Mo, 09:37 Uhr
30.03.2020
Meldung aus der Wirtschaftswelt-Thema Corona
Die Heilmittelerbringer brauchen Hilfe.
Eine Praxis aus Sondershausen sendet einen Hilferuf an Politik. Dazu erreichte kn dieser Bericht...
Am Mittwoch wurde ein Gesetzespaket verabschiedet das alle finanzielle Unterstützung bekommen, nur wir als Heilmittelerbringer wurden vergessen. Unser Gesundheitsminister hat den Kliniken, Krankenhäusern, Ärzten usw. finanzielle Hilfe in Form von Erstattung der ausgefallenen Termine versprochen. Wir sind hier nicht inbegriffen.
Es hieß seit Wochen wir (Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden) sind SYSTEMRELEVANT und müssen weiter arbeiten und für unsere Patienten da sein. Nur als es um das Geld ging, sind wir plötzlich nicht mehr Systemrelevant? Meine kleine Praxis bestehend aus 5 (davon 3 Therapeuten) Angestellten hat in der Woche Ausfälle von 80%!!! Existenzangst habe ich Definitiv! Alleine in den letzten 2 Wochen habe ich 5.700 Euro an Umsatz verloren!
Und es wird von Woche zu Woche mehr. Nach 6 Wochen habe ich einen Umsatzverlust von 12000€. 5 Jahre besteht jetzt meine Praxis, ich habe viel Zeit und Kraft in Sie gesteckt und jetzt stehe ich plötzlich vor dem AUS!!!
Die Krankenkassen sparen in diesem Moment an uns und Ihren Patienten. Warum wird uns dieser Schaden nicht ersetzt? Wieso bekommen Ärzte Ihre Ausfälle ersetzt??
Therapieberufe brauchen öffentliche Unterstützung – ohne Rettungsschirm bleibt die Patientenversorgung auf der Strecke. Das kann keiner wollen!
Mandy Seliger
Praxisinhaberin
P r e s s e m i t t e i l u n g
Köln 24. März 2020: Mit dem Kabinettsbeschluss von gestern hat das Gesetzgebungsverfahren zum COVID-19-Gesetz der Bundesregierung begonnen. Darin regelt der Gesetzgeber die finanzielle Unterstützung für Krankenhäuser und Ärzte. Das ist wichtig, reicht aber längst nicht aus, um die medizinische Versorgung in Deutschland nur ansatzweise krisenfest zu machen.
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) hat der Politik konkrete Vorschläge zur sofortigen Erweiterung des Gesetzentwurfs geliefert: alle Heilmittelerbringer wie Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen sind betroffen. Denn: Zum Erhalt der ambulanten Versorgungsstrukturen braucht es jetzt Rückendeckung durch die Politik. Nur mithilfe von angemessenen Ausgleichszahlungen lässt sich der Fortbestand der ambulanten therapeutischen Versorgung erhalten. Kommt der Rettungsschirm jetzt nicht, stehen die Heilmittelpraxen vor dem Aus.
Die Folge: eine massive therapeutische Unterversorgung. Besonders betroffen sind Schmerzpatienten, Patienten mit neurologischen Erkrankungen, nach Operationen oder nach Krebsdiagnosen, um nur einige Beispiele für Patienten zu nennen, die auf ein wohnortnahes und flächendeckendes Therapieangebot angewiesen sind.
Zum Hintergrund: Wie Krankenhäuser und Ärzte leiden auch die Therapeuten im Heilmittelbereich unter massiven Umsatzeinbrüchen, die im Ausfall von Patienten infolge der COVID-19- Pandemie begründet sind. Hier muss gegengesteuert werden, sonst bricht die flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und auch Podologie in kürzester Zeit weg.
Am Mittwoch beraten die Ausschüsse des Deutschen Bundestages über das COVID-19-Gesetz. Bis dahin muss jedem Politiker klar sein, was für die Bevölkerung auf dem Spiel steht. Denn schon morgen kann jeder auf die therapeutische Versorgung selbst angewiesen sein.
Über den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV):
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ist die maßgebliche Spitzenorganisation auf Bundesebene im Heilmittelbereich. In den Mitgliedsverbänden des SHV sind mehr als 75.000 Therapeuten organisiert. Aktuell bilden drei physiotherapeutische Verbände (IFK, VPT und ZVK),
ein ergotherapeutischer Verband (DVE) und ein podologischer Verband (ZFD) den SHV. Mehr Informationen gibt es unter http://www.shv-heilmittelverbaende.de.
Heilmittelversorgung massiv in Gefahr
Heilmittelversorgung in Gefahr
Schreiben an Ministerium für Gesundheit
Anschreiben Bundesminister für Gesundheit
Autor: khhAm Mittwoch wurde ein Gesetzespaket verabschiedet das alle finanzielle Unterstützung bekommen, nur wir als Heilmittelerbringer wurden vergessen. Unser Gesundheitsminister hat den Kliniken, Krankenhäusern, Ärzten usw. finanzielle Hilfe in Form von Erstattung der ausgefallenen Termine versprochen. Wir sind hier nicht inbegriffen.
Es hieß seit Wochen wir (Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden) sind SYSTEMRELEVANT und müssen weiter arbeiten und für unsere Patienten da sein. Nur als es um das Geld ging, sind wir plötzlich nicht mehr Systemrelevant? Meine kleine Praxis bestehend aus 5 (davon 3 Therapeuten) Angestellten hat in der Woche Ausfälle von 80%!!! Existenzangst habe ich Definitiv! Alleine in den letzten 2 Wochen habe ich 5.700 Euro an Umsatz verloren!
Und es wird von Woche zu Woche mehr. Nach 6 Wochen habe ich einen Umsatzverlust von 12000€. 5 Jahre besteht jetzt meine Praxis, ich habe viel Zeit und Kraft in Sie gesteckt und jetzt stehe ich plötzlich vor dem AUS!!!
Die Krankenkassen sparen in diesem Moment an uns und Ihren Patienten. Warum wird uns dieser Schaden nicht ersetzt? Wieso bekommen Ärzte Ihre Ausfälle ersetzt??
Therapieberufe brauchen öffentliche Unterstützung – ohne Rettungsschirm bleibt die Patientenversorgung auf der Strecke. Das kann keiner wollen!
Mandy Seliger
Praxisinhaberin
P r e s s e m i t t e i l u n g
Köln 24. März 2020: Mit dem Kabinettsbeschluss von gestern hat das Gesetzgebungsverfahren zum COVID-19-Gesetz der Bundesregierung begonnen. Darin regelt der Gesetzgeber die finanzielle Unterstützung für Krankenhäuser und Ärzte. Das ist wichtig, reicht aber längst nicht aus, um die medizinische Versorgung in Deutschland nur ansatzweise krisenfest zu machen.
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) hat der Politik konkrete Vorschläge zur sofortigen Erweiterung des Gesetzentwurfs geliefert: alle Heilmittelerbringer wie Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen sind betroffen. Denn: Zum Erhalt der ambulanten Versorgungsstrukturen braucht es jetzt Rückendeckung durch die Politik. Nur mithilfe von angemessenen Ausgleichszahlungen lässt sich der Fortbestand der ambulanten therapeutischen Versorgung erhalten. Kommt der Rettungsschirm jetzt nicht, stehen die Heilmittelpraxen vor dem Aus.
Die Folge: eine massive therapeutische Unterversorgung. Besonders betroffen sind Schmerzpatienten, Patienten mit neurologischen Erkrankungen, nach Operationen oder nach Krebsdiagnosen, um nur einige Beispiele für Patienten zu nennen, die auf ein wohnortnahes und flächendeckendes Therapieangebot angewiesen sind.
Zum Hintergrund: Wie Krankenhäuser und Ärzte leiden auch die Therapeuten im Heilmittelbereich unter massiven Umsatzeinbrüchen, die im Ausfall von Patienten infolge der COVID-19- Pandemie begründet sind. Hier muss gegengesteuert werden, sonst bricht die flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und auch Podologie in kürzester Zeit weg.
Am Mittwoch beraten die Ausschüsse des Deutschen Bundestages über das COVID-19-Gesetz. Bis dahin muss jedem Politiker klar sein, was für die Bevölkerung auf dem Spiel steht. Denn schon morgen kann jeder auf die therapeutische Versorgung selbst angewiesen sein.
Über den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV):
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ist die maßgebliche Spitzenorganisation auf Bundesebene im Heilmittelbereich. In den Mitgliedsverbänden des SHV sind mehr als 75.000 Therapeuten organisiert. Aktuell bilden drei physiotherapeutische Verbände (IFK, VPT und ZVK),
ein ergotherapeutischer Verband (DVE) und ein podologischer Verband (ZFD) den SHV. Mehr Informationen gibt es unter http://www.shv-heilmittelverbaende.de.
Heilmittelversorgung massiv in Gefahr
Heilmittelversorgung in Gefahr
Schreiben an Ministerium für Gesundheit
Anschreiben Bundesminister für Gesundheit