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Do, 13:03 Uhr
05.03.2020
kn-Forum

Das Thüringer Beamten(un)tum

Unter dieser Überschrift befasst sich ein Beitrag mit dem Thema Staatssekretäre in Thüringen...

Wie gestern vermeldet, hat Thüringen wieder neue Staatssekretäre. Andere wurden in den „einstweiligen Ruhestand“ versetzt. Das wundert schon, da ja von RRG verkündet, die Zuschnitte der Ministerien und die Minister sich nicht ändern. Nur Dirk Adams ist neu.

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Schaut man nun als Wähler auf die Entwicklung, als Wähler, der vielleicht mehrere Minijobs zum Überleben benötigt, oder als Wähler, der gerade eine 3-monatige Sperre von der Arbeitsagentur aufgebrummt bekommt, fragt man sich schon, wie Mann und Frau mit 53 oder 54 in den „einstweiligen Ruhestand“ versetzt werden kann. Natürlich greift hier das Beamtengesetz.

Und … natürlich muss man das nicht akzeptieren! Zumal … was sind denn (eigentlich) die Ansprüche von RRG? Die Sesselrochade in der Thüringer Staatskanzlei wirft schon einige Fragen auf. Sicher, die Vorgänger haben es nicht anders gemacht. Aber RRG wollte ja mal …

Gibt es in der Staatskanzlei eigentlich „Stellenbeschreibungen“? Jeder kennt das, wenn er sich im Irgendwo bewirbt und auf ein „gefordert wird“ seine Ausbildung und Erfahrungen legt.

Es geht auch anders, wenn man ins „Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft“ schaut. Hat dort jemand überhaupt mal eine Keimprobe gemacht!? Augenveredelung scheint man ja schon zu kennen. Eigentlich … ein Affront gegenüber Thüringer Bauern.

Eigentlich müssten ja Minister und Staatssekretäre vom „Fach“ sein. Das verlangt man doch von jedem „popeligen“ Arbeitnehmer. Aber … der ist ja kein politischer Beamter.

Andreas Zeidler
Bad Frankenhausen
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Joerg Esser
05.03.2020, 13:26 Uhr
Von welchem Fach..
sollte denn der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft sein? Sollte er Straßenbauer sein? Dann wäre die Landwirtschaft und die digitale Infrastruktur nicht bedacht. Sollte er Landwirt sein? Dann wäre die digitale Infrastruktur und der Baubereich nicht bedacht. Sollte er eventuell Erfahrung in der Leitung einer größeren Verwaltung haben?
Vielleicht hätten Sie sich ja um einen der Posten bewerben sollen?
geloescht.20250302
05.03.2020, 19:12 Uhr
Genauso sollte es sein, Herr Esser!
Das haben Sie gut beschrieben und Ihre SPD sollte mal Druck machen in Berlin und GroKo...

Irgendwelche Ärzte sollten sich doch finden, die einen Gesundheitsminister samt Staatssekretären stellen könnten.

Ihr Karl Lauterbach labert seit gefühlt 50 Jahren in jedes Mikrofon und hat bis jetzt Null staatsmännische Verantwortung übernommen.
Frank1966
06.03.2020, 12:27 Uhr
Sehr geehrter Herr Esser!
Zum ersten Mal muss ich Ihnen zu einem Kommentar den Daumen hoch zeigen, impliziert dieser doch folgendes:

Uns ist es egal ob irgendjemand von irgendwas Ahnung hat. Hauptsache ist, er hat das „richtige“ Parteibuch.

Was ich persönlich besonders traurig finde, ist folgende Tatsache. Im Internet ist zu lesen, das der Minister über den Sie hier schreiben, sich
im März 1990 an einem Hungerstreik der Erfurter Bürgerwache beteiligte, die Einsicht in Unterlagen des MfS und die Überprüfung von Volkskammer-Abgeordneten forderte.

Jahre später winselt er das Lied derer, die er einst bekämpfte.
Das Bündnis90 war in der DDR eine Bürgerbewegung! Wie gesagt, war.
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