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Mo, 14:51 Uhr
23.03.2020
Meldung aus der Wirtschaftswelt

Kyffhäusersparkasse steht bereit, Unternehmen in der Krise zu helfen

Antragstellung für KfW-Programme ab sofort möglich. Dazu diese Meldung...

Die Kyffhäusersparkasse steht bereit, Unternehmen und Selbständigen Hilfe anzubieten, die von der Corona-Krise betroffen sind. Das soll helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. Ab heute sind über die Kyffhäusersparkasse Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung möglich, für das die KFW ihre bestehenden Programme erweitert. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmens- und Gewerbekunden zur Seite“, so Markus Biere, Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse.

Die KfW hat ihre bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Darunter sind der KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen, der ERP-Gründerkredit-Universell sowie der KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen.

Für alle Unternehmensgrößen führt die KfW in der zweiten Phase ein neues KfW-Sonderprogramm mit erhöhter Risikotoleranz ein. Dieses soll von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Überdies wird die KfW für größere Unternehmen Direktbeteiligungen im Rahmen von Konsortialfinanzierungen anbieten. Auch für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung inzwischen ein Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind und mit Krediten nur im Ausnahmefall geholfen werden kann“, so Vorstandschef Markus Biere. „Sobald wir dazu genaue Termine und Details kennen, werden wir darüber informieren.“


Der Kyffhäusersparkasse sei es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Deshalb werde man die personellen Ressourcen des Hauses noch stärker bündeln: „Das kann dazu führen, dass wir auch einzelne Filialen schließen müssen. Dafür bitten wir um Verständnis“, so Markus Biere.
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