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Do, 10:27 Uhr
19.11.2020
Thüringer Landesamt für Statistik

Rangfolge der Thüringer Industrie Januar bis September

Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank nach vorläufigen Angaben in den ersten 3 Quartalen 2020 (bei 2 Arbeitstagen mehr) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 10,5 Prozent...

Statistik (Foto: TLS) Statistik (Foto: TLS)


Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik konnte nur der Landkreis Gotha ein Umsatzplus erwirtschaften. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Verlust.

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Umsatzspitzenreiter war erstmals der Landkreis Gotha mit 2 270 Millionen Euro. Über 2 Milliarden Euro Umsatz konnten nur noch der Ilm-Kreis mit 2 228 Millionen Euro Umsatz erzielen.

Der Landkreis Gotha hatte im Vergleich zu den ersten 3 Quartalen 2019 als einzige Region einen Um- satzzuwachs von 12,2 Prozent. Die Verluste aller anderen Landkreise und kreisfreien Städte reichen von 0,3 Prozent im Saale-Holzland-Kreis bis zu 28,6 Prozent in der kreisfreien Stadt Suhl.

Die Höhe der Ausfuhren konnte nur in der kreisfreien Stadt Jena (+ 51 Millionen Euro; + 4,9 Prozent) gesteigert werden. In allen anderen Regionen ging die Exporttätigkeit zurück.

Im Monatsdurchschnitt waren von Januar bis September 2020 in den Thüringer Industriebetrieben 144 Tausend Personen tätig, 4 976 Personen weniger als in den ersten 9 Monaten 2019 ( 3,3 Prozent). Dennoch verzeichneten bei den Industriebeschäftigten 3 Landkreise und 2 kreisfreie Städte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs.

Spitzenreiter war die Stadt Jena mit 4,2 Prozent (+ 320 Personen). Es folgten die Stadt Weimar mit 0,9 Prozent (+ 11 Personen) sowie die Landkreise Weimarer Land mit einem Anstieg um 0,6 Prozent (+ 23 Personen), der Ilm-Kreis um 0,3 Prozent (+ 26 Personen) und der Kreis Greiz um 0,2 Prozent (+ 14 Personen).

Den höchsten Rückgang an Arbeitsplätzen verzeichnete der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 090 Personen.
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