Mo, 11:06 Uhr
06.04.2020
Thüringer LANDESAMT Für Statistik
Inflationsrate im März 1,7 Prozent
Die Verbraucherpreise erhöhten sich im März nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent. Überproportional zogen Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an...
Deutliche Preisanstiege im Vergleich zum März 2019 gab es in den Bereichen Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+4,3 Prozent), Bekleidung und Schuhe (+3,1 Prozent) sowie Alkoholische Getränke und Tabakwaren (+2,4 Prozent). Ursächlich für den Preisanstieg in der Gruppe Alkoholische Getränke und Tabakwaren" war unter anderem die Preisentwicklung bei Tabakwaren (+3,1 Prozent) und Bier (+2,7 Prozent).
Ausgeprägte Preisrückgänge im Vergleich zum März 2019 wurden bei Heizöl und Kraftstoffen (-4,8 Prozent) beobachtet. Hervorzuheben ist hier der Preisrückgang von Heizöl, einschließlich Umlage (-13,2 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe sanken um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat. Hier wirken u. a. die seit einigen Monaten extrem sinkenden Ölpreise auf dem Weltmarkt, die sich auf ein signifikantes Überangebot aufgrund der fehlenden Nachfrage verschiedener Wirtschaftsbranchen zurückführen lassen.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise nur um durchschnittlich 0,1 Prozent. Preisanstiege aufgrund des Saisonwechsels wurden für Bekleidung und Schuhe (+3,3 Prozent) in den Geschäften festgestellt. Indexdämpfend im Vergleich zum Vormonat wirkten sich vor allem die fallenden Preise für Heizöl, einschließlich Umlage (-6,0 Prozent), sowie für Kraftstoffe (-5,3 Prozent) aus.
Bitte beachten:
Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Preiserhebung für den Verbraucherpreisindex:
Die Preiserhebung findet im Allgemeinen in einem Zeitraum von mindestens einer Woche um die Monatsmitte statt. Der überwiegende Teil der Erhebungseinheiten war bis zur 12. Kalenderwoche geöffnet. Die Preiserhebung für den Monat März konnte somit weitgehend abgedeckt werden. Preisliche Effekte für auffällig nachgefragte Produkte, wie z. B. Toilettenpapier, Konserven oder Teigwaren, lassen sich für den Monat März noch nicht nachweisen.
Im April 2020 dürfte sich als Folge der Coronavirus-Krise die Anzahl der tatsächlich beobachteten Preise aufgrund der zunehmenden Beschränkungen weiter verringern. Derzeit ist nicht abzusehen, inwieweit sich dies auf die Preiserhebung in den Geschäften und schließlich auch auf die Veröffentlichung von Preisstatistiken auswirken wird. Informationen dazu werden zum entsprechenden Zeitpunkt mitgeteilt.
Autor: redDeutliche Preisanstiege im Vergleich zum März 2019 gab es in den Bereichen Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+4,3 Prozent), Bekleidung und Schuhe (+3,1 Prozent) sowie Alkoholische Getränke und Tabakwaren (+2,4 Prozent). Ursächlich für den Preisanstieg in der Gruppe Alkoholische Getränke und Tabakwaren" war unter anderem die Preisentwicklung bei Tabakwaren (+3,1 Prozent) und Bier (+2,7 Prozent).
Ausgeprägte Preisrückgänge im Vergleich zum März 2019 wurden bei Heizöl und Kraftstoffen (-4,8 Prozent) beobachtet. Hervorzuheben ist hier der Preisrückgang von Heizöl, einschließlich Umlage (-13,2 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe sanken um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat. Hier wirken u. a. die seit einigen Monaten extrem sinkenden Ölpreise auf dem Weltmarkt, die sich auf ein signifikantes Überangebot aufgrund der fehlenden Nachfrage verschiedener Wirtschaftsbranchen zurückführen lassen.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise nur um durchschnittlich 0,1 Prozent. Preisanstiege aufgrund des Saisonwechsels wurden für Bekleidung und Schuhe (+3,3 Prozent) in den Geschäften festgestellt. Indexdämpfend im Vergleich zum Vormonat wirkten sich vor allem die fallenden Preise für Heizöl, einschließlich Umlage (-6,0 Prozent), sowie für Kraftstoffe (-5,3 Prozent) aus.
Bitte beachten:
Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Preiserhebung für den Verbraucherpreisindex:
Die Preiserhebung findet im Allgemeinen in einem Zeitraum von mindestens einer Woche um die Monatsmitte statt. Der überwiegende Teil der Erhebungseinheiten war bis zur 12. Kalenderwoche geöffnet. Die Preiserhebung für den Monat März konnte somit weitgehend abgedeckt werden. Preisliche Effekte für auffällig nachgefragte Produkte, wie z. B. Toilettenpapier, Konserven oder Teigwaren, lassen sich für den Monat März noch nicht nachweisen.
Im April 2020 dürfte sich als Folge der Coronavirus-Krise die Anzahl der tatsächlich beobachteten Preise aufgrund der zunehmenden Beschränkungen weiter verringern. Derzeit ist nicht abzusehen, inwieweit sich dies auf die Preiserhebung in den Geschäften und schließlich auch auf die Veröffentlichung von Preisstatistiken auswirken wird. Informationen dazu werden zum entsprechenden Zeitpunkt mitgeteilt.
