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Mo, 10:23 Uhr
11.05.2020
Landespolitiker äußern sich

CDU-Fraktion will Kita-Öffnung ab 18. Mai nach sächsischem Vorbild

Tischner: „Dieses Konzept verlangt von allen Beteiligten viel Disziplin ab“. Dazu diese Meldung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag...

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert die Öffnung von Kindergärten und Grundschulen in Thüringen unter strengen Auflagen schon zum 18. Mai. „Gerade für kleinere Kinder und Eltern waren die letzten Wochen enorm belastend“, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagfraktion, Christian Tischner. „Zudem sind Schüler im Grundschulalter in besonderer Weise auf eine pädagogische Anleitung durch ihre Lehrer angewiesen.“ Grundvoraussetzung sei zudem die Symptomfreiheit von Kindern und Erziehern.

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Vorbild für den Vorschlag der Christdemokraten ist das sogenannte sächsische Modell. Dort erhalten alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Im Gegenzug gelten für die Wiederöffnung der Kindertageseinrichtungen und der Grundschulen strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden. Ein Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und Klassen müsse sowohl in den Gebäuden, als auch auf den Freiflächen strikt vermieden werden, sagte Tischner. „Dieses Konzept verlangt von allen Beteiligten viel Disziplin ab. Doch wenn wir auf der einen Seite dem wirtschaftlichen und beruflichen Leben ein Stück mehr Normalität ermöglichen, dann müssen wir auf der anderen Seite auch Betreuungs- und Lernmöglichkeiten für die Kinder schaffen“, so der CDU-Politiker weiter.

„Die Kleinsten dürfen nicht die größten Verlierer der Krise werden. In Kindergärten und Grundschulen wird der Grundstein für die weitere Bildungsbiographie gelegt. Deshalb muss die Öffnung dieser Bildungseinrichtungen eine hohe Priorität haben“, erklärte Tischner.
Autor: khh

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Kommentare
mualie
11.05.2020, 12:38 Uhr
oh weh!
Anscheinend hat sich hier niemand mit den Details des "sächsischem Vorbildes" auseinandergesetzt. Denn dies ist in der Praxis kaum anzuwenden. Den Eltern ist absolut nicht klar, wie ein eingeschränkter Betrieb abläuft, dass das Kind den ganzen Tag in seiner Gruppe verbringen wird und dass das Kind an der Tür abzugeben ist. Mal sehen wie sich die Kinder "anstellen", wenn sie 8 Wochen lang nicht in der Kita waren und plötzlich vor einem völlig veränderten Kita-Alltag stehen. Sicher wird es sich zuerst auf seinen Freund oder seine Freundin freuen, den er oder sie so lange vermisst hat - ist dieses Kind aber in einer Gruppe sieht auch das schlecht aus. Es wird nicht mehr nach einem Bildungsplan gearbeitet, Konzepte werden ausgehebelt. Es müssen andere Vorbilder her, eine sukzessive (Wieder-)Eingewöhnung oder was weiß ich! Aber sich Sachsen als Vorbild zu nehmen ist lediglich in einer Hinsicht gut - das Kind wieder schnellstmöglich los zu werden.
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