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Di, 13:42 Uhr
22.12.2020
Katholische Kirche wird per Live-Stream übertragen

Weihnachtsgottesdienste einmal anders

Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen in Nordthüringen haben katholischen Pfarrgemeinden in Nordhausen und Sondershausen gemeinsam beschlossen, bis einschließlich 10. Januar keine Präsenzgottesdienste abzuhalten. Für die Weihnachtstage hat man aber eine Alternative gefunden...

Auch wir wollen unseren gesellschaftlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten und Abstand untereinander halten, auch wenn es gerade an Weihnachten sehr schwer fällt.

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„Maria und Josef bleibt nichts erspart. Die Corona-Krise setzt sogar diesen beiden Hauptfiguren der biblischen Weihnachtsgeschichte zu. „Hört, hört!“, tut ihnen ein Herold kund. „Zur Eindämmung der aktuellen Pandemie ergeht folgende kaiserliche Verordnung: Alle Einwohner des Landes müssen in ihre Geburtsstadt gehen, um sich dort in Infektions-Ketten-Nachverfolgungs-Listen einzutragen. Wenn Sie unterwegs sind: Halten Sie Abstand!“

Mit einem Augenzwinkern beginnt ein Krippenspiel, das Diakon Mathias Kugler mit 15 Kindern und Jugendlichen aus Saalfeld und Bad Blankenburg einstudiert hat. Dabei ist Autor und Regisseur Kugler nah am Puls unserer Zeit geblieben. So beauftragt Maria ihren Josef nach der Ankunft in Betlehem, nicht nur für eine Unterkunft zu sorgen, sondern gleich auch Klopapier, Nudeln und Hefe zu bunkern. Derweil sitzen die heiligen drei Könige im Lockdown fest!“

Da ein solches Krippenspiel tatsächlich am Heiligen Abend nicht live aufgeführt werden kann, bieten wir zumindest am Heiligen Abend und am 1. Weihnachtsfeiertag einen Livestream aus der Kirche St. Elisabeth in Sondershausen für alle Gemeinden an.

Am 24.12. um 15 Uhr werden eine Krippenandacht und am 25.12.2020 um 10 Uhr ein weihnachtliches Festhochamt live ins Internet übertragen. Den Link zur Übertragung finden sie an den entsprechenden Tagen auf folgenden Internetseiten:
  • www.nnz-online.de
  • www.sondershausen.de
  • www.kyffhaeusernachrichten.de

Ich lade Sie ein - im häuslichen Rahmen - im Fernsehen, Internet oder Radio, bei einer Hausandacht an der Krippe oder einem stillen Gebet in unseren Kirchen, dem Mensch gewordenen Gott nahe zu sein und sich von seiner Nähe beschenken zu lassen. Die Erfahrung der Nähe Gottes hat die Menschen schon in anderen schwierigen Zeiten getragen.

Unsere herzliche Bitte: denken Sie an Alleinstehende, Einsame, Kranke, Nachbarn und schenken Sie kontaktlos Hoffnung. Machen wir Weihnachten in dieser „ausgefallenen“ Form zu etwas ganz Besonderem. Am Heiligen Abend um 18:00 Uhr werden unsere Glocken das Weihnachtsfest einläuten. Danach um 18:05 Uhr lade ich Sie alle ein, das Lied „Stille Nacht“ in den geöffneten Fenstern Ihrer Wohnungen allein oder mit der Familie zu singen. Dann sind wir als Gemeinde im Herzen verbunden.

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen wir allen gesegnete Weihnachten!
Pfarrer Steffen Riechelmann, Nordhausen
Autor: red

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