Der Stürmer verlässt nach zwei Spielzeiten den FSV Wacker 90, aber:
Carsten Kammlott bleibt in der Region
Der Mann mit der Rückennummer 27 wird nicht mehr im Dress des FSV Wacker 90 Nordhausen auflaufen. Trotz intensiver Bemühungen der neuen Nordhäuser Vereinsführung schließt sich der gebürtige Frankenhäuser überraschend einem anderen blau-weißen Verein an…
CK27 im Outfit seines neuen Vereins Blau-Weiß Bad Frankenhausen Foto: Verein
Heute gab der Thüringenligist SV Blau-Weiß 91 Bad Frankenhausen die Verpflichtung des 30-jährigen Torjägers bekannt, der in seiner beachtlichen Karriere in 188 Drittligaspielen für Rot-Weiß Erfurt und in Leipzig 56 Tore schoss und in weiteren 71 Regionalligapartien 25 Treffer erzielte.
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Vorausgegangen waren diesem sensationellen Transfer-Coup mehrere konstruktive Gespräche Kammlotts mit der Vereinsführung am Fuße des Kyffhäusers und dem neuen Trainers des SV Blau-Weiß, Silvio Beer. Der hatte dann wohl gegenüber anderen regionalen Konkurrenten die besseren Argumente und freut sich nun, den erfahrenen Profi in seinem jungen Kader begrüßen zu dürfen.
Der äußerst bodenständige Carsten Kammlott hatte in der Vergangenheit nie ein Hehl daraus gemacht, in der Region bleiben und hier seine Karriere beenden zu wollen. Jetzt soll er als neuer Leitwolf der Frankenhäuser Fußballer seinen Beitrag zur positiven Entwicklung der Mannschaft und der nachhaltigen Etablierung der Blau-Weißen in der Thüringenliga leisten. Olaf Schulze
aber nachvollziehbar.
Eine solche bodenständige Einstellung hätte ich mir von einem Marco Weißhaupt am Ende seiner Kariere auch gewünscht. Der hatte aber eine andere Einstellung.
Während sich ein Pizarro um seine finanzielle Zukunft sicher keine Sorgen mehr machen muss und als "Markenbotschafter" bei den Bayern sicher ein ordentliches Gehalt beziehen wird kann Kammlott sich finanziell nicht entspannt zurück lehnen. Da ist es schon nachvollziehbar wenn man sich in der Region auch beruflich neu orientiert. Und seine Karriere beendet er ja auch noch nicht, nur wird Fußball halt jetzt zur Nebensache und nicht mehr zum Beruf.
habe ich doch gar nichts gesagt...
Gerade mit seinem Können, seiner Erfahrung und seinem Alter könnte er gut noch mindestens 4 Jahre Profi sein.
Diese Umschulung zum Verwaltungsangestellten ist sicher auch kein Hindernis in einer höheren Liga, in die er hingehört, und an einem anderen Ort (nicht unbedingt Wacker) zu spielen.
für die vielen guten Spiele im Nordhäuser Dress. Alles Gute und viel Erfolg im neuen Dress. DieEntscheidung ist absolut zu verstehen und nachvollziehbar.
Es ist natürlich schade, dass man in Nordhausen kein vergleichbares Angebot für Carsten Kammlott auf die Beine stellen konnte, zumal die "neue" junge Mannschaft sicher den einen oder anderen "Leitwolf" gut gebrauchen könnte.
Ich habe bei Phillip Seeland allerdings auch ein sehr gutes Gefühl, dass er einen Plan hat, mit welchen Leuten er die Ziele des Vereins erreichen will und kann. Wir haben es ja in den letzten Jahren häufiger erlebt, dass junge, hungrige Spieler gegnerischer Mannschaften unserem teuer eingekauften Spitzenpersonal einfach davongelaufen sind.
Ich würde es mir für unseren Verein wünschen (und dem Trainerteam gönnen), dass wir vielleicht in 2 Jahren froh sind, dass wir den jungen Nachwuchsspielern vertraut haben.
aber da sieht man was Wacker noch für ein Stellenwert hat für Fußballer! Man kommt noch nicht mal gegen ein Verbandsligisten an. Und ich glaube man braucht auch zwei bis drei erfahrene in der Mannschaft sonst sehe ich schwarz für die Saison