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Di, 12:10 Uhr
20.10.2020
Ein Aufruf an die regionale Politik von Olaf Schulze

Ein Zeichen für die Meinungsfreiheit setzen

Samuel Paty wurde 47 Jahre alt und lebte in Paris. Er war ein verheirateter Familienvater und Lehrer für Geschichte. Am letzten Freitag enthauptete ihn ein religiösen Fanatiker mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser. Sein unerschrockenes Eintreten für die Meinungsfreiheit sollten wir würdigen…

Samuel Paty (1973-2020) (Foto: Facebook-Account) Samuel Paty (1973-2020) (Foto: Facebook-Account)


Samuel Paty war ein so sensibler Pädagoge, dass er seinen muslimischen Schülern freistellte, sich die Mohamed-Karikaturen anzusehen, die er im Unterricht zur Versinnbildlichung des verbrieften Rechts auf freien Meinungsäußerung zeigte.

Staats- und Regierungschefs, Politiker und Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten sind erschüttert und fassungslos angesichts der grausamen Tat. Wie sie es schon im Jahre 2015 waren, als zwölf Menschen im Umfeld der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ für die Veröffentlichung von Mohamed-Karikaturen umgebracht wurden. Damals bekannten wir uns alle (zumindest in Facebook) selbst ein Charlie zu sein und posteten „Je Suis Charlie“ in die sozialen Netzwerke.

Wie sollen wir reichlich fünf Jahre später auf die Fortsetzung dieser Gräuel durch einen 18-jährigen Fanatiker reagieren? Sind wir jetzt alle Samuel? Und wie lange dauert es an, bis wir auch diesmal zum Alltag zurückkehren, ohne eine wirkliche, tätige Erinnerung an diesen Angriff auf unsere aufgeklärte Lebensweise zu behalten?

Die Stadt Nordhausen pflegt eine intensive Städtepartnerschaft mit der Ardennen-Stadt Charleville-Meziere. Am Vorabend des Tags der deutschen Einheit konnten wir im Bürgersaal der Stadtbibliothek erleben, wie sehr uns die französischen Partner zugetan sind, die ihre freundlichen Grußworte und Glückwünsche in deutscher Sprache an die Nordhäuserinnen und Nordhäuser richteten. In Nordhäuser Museen sind derzeit zwei Ausstellungen aus der Partnerstadt zu sehen, wobei die aufwendige Marionettenausstellung einen echten Vertrauens- und Freundschaftsbeweis darstellt, wie Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann dankbar konstatierte.

Der Angriff auf Samuel Paty war kein einfacher Mord aus dem Affekt, sondern ein kriminell geplanter und durch eine Fatwa abgesegneter Anschlag auf die europäische Lebensweise in einer Demokratie, die maßgeblich durch tapfere Französinnen und Franzosen aufgebaut wurde. Den Werten der Französischen Revolution von Freiheit und Brüderlichkeit bei gleichem Ansehen der Person sind wir heute mehr denn je verpflichtet. Viele Staaten haben diese menschlichen Grundrechte in ihre nationalen Verfassungen aufgenommen. Die Republik Frankreich setzt sich federführend in der Europäische Union für eine Gleichstellung aller Bewohner des europäischen Kontinents ein. Die Ermordung Samuel Patys ist deshalb ein Angriff auf alle durch die Europäische Aufklärung in den letzten Jahrhunderten mühsam erkämpften Freiheiten. Hauptsächlich ist sie jedoch ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit und soll deren Verfechter in Angst versetzen und mundtot machen.

Insofern müssen auch wir in Nordthüringen uns ganz klar an die Seite Frankreichs stellen und den stolzen französischen Bürgern im Kampf um den Erhalt unserer Rechte den Rücken stärken.

Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, die Erinnerung an den mutigen Lehrer Samuel Paty dauerhaft aufrecht zu erhalten, weil er auch für unsere Freiheit gestorben ist und wir mit einem Akt des Gedenkens dem ganzen Land und unserer Partnerstadt unsere Solidarität bekunden würden.

Deshalb bin ich weiterhin der Meinung, der Nordhäuser Stadtrat oder auch der Kreistag möge prüfen, ob es nicht eine ungewidmete Straße oder einen Platz gibt, der zum Gedenken an diesen aufrechten Mann mit dem Namen Samuel Patys versehen werden kann. Oder eine Schule wird nach ihm benannt.

Vielleicht haben auch andere Landkreise oder Kommunen in Nordthüringen enge Verbindungen zu Frankreich und könnten meine Anregung in ihre Überlegungen aufnehmen.

Und dies ist meine ganz private Meinung; nicht die einer Journalistenvereinigung oder der gesamten nnz-Redaktion, nicht die einer Institution oder eines Vereins, dem ich angehöre. Aber dass ich sie hier äußern darf ist das Verdienst solcher Menschen wie Samuel Paty, der seine freiheitlichen Überzeugungen mit dem Leben bezahlen musste. Ein wirklicher Held, dem unsere Anerkennung gebührt.
Olaf Schulze
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Kommentare

20.10.2020, 12.16 Uhr
Kaleida | Aber hey...
Wie hieß es doch gleich? Wir haben Platz!
Entschuldigung für diesen Zynismus aber es ist mittlerweile nicht mehr anders zu ertragen!

Den Vorschlag der Straßenbenennung unterstütze ich!

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20.10.2020, 12.27 Uhr
nordfreak | Wo bleiben...
die Aufschreie der deutschen Politik? Wo die der linksgrünen Nationalen Front? Gibt es eine Demo für den Getöteten, so wie für den vorbestraften Angloamerikaner, der bei einer Polizeimaßnahme ums Leben kam? Ist ein durch Islamisten Getöteter politisch weniger "wert"?

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20.10.2020, 12.30 Uhr
Sigmund | Politik
Von der großen Politik hört man nicht allzu viel von den Geschehen. Man hält sich sehr bedeckt. Werden unsere Regierenden erpresst, haben sie vielleicht Angst, dass sie sich nicht konkret äußern? Wie man hört werden ja deutsche Richter bedroht, mit Worten, wir wissen wo du wohnst oder denk an deine Familie und deine Kinder. Das alles ist sehr merkwürdig, oder nicht?

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20.10.2020, 12.39 Uhr
Blick in die Heimat | Volle Zustimmung Herr Schulze!
So und nicht anders, Herr Schulze. Die Grundfreiheiten sind eine der wesentlichsten Errungenschaften Europas. Wir dürfen Sie uns nicht nehmen lassen!

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20.10.2020, 12.55 Uhr
N. Baxter | Blick nach Berlin
dort sind Senat, Polizei und andere Behörden schon längst unterwandert. Verfolgt man die Gerichtsprozesse gegen Clans die selbst "Prominente" erpressen, kann man nur ungefähr erahnen, wie tief sich diese schon ins Mark des Rechtsstaates gefressen haben.

Wen wundert es also, dass hier in diesem Fall eben Null Reaktion erfolgt und auch auch hiesige Islamisten und "Vereine" weiter einen Freibrief haben.

25   |  3     Login für Vote
20.10.2020, 12.59 Uhr
Piet | Steinmeier
Unser Schuldeinredner Nr. 1 Steinmeier der sonst überall ist und überall seinen Kommentar abgibt wenn seine "Demokratie" gefährdet ist hält sich auch sehr bedeckt.

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20.10.2020, 13.38 Uhr
Wolfi65 | Man sollte die Tat nicht verniedlichen
Der Mann ist nicht enthauptet worden, sondern dem wurde bei vollen Bewusstsein erst die Kehle und dann die Wirbelsäule durchtrennt.
Dem Mann ist der Hals abgeschnitten worden.
Daher auch der Begriff: Die Halsabschneider kommen."
Der Täter hat Glück, dass ist Frankreich die Giutiene abgeschafft wurde, sonst hätte er auch mal die Ehre gehabt, geköpft zu werden, aber er ist wohl kurz und bündig erschossen worden.

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20.10.2020, 14.35 Uhr
Kitty Kat | Sehr guter Beitrag Herr Schulze,
volle Unterstützung von mir! Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein hohes und schützenswertes Gut. Dies müssen wir allen fanatischen Islamisten immer und immer wieder entgegenhalten.
Und wir sollten von unseren französischen Nachbarn lernen, dieses Ziel zu verfolgen. Immerhin haben gestern die heute-Nachrichten berichtet, wie klar es formuliert sein kann....Bildunterschrift: Kampf gegen Islamismus in Frankreich und unmissverständliche Worte des Innenministers, der schärfere Massnahmen gegen den Islamismus ankündigt und sagt, man werde eine klare Botschaft senden gegen die Feinde der Republik. Wurde das in Deutschland schon mal vernommen? Natürlich nicht, hier gibt's linksrotgrüne Streicheleinheiten.

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20.10.2020, 14.50 Uhr
Tora | Immer schlechter
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die politischen Eliten und ihre Handlanger seit der Ära Schröder immer mehr Versager hervor bringt. Man schmückt sich mit Doktorentitel und sonstigen hochtrabenden Titeln, aber das Versagen nimmt immer mehr zu.

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20.10.2020, 14.51 Uhr
Leser X | Ich wünsche mir eine Zukunft ohne Religionen...
... denn die vernebeln die Hirne und motivieren Fanatiker aller Glaubensrichtungen, ihren Gott als den einzig wahren geltend zu machen.

Überwinden wir also endlich das Mittelalter und fangen wir an, frei und ohne Schranken und Beschränkungen zu denken.

Es gäbe in unserer aufgeklärten Zeit genug Wissen, um Götter, gleich welcher Art, dorthin zu verbannen, wo sie hingehören: in das Reich der Fantasie.

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20.10.2020, 15.06 Uhr
Horst Engler | Das Problem liegt in der Gottes(Allah)Kultur
und diese Kultur ist für Moslems heilig.Dieses "heilig" sein ist uns Europäern nicht sehr mehr geläufig.Gott ist in unserer abendländische Kultur mittlerweile ein mehr oder minder abgenutzter Begriff geworden.Das Seelenheil ist privat.
Bei Moslems ist er der Lebensinhalt und eine Gemeinschaftsangelegenheit. Demokratie hat was mit "Ungläubigkeit "zu tun,ist eigentlich geächtet und was Verächtliches.Wir werden benutzt aber nicht geachtet.
Deswegen kann ich auch nicht verstehen diese Leute (so einfach mal) in unser Land zu lassen und zu glauben wir als Deutsche schaffen das.Die Schweden haben die Notbremse gezogen.
Schaut euch die libanesischen Clans an.Die machen seit 40 Jahren bei uns im Westen ihr Ding.
Wenn ich durch Nordhausen gehe und die nichtarbeitenden Ausländer sehe reichts mir hin.Von was leben die? Von uns deutschen Steuerzahlern !Oder? Augenscheinliche Anpassung ja ,aber Intgration nein.
In den Grosstädten im Westen gibt es in in 2 oder 3 Generation Türken.
Nach dem Pass deutsch.Nach der Gesinnung türkisch.
Bei Moslems gibt es nur die Meinungsfreiheit von Allah und durch Allah.Das Gesetz ist nicht ein von Menschen gemachtes Gesetz ,sondern der Coran.Was darin steht zählt.Der Coran ist heilig.Er führt uns Moslems ins Paradies.
Wie heisst es so schön"Wer nicht hört muss fühlen".
Hoffentlich haben nicht unsere Kinder die Fehler dieser Merkelpolitik auszubaden.

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20.10.2020, 16.02 Uhr
DDR-Facharbeiter | Persönlich Meinungsfreiheit durch Beharren auf den Regeln des Grundgesetzes verteidigen.
"Die Ermordung von Samuel Paty ist ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit und soll deren Verfechter in Angst versetzen und mundtot machen." (Zitat Olaf Schulze).
Das unterschreibe ich Wort für Wort.
Der Kampf für die Meinungsfreiheit begann in Deutschland bereits 1807 mit den Stein-Hardenbergschen Reformen für
die Aufhebung der Leibeigenschaft, die Gewerbefreiheit , später der Einführung des Wahlrechtes für alle Bürger.
Der Weg zur heutigen weitreichenden Meinungsfreiheit in Deutschland war lang und steinig.
Wieder wollen Meinungs-Diktatoren unseren Bürgern ihre Meinungsfreiheit beschneiden. Das fängt schon an mit der absurden Ächtung bestimmter Bezeichnung für andere Volksgruppen.
Wehret den Anfängen .
Ganz schlimm wird es, wenn Fanatiker Privat- Leben und Gesundheit von Richtern und Polizisten, den Verteidigern des Grundgesetzes, bedrohen.
In Frankreich sind die hehren Ideale der Französischen Revolution schon lange verblasst. Die Französische Gesellschaft ist vielfältig zerrissen und gespalten in:
- die eingesessenen Citoyenne /Staats-Bürger Frankreichs,
- Schimpfwort :"Beures", die Nachkommen von Nordafrikanern in den
Vorstädten.
- "Juifs", abfällig für askenasische Juden. Immer mehr Juden fühlen sich bedroht und verlassen Frankreich.
Hinzu kommt eine fast unüberwindliche Grenze zwischen Arm und Reich. Selbst hochbegabte Arbeiterkinder schaffen es selten auf die Oberschule und auf die Universität.
Eine Umbenennung eines der Nordhäuser sozialen Brennpunkte in "Samuel-Paty-Straße" ist kaum hilfreich.
Hierzulande kann man den Freunden in Lothringen seine Solidarität eher bekunden durch tatkräftige Hilfe , z. B. im Kampf gegen die Corona- Probleme durch Behandlung von Schwer-Kranken im Klinikum.
Unsere Meinungsfreiheit kann man durch persönliches Beharren auf den Regeln des Grundgesetzes verteidigen wie Achtung der Würde des Menschen, Achtung der körperlichen Unversehrheit, Ächtung der Denunziation, Diskussionsfreiheit ohne Repressalien.

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20.10.2020, 16.21 Uhr
andreas66 | Ich verurteile...
auch zutiefst die Tat in Frankreich. Aber obiger Artikel hat für mich ein gewisses Geschmäckle. Der Aufruf zu einer Umbenennung einer Straße bringt die Kommentartrommel wieder zum Drehen. Die "Möchtegern-Kanzler" und "Politikversteher" haben wieder Luft abgelassen. In Frankreich hat man schon massiv gegen diese Greueltat protestiert. Belassen wir es dabei. Vielleicht kann der Stadtrat in Nordhausen auch mal über eine Umbennung einer Straße in Lübke-Straße abstimmen. Dieser Herr Lübke war auch ein Opfer einer radikalen Mordtat.

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20.10.2020, 16.53 Uhr
Oberstudienrat | Schlimm...
... Die Attacke in Frankreich. Genauso schlimm wie jedes andere fast täglich vorkommende Tötungsdelikt, wie sie von fehlgeleiteten Menschen jeden Tag verübt werden. Der Unterschied ist nur... über Raubmorde, Sexualmorde, Tötungen im Suff oder durch rücksichtsloses Fahren wird nicht weltweit und länderübergreifend berichtet... Und die meisten davon bedienen auch keine Ressentiments....

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20.10.2020, 17.28 Uhr
henry12 | Wo ist das Meinungsfreiheit ?
Fallen Judenwitze jetzt also auch unter die
Meinungsfreiheit ? Weil Satire alles darf ?
Na dann probieren wir das jetzt mal.
Dieser Franzose tut mir überhaupt nicht leid. Irgendwo gibt es Grenzen . Wie die Moslems ticken, haben die schon hinlänglich bewiesen, da muss ich nicht noch Öl ins Feuer gießen und anschließend wieder eine Runde betroffen tun.

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20.10.2020, 18.45 Uhr
diskobolos | Judenwitze sind . . .
ebenso wie Witze über Schwule und Behinderte an sich nicht verboten. Sie sind eher geschmacklos. Im Einzelfall könnten sie auch als Beleidigung gelten. Mit Satire hat das aber eher nichts zu tun.

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20.10.2020, 19.44 Uhr
DonaldT
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
20.10.2020, 19.50 Uhr
Paulinchen | Egal wie...
.... der Täter von Paris ist ein Moslem. Steng gläubig, wie schon vor mir angemerkt wurde. Wer glaubt, dass sich ein derart Gläubiger hier in Europa jemals in seinem Glauben den hiesigen Gegebenheiten eingliedert, der irrt gewaltig.
Vor drei Tagen war in mehreren Zeitungen zu lesen, dass ein streng gläubiger Moslem, ein hier studierter Arzt, weigerte, bei seiner Ernennung zum Oberarzt, seiner Vorgesetzten (eine Frau) die Hand zu reichen. Nun klagt er, weil ihm deshalb die Einbürgerung verweigert wurde. Es hat doch auch ein Polizist sich gewagt zu sagen, dass eine Vielzahl von Flüchtlingen leider schon als Straftaeter hier ankommen.
Dabei macht Deutschland einen großen Fehler! In anderen Ländern, regnet es in der Regel meistens Wasser. Aber in Deutschland regnet es leider sehr oft deutsche Pässe. Am Ende, wird dadurch eine fällige Abschiebung nach Verbuessung einer Haftstrafe verhindert. Der Erhalt des deutschen Passes muss sich ein Ausländer verdienen. Und zwar durch eine gelungene Integration, Kenntnisse der Deutschen Sprache, einer abgeschlossen Berufsausbildung und einem selbst verdienten Lebensunterhalt. Klappt das alles über mindestens 12 Jahre, kann der Betroffene ein Antrag auf Einbürgerung stellen. Hat er sich etwas zu Schulden kommen lassen, verlängert sich die Antragsbestaetigung, oder je nach Delikt, erfolgt die Ausweisung. Gastfreundschaft kann und darf keine Einbahnstraße sein. Nicht nur wir Deutschen sollen das schaffen, nein, auch die Neuankömmlinge.
Schaue ich in Richtung Westen, stelle ich nicht selten fest, dass dort die Flüchtlinge nur als Billigloehner beschäftigt werden. Aber der Westen braucht offenbar immer seine Sklaven. Aber unter Integration verstehe ich etwas ganz anderes, als derartige Sklaverei. Wenn es absolut nicht klappt, muss es immer noch den Weg in die Heimat geben.

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20.10.2020, 19.54 Uhr
Stefan aus NDH | Ein Kondolenzschreiben aus dem Rathaus....
... ist sicher längst unterwegs nach Frankreich, oder will man es morgen schnell "nachreichen" zum Stadtrat, nachdem der heutige Artikel dervnnz erschienen ist? ;-)

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20.10.2020, 20.09 Uhr
Echter-Nordhaeuser | henry12
Diese sogenannten Menschen sind schlimmer als der Klimawandel das ist meine Meinung und ich habe kein gutes Gefühl wenn zu viele von denen nach Europa bzw.nach Deutschland kommen.
Dieses Volk ist unberechenbar und einfach nur fanatisch. Aber Meinungen gehen bekanntlich auseinander.

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20.10.2020, 20.17 Uhr
Paul
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB.
20.10.2020, 20.19 Uhr
Henkel | Oberlehrer,
wenn ein Mord durch einen Menschen, der längst nicht mehr in Europa sein dürfte, ausgeführt wird, ist es eben nicht ein Verbrechen wie durch Menschen, die wir in unserer Mitte sozialisiert haben. Dafür tragen wir alle die Verantwortung. Für diese idiologischen Morde tragen all jene die Verantwortung, die alles und jeden hier rein holen, die Probleme schön reden und nicht in der Lage sind, uns diese gefährlichen und kranken Menschen vom Hals zu halten. Sprich, echte Asylanten schützen, konsequent nur die, die sich benehmen, den Rest abschieben. Gesetze sind menschengemacht, darauf berufen sich Richter und dann darf so einer weiter hier bleiben.

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20.10.2020, 23.19 Uhr
Hans Dittmar | Religionsfreiheit öffnet auch dem Fanatiker die Tür
Religions- und Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen. Das Zuwanderung von Muslimen in Europa nicht das Ergebnis bringt was sich Politiker unter dem Deckmantel des Humanismus vorstellen sieht man gerade und sehr deutlich in Frankreich und in großen europäischen Städten, in den Parallelgesellschaften entstehen. Statt aktiv dagegen vorzugehen, wird die Meinungsfreiheit derer eingeschränkt die Kritik äußern.
Anfang diesen Jahres titelte eine große Zeitung, Macron will Frankreich zurück erobern, er will den Parallelgesellschaften den Krieg erklären. Das wird eine schwere Aufgabe.
Wir haben die Chance, den Anfängen zu wehren, aber die Politik versagt.
Herr Schulze, ich finde ihren Artikel Klasse, aber so viele Straßen haben wir gar nicht, um sie nach all den mutigen Opfern zu benennen. Vielmehr sollten diese Opfer endlich zu umdenken anregen. Der Islam gehört nicht zu Deutschland PUNKT.
Die christliche Religion hat mehrere hundert Jahre gebraucht, um da zu sein wo sie heute weltoffen ist.
Der Islam geht gerade genau den anderen Weg. Das zeigt der Blick in die Türkei. Das Land verändert sich zum negativen.
Ich hoffe das die Bundestagswahlen endlich Veränderung bringen werden, sonst sehe ich keine Chance auf Veränderungen.

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21.10.2020, 07.27 Uhr
Jäger53 | Samuel Paty
Was ist Meinungsfreiheit? Zählt nur die Meinung die die regierenden Parteien hören möchten, oder
auch die Meinung anders denkender Personen. Ich bin gegen das benennen einer Straße oder
Platzes mit dem Namen Samuel Paty. Dann müsste man das für alle Toten machen die auf so tragische Art und Weise ums Leben gekommen sind. Und nein ich bin kein Nazi.

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21.10.2020, 08.46 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ein Zeichen für die ...
...Meinungsfreiheit setzen
Also
Ich wäre für diesen Fall und allen weiteren Fälle für einen staatlichen arbeitsfreien Trauertag zum Gedenken an Samuel Paty.
Und da es in solchen Fällen immer um die gleiche dreht hätten wir 365 Tage Trauertage
Also Politiker zeigt Mut und Courage gegenüber dem Volk und zu Ehre der Opfer.
Natürlich kann man auch Straßen oder Plätze oder Gebäude oder Brücken nach den Opfern umbenennen. Es gibt ja noch soooo vieles welches zu einer Namenänderung in Betracht kommen könnte. Also ran ihr Politiker es gibt bestimmt noch Viel zu tun.

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29.10.2020, 13.29 Uhr
N. Baxter | Enthauptung Deuxième partie
und wieder ist es passiert. Diesmal hat es gleich 3 Menschen erwischt...

Und wenn auch erst mal Erdogan satirisch abgelichtet wird, werden wohl weitere folgen...

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29.10.2020, 15.19 Uhr
Paulinchen | Darf man fragen,...
... wieviel Neubuerger sind seit dem 20.10.20 abgeschoben worden, weil sie schlichtweg keine Anerkennung bzw Duldung erhalten haben?
Bevor jetzt die Rufer, wir haben Platz, jetzt den Taschenrechner bemühen, hier schon mal die Antwort im Voraus. Noch müssen 187.000 dieser illegalen Ankömmlinge das Land wieder verlassen. Im Moment ruft die Lufthansa nach Passagieren, damit sie überlebt. Vielen anderen Fluggesellschaften geht es nicht besser. Ist die oben genannte Zahl nicht erst einmal ein Anfang, um diese Gesellschaften vor dem Aus zu bewahren?

Skandinavien Österreich und viele andere Länder, schieben, wenn auch noch zögerlich, auch nach Syrien und Afghanistan ab. Warum nicht wir? Ma stelle sich vor, jeder von den Abzuschiebenen bekommt monatlich ca. 300 Euro. Was für eine Summe könnte man jetzt den kurzzeitig Arbeitslosen(Gastronomen) mehr zahlen.
Ein Polizeibeamter muss sich gegenwärtig verantworten, weil er auf einen flüchtigen Straftaeter geschossen hat. Allerdings hat er nicht getroffen. Ich freue mich immer, wenn ich aus an Ländern lese, der Täter wurde neutralisiert. Niemand kann ihn freipressen und das Land spart viel Geld, für die Haft und die Gerichtskosten. Wie schreibt @Wolfi65 mal dazu? Die Guillotine wurde leider abgeschafft... oder so ähnlich. Wer so etwas begeht, der hat nichts anderes verdient. In dessen Heimat wird eine Frau gesteinigt, wenn sie vor der Ehe schon den Beischlaf hatte. Was für mich keiner Strafe würdig ist. Was aber hat der Lehrer und die jetzigen Opfer den wahnsinnigen Gläubigen getan? Die Weltfluechtlingsorganisation regt sich über die Marine der Griechen auf, weil die die ankommenden Flüchtlinge auf der See in die Türkei abdrängen. Hieß es nicht mal, wir müssen die EU Aussengrenzen schützen? Herr Seehofer, wann starten die "Fluggäste" in Richtung Heimat? Worauf warten Sie noch?

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30.10.2020, 18.18 Uhr
Stefan aus NDH | Hat das Rathaus nun kondoliert?
Hat man es im Rathaus nun nach dem 2. Anschlag für nötig erachtet, der französischen Partnerstadt zu kondolieren?

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30.10.2020, 19.44 Uhr
tannhäuser
Der Beitrag wurde deaktiviert.
30.10.2020, 21.39 Uhr
tannhäuser | Ermordet-Werden als Verdienst...
...um für die Nachwelt namentlich auf Schildern erhalten zu bleiben? Klingt zynisch, aber ist das in der heutigen Zeit keine berechtigte Frage?

Und das betrifft für mich sowohl Opfer der NSU als auch die von islamistischem Terror.

Wenn staatsführende Politiker wie Macron und Merkel wissen oder ignorieren, welchen Menschenschlag sie in ihr Land lassen, können sie sich auch bei Terroranschlägen ihre Krokodilstränen sparen.

Irgendwann gibt der Kalender wirklich nicht mehr genug Tage fürs Gedenken her und Straßen sowie Plätze oder Brücken können auch nicht nur deshalb gebaut werden, um einen Namen zu bekommen.

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31.10.2020, 10.31 Uhr
Wolfi65 | Nicht verwechseln, Paulinchen
Ich persönlich lehne es grundsätzlich ab, dass die Polizei auf flüchtige Strafttäter (hinterher)schießt.
Egal was er getan hat und die Berechtigung dafür im Polizeiaufgabengesetz für Thüringen verankert ist.
Auch lehne ich die Todesstrafe ab.
Auch für Schwerkriminelle.
Anders sieht es dabei bei einen offenen Feuergefecht aus.
Wer sich auf ein solches mit der Polizei einlässt, muss auch damit rechnen, selbst erschossen zu werden.
Das gilt dann in allen Ländern.

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31.10.2020, 11.01 Uhr
könig_gerhard | @Paulinchen
Ich will keinen Chat aufmachen, das wird nicht gern gesehen - ich möchte nur nachfragen:
Sie haben allen Ernstes geschrieben, "Sie freuen sich immer, wenn Sie lesen, ein Täter wurde neutralisiert" (also von der Polizei erschossen), "das Land spart dadurch Geld für Haft und Gerichtskosten"?
Sollte das Sarkasmus der dunkelsten Sorte sein: bitte kennzeichnen. Falls Ernst gemeint: Wieso wird sowas freigeschaltet und/oder bekommt noch "Daumen hoch"? Was ist mit euch allen los?

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31.10.2020, 22.41 Uhr
pitti7 | sooooo....
...dann mal meinen senf,ihr könnt ihn mögen oder nicht,aber ich wäre dafür die Hallesche Straße nach ihm zu benennen,dann wäre es eine gewisse genugtuung wenn eine bestimmte adresse diesen namen in sich trägt....
mal nachDENKEN! und im GEDENKEN an einen tapferen Franzosen!

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