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Mi, 10:32 Uhr
09.09.2020
Ein Blick in die Statistik

Ingenieure und Naturwissenschaftler ganz vorne dabei

Zum Jahresende 2019 hatten sich 5 559 Doktorandinnen oder Doktoranden an den fünf Hochschulen Thüringens neu als Promovierende registriert oder setzten ihre Promotion aktiv fort. Die meisten Promovierenden stellen die Natur- und die Ingenieurswissenschaften...

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war das im Vergleich zum 01.12.2018 ein Anstieg um 179 Promovierende bzw. 3,3 Prozent. Knapp die Hälfte waren Frauen (45,0 Prozent bzw. 2 503 Personen).

Rund zwei Drittel der Promovierenden (64,6 Prozent bzw. 3 589 Personen) strebten an, ihren Doktortitel an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu erwerben. Weitere 14,8 Prozent waren Doktorandinnen oder Doktoranden an der Technischen Universität Ilmenau (822 Personen), 10,9 Prozent an der Bauhaus-Universität Weimar (604 Personen) und 8,9 Prozent promovierten an der Universität Erfurt (492 Personen). An der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wurden 52 Promovierende gezählt (0,9 Prozent).

Die meisten Promovierenden planten ihren Doktorgrad in der Fächergruppe „Mathematik, Naturwissenschaft“ (1 526 Personen) zu erwerben, darunter 475 Personen im Promotionsfach „Biologie“ und 375 im Fach „Chemie“. 1 290 Personen dissertierten in der Fächergruppe „Ingenieurwissenschaften“und 972 imBereich„Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften“,darunter864imFach „Medizin (Allgemein-Medizin)“. Darauf folgten mit 827 Promovierenden die „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ sowie die „Geisteswissenschaften“ mit 756 Promovierenden.

Von den 5 559 Promovierenden waren 56,7 Prozent nicht an der Hochschule immatrikuliert, an der sie die Doktorarbeit schreiben.

Etwa jeder vierte Promovierende stammte aus dem Ausland (26,8 Prozent bzw. 1 488 Personen), darunter waren 42,4 Prozent Frauen (631 Personen). Auch bei den Promovierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit war die beliebteste Fächergruppe „Mathematik, Naturwissenschaft“ mit 579 Doktoranden.
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