So, 17:47 Uhr
10.05.2020
Rettungswesen aktuell
DRK Thüringen fordert mehr Menschlichkeit im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs
Das DRK Thüringen fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, Menschlichkeit zu zeigen und durch das Corona-Virus gefährdete Thüringerinnen und Thüringer weiter aktiv zu schützen und zu unterstützen. Dazu erreichte uns diese Meldung...
Das Grundrecht auf ein Leben in Freiheit muss uns zugleich Verpflichtung sein, für Schwache und Hilfebedürftige da zu sein.
Die Zeit des Shutdowns, des Stillstands des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens im Land scheint vorbei, da eine unkontrollierte Verbreitung des Corona-Virus in der Bundesrepublik durch massive Einschränkungen im Alltag der Menschen verhindert werden konnte. Nach und nach kehren wir alle zur Normalität zurück. Dennoch sind die immer noch geltenden Einschränkungen eine große Belastung für viele Bürgerinnen und Bürger und zwar privat wie beruflich. Einigen geht die Rückkehr jedoch viel zu langsam, viele fühlen sich und andere zu Unrecht eingeschränkt.
In dem dadurch entstehenden gesellschaftlichen und politischen Klima geraten diejenigen aus dem Blick, die weiterhin unsere besondere Aufmerksamkeit und volle Unterstützung benötigen. Die Corona-Infektion bedeutet auch weiterhin für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und für Menschen jeden Alters mit Vorerkrankungen Lebensgefahr.
Wenn der Blick von diesen Menschen abgewendet und ausschließlich auf das eigene Wohlergehen gerichtet wird, dann geht die Menschlichkeit verloren und der gesellschaftliche Zusammenhalt wird aufgesprengt. Wo demokratische Rechte eingefordert werden, darf niemals vergessen werden, dass Menschenwürde und Demokratie untrennbar miteinander verbunden sind. Eine Steigerung erfährt diese Entwicklung in Forderungen, gefährdete Menschen der Covid-Gefahr auszusetzen und sterben zu lassen.
Dazu Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverbandes Thüringen e.V.: Natürlich haben wir großes Verständnis für den Freiheitsdrang der Menschen. Aber wir dürfen es einfach nicht zulassen, dass Menschen, die auf unsere Hilfsbereitschaft und gesellschaftliche Solidarität angewiesen sind, plötzlich egal sind. In der momentanen Diskussion werden Aussagen zu älteren Menschen getroffen, die uns schockieren. Dazu sagen wir ganz klar: Nein!
Autor: khhDas Grundrecht auf ein Leben in Freiheit muss uns zugleich Verpflichtung sein, für Schwache und Hilfebedürftige da zu sein.
Die Zeit des Shutdowns, des Stillstands des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens im Land scheint vorbei, da eine unkontrollierte Verbreitung des Corona-Virus in der Bundesrepublik durch massive Einschränkungen im Alltag der Menschen verhindert werden konnte. Nach und nach kehren wir alle zur Normalität zurück. Dennoch sind die immer noch geltenden Einschränkungen eine große Belastung für viele Bürgerinnen und Bürger und zwar privat wie beruflich. Einigen geht die Rückkehr jedoch viel zu langsam, viele fühlen sich und andere zu Unrecht eingeschränkt.
In dem dadurch entstehenden gesellschaftlichen und politischen Klima geraten diejenigen aus dem Blick, die weiterhin unsere besondere Aufmerksamkeit und volle Unterstützung benötigen. Die Corona-Infektion bedeutet auch weiterhin für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und für Menschen jeden Alters mit Vorerkrankungen Lebensgefahr.
Wenn der Blick von diesen Menschen abgewendet und ausschließlich auf das eigene Wohlergehen gerichtet wird, dann geht die Menschlichkeit verloren und der gesellschaftliche Zusammenhalt wird aufgesprengt. Wo demokratische Rechte eingefordert werden, darf niemals vergessen werden, dass Menschenwürde und Demokratie untrennbar miteinander verbunden sind. Eine Steigerung erfährt diese Entwicklung in Forderungen, gefährdete Menschen der Covid-Gefahr auszusetzen und sterben zu lassen.
Dazu Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverbandes Thüringen e.V.: Natürlich haben wir großes Verständnis für den Freiheitsdrang der Menschen. Aber wir dürfen es einfach nicht zulassen, dass Menschen, die auf unsere Hilfsbereitschaft und gesellschaftliche Solidarität angewiesen sind, plötzlich egal sind. In der momentanen Diskussion werden Aussagen zu älteren Menschen getroffen, die uns schockieren. Dazu sagen wir ganz klar: Nein!