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So, 00:06 Uhr
15.12.2019
Kulturszene aktuell

Hommage an Heinz Scharr

Am gestrigen Nachmittag eröffnete in Sondershausen eine Sonderausstellung zu Heinz Scharr...

Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der 2017 verstorbene Sondershäuser Künstler Heinz Scharr hätte in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag. Aus diesem Anlass ehrt die Stadt Sondershausen ihren großen Sohn und das Schlossmuseum einen bedeutenden Thüringer Künstler mit einer Ausstellung...

Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Sonderausstellung, die gestern eröffnet wurde, wird bis zum 2. Februar 2020 gezeigt werden. Mit moderner Technik ist Heinz Scharr auch für die Besucher sicht- und erlebbar. Eine schöne Sache und in einer Sonderausstellung in dieser Form in Sondershausen wohl noch nicht angewendet, wenn sich kn recht erinnert.

Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Museumsleiterin Christa Hirschler übernahm die Begrüßung. Weil es gestern eine Laudatio im direkten Sinne nicht gab, machte Hirschler einige Informationen zu der neuen Ausstellung.
Auch wenn Heinz Scharr im Jahre 2017 verstorben ist, so Hirschler, lebt er in Sondershausen mit seinen Werken fort.

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Scharr hatte eine tiefe Beziehung zur Natur und seine letzte Ausstellung im Jahre 2014 stand nicht umsonst unter der Überschrift "Meine Naturbilder".
"Blauen Himmel male ich nicht" sagte er mal. Ihn interessierten nur die veränderten Strukturen, so Hirschler. Er machte nicht einzelne Blätter, sondern ganze Folgen.

Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hirschler verwies auf das Werksverzeichnis (siehe Startbild), dass zusammen mit der Witwe Jutta Scharr (Bild li.) und dem Schlossmuseum erarbeitet worden war und käuflich an der Museumskasse erworben werden kann.

Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Statt der Laudatio gab es einen umfangreichen Vortrag von Prof. Dr. med. Hans-Dieter Göring, der Heinz Scharr noch kannte (beide aus Stockhausen) und früher sein Zeichenlehrer war. Prof. Dr. Göring ließ mit seinem Vortrag viele Erinnerungen an Heinz Scharr aufkommen, sei es, dass der bekannte Politiker Björn Engholm im Jahre 2009 zu einer Ausstellung von Heinz Scharr die Laudatio hielt.

Von 1947 bis 1952 studierte Scharr an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und zur gleichen Zeit studierte dort auch Werner Tübke. Schon zu der Zeit malte Scharr bei Studien lieber im Zoo Tiere, als wie üblich Aktzeichnungen in der Ausbildung zu machen.

Prof. Dr. Göring erinnerte aber auch daran, dass der Künstler Scharr gerade in den frühen Jahren als Künstler in Sondershausen teilweise verkannt war und teilweise einige seiner Werke funktionsunfähig gemacht wurden, wie der geschmiedete Brunnen im Borntal.

Aber auch an weniger bekannte Seiten von Heinz Scharr erinnerte Prof. Dr. Göring, so dass Scharr 1957 als DDR-Künstler dem Dortmunder Künstlerbund beitrat, was ihm teilweise recht übel genommen wurde. Mit seinen Ausführungen zeichnete Prof. Dr. Göring ein interessantes Bild vom Künstler Heinz Scharr.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Cecilia Domuncu auf der Harfe abgerundet.

Eine interessante Ausstellung, die gestern eröffnet wurde und die Weihnachtszeit sollte auch mal genutzt werden, seine Schritte ins Schlossmuseum Sondershausen zu lenken.
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hommage an Heinz Scharr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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