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Fr, 08:22 Uhr
27.03.2020
Forum

Das Corona-Virus- nur düsterer Horror?

Niemand soll pessimistisch sein oder werden. Corona-Virus, die Forschung kann uns retten? Keine Schwarzmalerei, aber eine Warnung anhand historischer Erfahrungen und Fehler der Menschheit ist nicht unbegründet. Sorgen Sie vor, schreiben Sie Ihr Testament, oder doch besser nicht…?
von Tim Schäfer...


Corona oder besser Covid-19 Pandemie. Es wird ein besonderer Bestandteil unserer Lebensläufe, vielleicht sogar vorzeitig das Ende. Das mit dem Corona-Virus kann uns alle eher noch härter treffen, als es jetzt bekannt ist. „Die Grippe (spanische Grippe) kommt wie ein Vogel geflogen“, laut einem alten, englischen Kinderreim. Tatsächlich wissen wir heute, wie sich das Vogelgrippe-Virus verbreitet. Die Wissenschaft macht es möglich. Dennoch kommt und geht sie, die Vogelgrippe.

digital
Jetzt hoffen wir, dass dieses nervende Menschen- Corona-Virus schnell geht. Weil die Maßnahmen, die wirtschaftlichen Folgen sehr einschränkend sind. Ja selbst das Nordhäuser Theater oder der Frisör sind geschlossen. Vieles mehr. Aber was, wenn nicht? Eine Art schreckliche Betrachtung, die keine Prognose sein soll. Aber eine Warnung aus der jüngeren Geschichte heraus. Ungeschminkt, und beobachtet: Heute melden die Medien wieder Zweifel an, was die Zahlen des beinah hyperaktiv anmutenden RKI aus Berlin angeht.

Denn möglicherweise hinken diese Zahlen etliche Tage hinterher, das ist keine gute Nachricht! Auch deren Basis, genau genommen bezüglich der Testaktivitäten in Deutschland. Es scheint es im Zeitalter der Zentralen Digitalisierung und Datenhoheit in Deutschland doch diverse Annahmen zu geben. Aber es soll keine Kritik sein, unzweifelhaft bemühen sich diese Leute bis an die Grenze des Möglichen, oder?

Neben dem englischen Kinderreim kennen wir aus dem Hauffschen Märchen vom Kalifen Storch das Zauberwort „Mutabor“, etwas frei aus dem Lateinischen hat es etwa die Bedeutung „Verwandle Dich“. Zauberhaft im Märchen. Eine mögliche Horrorvision aber für Corona. Denn es könnte die wahre Herausforderung werden! Warum? Es gibt historische Erfahrungen mit der Spanischen Grippe, die mutiert und in mehreren Wellen erst so richtig tödlich geworden war, über etwa 2-3 Jahre. Mit sehr vielen Toten, erst in den Folgewellen.

Dabei glaubte man vorschnell, die Grippe Welle sei durch.
Wir alle hoffen jetzt in Deutschland seit der historischen Rede von Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel schon auf Ostern. Vorbei, frei! Doch wir könnten im Herbst böse überrascht werden. Wie damals bei der Spanischen Grippe. Durch war dieselbe dann nämlich aber wohl erst, als das Virus erneut und wiederholt mutierte. Letztlich In eine „normale“ Grippe-Version oder dass die Immunität soweit hergestellt war. Davon sind wir bei Corona weit entfernt. Wir wissen heute auch nicht genau, ob man „immun“ wird.

Die Zahl geht irgendwann zurück, weil Immunität sich ausbreitet. Ein Wunschgedanke aktuell, mehr nicht. Die Immunität sei jedoch „sehr wahrscheinlich“, beruhigend kling anders! In unseren Medien sagen die meisten Virologen, dass die Wahrscheinlichkeit immun zu sein, "sehr wahrscheinlich ist" - so auch die Virologin Melanie Brinkmann vom hoch-ehrwürdigen Helmholtz-Institut. Es sein schon eine Immunantwort der ehem. Corona Patienten gegeben. Aber niemand kann sagen, ob und inwieweit dies lediglich einen Temporären Charakter hat. Heißt, ob das hier gilt. Nun, sind wir optimistisch. Die Freiheit siegt.

Nach dem Song des Barden Marius-Müller Westernhagen, „sollen's Feiern nicht versäumen, sollen tanzen auch auf Gräbern“. Wo es um Familien geht. Bitte vergesst nicht, jetzt Eure Testamente zu schreiben. Könnte wichtig sein für die Menschen, die dann vielleicht tränenden Auges auf den allzu frischen Gräbern tanzen müssen. Hoffen wir es nicht. Unterschätzen sollten wir diese Epidemie vorschnell aber auf keinen Fall.
Tim Schäfer
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

27.03.2020, 22.16 Uhr
1234567 | Vorhersage
Mein Papa (87 Jahre) beschäftigt sich derzeit viel mit diesem Thema. Er hat keine Angst mehr vor dieser Pandemie. Aber er hat Angst um seine Kinder, Enkelkinder und Urenkel, denn die sind diejenigen, die das alles ertragen müssen. Er erzählt oft von seinem Opa und einem Menschen, den dieser Opa kannte und dieser prophezeite eine Zeit in der Zukunft, in der eine Seuche über die Menschheit herkommt, die alles Leben vernichtet und nur so viele Menschen übrig lässt, wie unter eine Eiche passen. Ich habe meinen Papa, als er das erzählte, immer belächelt. Aber jetzt mache ich mir wirklich Sorgen und habe Angst.

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