ortsverbandes Bad Frankenhausen einbringen.

Ortsvorstand DIE LINKE Bad Frankenhausen
Autor: khh

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Kommentare
Mr0815
24.11.2019, 23:30 Uhr
Bedeutet das...
...das weiterhin im Fahrwasser der SPD geschwommen wird?
...das wieder kein eigener Bürgermeisterkandidat aufgebaut und unterstützt wird?
...das mangels wählbarer Gegenkandidaten wieder Herrn Strejc das Bürgermeisteramt auf dem Silbertablett präsentiert wird?
geloescht.20250302
25.11.2019, 09:04 Uhr
Ohne Selbstreinigungskräfte...
...innerhalb der Parteien wird sich nichts ändern, Mr0815!

Ob gewollt oder nicht, in Sondershausen hat damals die SPD die jetzigen Verhältnisse eingeleitet, dass die verkrusteten jahrzehntelangen Zustände (Bürgermeister CDU, 1. Beigeordnete(r) SPD) aufgelöst wurden, indem sie selbst ihre Genossin Stellvertreterin aus Kostengründen in die Wüste schickte.

Ok, sie war zwar in Südthüringen nicht wirklich willkommen, fiel aber in einen weichen Ämtersessel. Also waren das damalige Heulen und Zähneklappern Heuchelei. Das kennt man ja zuletzt von abgewählten MdL, die jetzt alle zur Tafel müssen und die Schlangen im Jobcenter bis auf die Strasse reichen lassen.

Solange sich die SPD- und Linke-Mitglieder im Ostteil von ihren Führungskräften alles bieten lassen, werden die dortigen Bürger weiterhin mit Pöbler Strejc und Kyffhäuserkreisverächter Blümel leben müssen.

Es gibt wohl noch zu viele Bürger, die das gut und gerne so haben wollen.
Mr0815
25.11.2019, 20:45 Uhr
Danke, werter Tannhäuser
für Ihre Einschätzung.

Nunja, meiner Meinung nach schärft man auf kommunaler Ebene sein eigenes Parteiprofil.
Besonders wenn man in der Opposition ist und nicht zum Steigbügelhalter von Leuten wird, die man vorher noch selbst verdammt hat.
Das ist höchst unehrlich und charakterlos.

Ein weiter Knackpunkt, wenn man sein Profil nicht schärft, ist, daß jegliche guten Fortschritte der Person des Bürgermeisters zugeschrieben werden, obwohl alle Beschlüsse von allen Stadträten gefasst werden und der BM maximal Vorschläge einbringt.
Nur dann muss man sich auch nicht wundern, wenn man seitens CDU oder der LINKEN keine eigenen aussichtsreichen Kandidaten in Stellung bringen kann, wenn sich eine Person als Heilsbringer profilieren darf und alle anderen nur Erfüllungsgehilfen sind, die nichtmal allen Einwohnern bekannt sind, bzw. deren Leistungen für die Stadt.

Man kann deswegen auch nichts von einer Katja Knipping oder einem Bernd Riexinger halten, denn in einer Partei die sich von innen heraus erneuert hätte, wären diese Menschen nichtmal zum Plakate kleben geeignet, da diese inzwischen Lichtjahre vom Menschen entfernt sind und dekadent wie Ludwig XIV. leben.
Was man aber sehr hoch anrechnen muss, ist die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Damen der LINKEN in Bad Frankenhausen bei der Tafel und das ist halt der Unterschied zwischen Kommunal und Landes/Bundespolitik.
Vergessen möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht z.B das Engagement von Herrn Kobrow im Vereinsleben der Stadt, aber wer interessiert sich abseits der direkt involvierten dafür, bzw. wer weiß davon?
Öffentlich wirksamer sind halt Ansprachen vom Bürgermeister im Amtsblatt oder Auftritte auf sämtlichen Veranstaltungen.
geloescht.20250302
25.11.2019, 21:15 Uhr
Vielen Dank...
...geschätzter Mr0815!

Natürlich hätten Sie schreiben können: "Was soll ich mit der Ferndiagnose eines Sondershäusers?"

Aber bei uns herrschte ja bis zum Beigeordnetinnen-Paukenschlag durch die SPD und dem Nichtantritt des langjährigen CDU-Bürgermeisters teilweise auch eine gewisse schläfrige Agonie.

Und Ihre Einschätzung zur Diskrepanz innerhalb der Linken zwischen der engagierten Basis und der abgehoben Führungselite wie den von Ihnen erwähnten Kipping und Riexinger teile ich vollumfänglich.

Nicht umsonst hat sich das Duo Wagenknecht/Lafontaine von den Kabalen ohne echte Liebe zu Partei und Wahlvolk zurückgezogen.
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