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Mo, 10:50 Uhr
04.01.2021
Thüringer Philologenverband

Keine Abstriche beim Abitur

„Die Qualität des Thüringer Abiturs muss trotz der Corona-Pandemie erhalten bleiben!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes. Bei Überlegungen zu den Modalitäten für die Abiturprüfungen 2021 dürfe es nicht zu einer Niveausenkung kommen...

„Es ist unstrittig, dass der Abiturjahrgang 2021 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen ist und dass die Abiturienten auf keinen Fall benachteiligt werden dürfen. Gerade deswegen – auch im Hinblick auf ihre Zukunftsplanungen – müssen sie ein vollwertiges Abitur erhalten!“

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Einen vernünftigen ersten Schritt ist das Bildungsministerium nach Auffassung der Thüringer Philologen bereits damit gegangen, dass das Ende des Schulhalbjahres 12/II und damit auch die schriftlichen Abiturprüfungen um drei Wochen nach hinten verschoben wurden.

Günstig für die Abiturienten wäre es ferner, wenn in den schriftlichen Abiturprüfungen beispielsweise mehr Aufgaben zur Auswahl gestellt würden. Heike Schimke: „Für die mündlichen Abiturprüfungen ist es unschädlich, wenn bestimmte Stoffgebiete nur überblicksweise vermittelt werden können, da hier ohnehin nur das geprüft werden kann, was auch unterrichtet wurde.“

Auch 2020 ist es gelungen, die Abiturprüfungen ohne Abstriche und erfolgreich durchzuführen. Mit diesen Erfahrungen haben die Thüringer Lehrer in der Zeit zwischen Sommer- und Weihnachtsferien im Unterricht bereits die Abiturprüfung 2021 in den Blick genommen.

Im Namen der Thüringer Philologen versprach Heike Schimke: „Schüler und Eltern können sich darauf verlassen, dass die Lehrer alles daransetzen werden, ihre Abiturienten optimal auf das Abitur vorzubereiten, damit diese gut durch die Prüfungen kommen können!“
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Kommentare

04.01.2021, 16.13 Uhr
Peter59 | Zu kurz gesprungen.....
Es gibt auch Abiturienten, deren Eltern Anwälte, Ärzte etc. sind. Da wird wohl dann der Klageweg beschritten...... Hatten wir schon. kann ich verstehen, dieser "Fernunterricht" und andere Einschränkungen erfordern einen humaneren Umgang mit den "Zwölfern", manche sehen das anders....

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