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Fr, 18:07 Uhr
22.11.2019
Meldungen aus dem Landratsamt

Nahverkehr im Fokus

Im Kreisausschuss ging es jüngst um die Ergänzung des aktuellen Nahverkehrsplanes des Kyffhäuserkreises für den Zeitraum 2017 – 2021 zur Förderung ehrenamtlicher Verkehre (Bürgerbusse)...

Der Kreisausschuss empfahl einstimmig dem Kreistag des Kyffhäuserkreises die in der Anlage aufgeführten Ergänzungen im Nahverkehrsplan für den Zeitraum 2017 – 2021 zu beschließen.
Ergänzung

Aus der Begründung von Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD):

Der Kreistag des Kyffhäuserkreises hat in seiner Sitzung vom 15.12.2016 mit Beschluss-Nr. 2016/6/031 die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes (NVP) für die Jahre 2017 bis 2021 beschlossen.

Der NVP ist gemäß § 5 Abs. 1 Thüringer Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr (ThürÖPNVG) für einen Zeitraum von 5 Jahren aufzustellen und bedarfsgemäß fortzuschreiben.

In einer sich (demografisch) wandelnden Gesellschaft verändern sich nicht nur Rahmenbedingungen sondern auch die Bedürfnisse an Mobilität und damit die Anforderungen an das ÖPNV-Angebot.

Insbesondere in ländlich strukturierten Räumen ist es zunehmend schwierig, zu wirtschaftlich tragbaren Bedingungen einen akzeptablen „klassischen“ Öffentlichen Personennahverkehr aufrecht zu erhalten.

Daher sind zunehmend alternative Bedienformen wie liniengebundener oder voll flexibler Rufbus aber auch Bürgerbusverkehre bei der Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebotes zu berücksichtigen.

Bereits in zahlreichen Städten und Gemeinden schafft der Bürgerbus dort Mobilitätsangebote, wo der herkömmliche Linienverkehr zu umfangreich oder zu teuer wäre. Diese sind meist an bestimmte Fahrgastgruppen gerichtet und sind nicht als Konkurrenz zum ÖPNV zu verstehen sondern als sinnvolle Ergänzung und Erweiterung.

Der Kyffhäuserkreis nimmt die Etablierung von Bürgerbus-Verkehren in seine Zielstellung für die weitere Ausgestaltung des Nahverkehrsangebotes auf, um bestmögliche Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Mobilität zu schaffen.


Aus der Diskussion
In der Diskussion sagte Jörg Steinmetz (CDU) man müsste den Spagat machen und nicht eventuell ein Konkurenz für Taxi-Unternehmen werden. Er findet es gut, wenn in Bad Frankenhausen Erfahrungen gesammelt werden. Thomas Gelhaar (SPD): Der Fokus sollte auf dem ländlichen Raum liegen. Jürgen Rauschenbach (Grüne) gab zu bedenken, man solle nicht Land gegen Stadt ausspielen und erinnerte, welche Ausdehnung die Stadt Sondershausen hat.
Autor: khh

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