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Mo, 13:02 Uhr
04.01.2021
CDU lehnt "Wohnort-Arrest" ab

Medizinisch und politisch unsinnig

Die Thüringer CDU begrüßt die Verlängerung des Lockdowns, lehnt aber den vorgeschlagenen Wohnort-Arrest der Landesregierung für die gesamte Thüringer Bevölkerung entschieden ab, erklärte jetzt der Generalsekretär der CDU-Thüringen, Christian Herrgott...

"Er ist in medizinischer, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht unsinnig.“ Das sagt der Generalsekretär der CDU-Thüringen, Christian Herrgott, mit Blick auf den Vorschlag der Landesregierung, den Aktionsradius der Thüringer auf höchstens 15 Kilometer Entfernung zum eigenen Wohnort zu beschränken. Wer den Bürgern individuelle Spaziergänge und Bewegung in der freien Natur verbieten wolle, verspiele das Vertrauen der Bevölkerung in die Corona-Maßnahmen. „Es suggeriert Entschlossenheit im Kampf gegen das Virus an der falschen Stelle und vor allem an den Grundbedürfnissen der Bürger vorbei“, so Herrgott weiter.

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Viele Thüringer sitzen laut Herrgott seit Wochen in Kurzarbeit oder als zwangsgeschlossene Selbstständige weitgehend zuhause, oft mit Kindern auf wenigen Quadratmetern Wohnfläche. Trotz des bisherigen Zickzack-Kurses der Landesregierung in Sachen Corona-Eindämmung und einigen zweifelhaften verordneten Maßnahmen sei die Zustimmung zum Lockdown auch in Thüringen weiterhin hoch. Bislang habe es jedoch geheißen, dass die Ansteckungsgefahr vor allem in schlecht gelüfteten, geschlossenen Räumen besonders hoch sei.

Analog hierzu wurde die sächsische 15-Kilometer-Regelung mit der Notwendigkeit begründet, Einkaufstourismus u.a. nach Thüringen zu unterbinden, dessen Ziel ja naturgemäß geschlossene Gebäuden darstellen. „Die Ansteckungsgefahr im Wintertourismus ist demgegenüber bei Einhaltung der geltenden Regelungen zu vernachlässigen. Selbst auf einem gut besuchten Rodelhang werden sich einander fremde Menschen über einen längeren Zeitraum so gut wie nicht auf engstem Raum begegnen“, sagt Herrgott. „Zahlreiche Studien belegen die geringe Ansteckungsgefahr im Freien - eine Gefahr, die durch die kalte und aktuell feuchte Witterung noch zusätzlich gemindert wird.“

Die Landesregierung dürfe nicht wegen eines räumlich auf wenige HotSpots begrenzten Problems die gesamte Thüringer Bevölkerung in einen Wohnort-Arrest schicken. Viele Orte im Thüringer Wald waren selbst an Neujahr weit von einem Massenansturm an Tagesgästen entfernt. „Wer deshalb nun den medizinisch nicht zu beanstandenden Wintertourismus wegen einiger überfüllter Skihänge im Mittleren Thüringer Wald komplett verbieten will, macht es sich politisch zu einfach“, kritisiert Herrgott. Erwägenswert wäre etwa ein Maskenpflicht auf den Parkplätzen. Auch könnte das Spuren zusätzlicher Loipen das Besucheraufkommen im Thüringer Wald spürbar entzerren. Nicht vernachlässigen sollte die Landesregierung zudem die alte immunologische Weisheit, dass Sport im Freien das Immunsystem nachhaltig stärkt.

„Hinzu kommt, dass der geforderte Wohnort-Arrest zur tatsächlichen Überfüllung etwa des Erfurter Steigers, des Ettersbergs bei Weimar oder die Kernberge bei Jena führen wird“, warnt Herrgott. Damit würde einem Infektionsszenario weit eher Vorschub geleistet, das der Wohnort-Arrest für die 2,1 Millionen Thüringer ja gerade verhindern will.
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Kommentare

04.01.2021, 13.21 Uhr
N. Baxter | und wie stehst um den Nachwuchs?
ich wüsste gern, wie sich die CDU zum Thema Nachwuchs bzgl. eines weiteren Lockdown positioniert?

Kinderärzte und Lehrerverbände warnen bereits eindringlich vor weiteren Einschränkungen!

Berlin hat glatt ne Bruchlandung mit Fernunterricht hingelegt. Hygienekonzepte, Infrastruktur, Ausbildung an den IT-Systemen Fehlanzeige. Hätte man statt der Corona Warnapp eine einheitliche Plattform für Fernunterricht geschaffen, wäre dass weitaus mehr wert gewesen.

Denkt dran, die Kinder von heute, werden/sollten die Ärzte, Virologen und Pandemieexperten von morgen sein!!!

14   |  13     Login für Vote
04.01.2021, 15.30 Uhr
Maerzmorgen | Die CDU gehört mit zum System
ergo wird da nichts weiter kommen.
Man macht jetzt einen auf "empört" - evt. aus Berechnung, man will ja schließlich gewählt werden.

Wohnort-Arrest ist genauso unsinnig wie der Rest des "lockdowns", dies ist aber allen Politdarstellern bekannt, spätestens seit dem ersten "lockdown" vorigen Frühling. Es geht hier um ganz was anderes: Um Bevölkerungskontrolle, ja, -schikane.

Im Übrigen gibt es und gab es nie eine Übersterblichkeit. Vielleicht kapieren das auch hier mal die letzten.

17   |  19     Login für Vote
04.01.2021, 15.43 Uhr
Leser X | Sprache ist verräterisch
Hier das Wort "Arrest" zu wählen, ist unredlich und hat wohl nur den Anspruch, gegen den politischen Gegner zu hetzen. Und natürlich Wähler am rechten Rand abzufischen.

16   |  19     Login für Vote
04.01.2021, 17.57 Uhr
DonaldT | Medizinisch und politisch unsinnig
Auch hier: Sie hatten es in der Hand und haben gekniffen und gedienert vor Frau M., der FDJ Sekretärin.

12   |  14     Login für Vote
04.01.2021, 20.09 Uhr
Trüffelschokolade | Korrektur
Hier muss kurz den Lügen von Maerzmorgen widersprochen werden:
Im Übrigen gibt es und gab es eine Übersterblichkeit. Vielleicht kapieren das auch hier mal die letzten.

Warum man derart die Verstorbenen der letzten Monate und ihre Hinterbliebenen verhöhnt ist mir zwar schleierhaft, aber zumindest dieser Lüge der fehlenden Übersterblichkeit sollte nicht widersprochen werden.

9   |  13     Login für Vote
04.01.2021, 21.05 Uhr
Skeptiker | Alternativen
Was haben unsere Politiker eigentlich im Sommer gemacht? Anstatt die Situation zu analysieren, Szenarien zu betrachten und Maßnahmen zum Schutz der Risikogruppen zu prüfen und zu ergreifen, fällt ihnen weiterhin nichts anderes als Lockdown ein. Die daraus resultierenden Folgen werden ebensowenig analysiert und bewertet. Wo sind die Vorgaben für einheitliche Hygienestandards und Verhaltensregeln in sensiblen Bereichen wie Pflegeheimen, Krankenhäusern etc.? Stattdessen werden dort vom Personal ohne Einhaltung von Abstandsregeln gemeinsam Mahlzeiten eingenommen etc. Alles Dinge, die gut organisierte Unternehmen bereits unaufgefordert seit März letzten Jahres geregelt bzw. untersagt und klare Regeln aufgestellt haben. Wenn es stimmt, dass über 80 % der Toten bislang Bewohner von Altenheimen waren, dann wäre vorrangig gezielt über Schutzmaßnahmen in diesen Einrichtungen nachzudenken. Wo sind die Hilfen für ältere Leute, die immer noch selbst einkaufen gehen anstatt das Getummel in Supermärkten zu meiden? Die Folgen für Kinder und Berufstätige könnten gemindert werden, wenn man sich mehr auf den Schutz der Risikogruppen konzentrieren würde.
Bislang fehlt ebenso eine interdisziplinäre Expertenkommission, die eine Risikobewertung und -abwägung auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und sozialer Folgen vornimmt. Stattdessen übertreffen sich Politiker gegenseitig mit Ideen, die je nach Tagesform in die eine oder andere Richtung gehen. Ein Konzept ist jedenfalls nicht erkennbar. Da wir uns in der Hauptgrippezeit befinden, wird es wohl zeitnah keine wirkliche Besserung geben und einen Lockdown bis zum Frühjahr wird die Wirtschaft wohl nicht verkraften. Da bleibt nur noch die Hoffnung auf ein Wunder... die Hoffnung , dass unsere Politiker hierzu angemessene und wirksame Lösungen finden, habe ich jedenfalls nicht mehr. Ganz zu schweigen davon, dass wir in diesem Jahr auch noch die Qual der Wahl haben.... Würde mich nicht wundern, wenn diese ins nächste Jahr verschoben werden.

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05.01.2021, 10.01 Uhr
Maerzmorgen | Keine Übersterblichkeit
das kann jeder im internet nachprüfen.
Suchen muß der Leser aber selber da hier keine links erlaubt sind.

Die einzigen Toten sind die über 80jährigen. Die sterben aber normalerweise immer an irgendwas - oder wollen Sie den Tod, der etwas ganz natürliches ist, ausblenden, @Trüffelschokolade?

Grippe gibt es anscheinend gar nicht mehr. Grippe war immer für sehr alte und vorerkrankte Menschen ein Problem und sie hat sehr oft zum Tod geführt. Wieso gibt es keine Grippe mehr? Denken Sie drüber nach, Trüffelschokolade. Ebenso denken Sie drüber nach, daß alle Grippetote nun zu Corona-Toten deklariert werden.
Mittels eines Tests, der so etwas gar nicht feststellen kann.
Denken Sie, Trüffelschokolade. Vertrauen Sie nicht den öffentlichen Stellen und Medien.

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05.01.2021, 11.22 Uhr
Trüffelschokolade | Überprüfung
Richtig, man kann Sachen überprüfen. Man kann sich die Zahlen und Graphiken anschauen und feststellen, dass mit steigender Infektionsrate auch Sterbezahlen ansteigen, im November bspw. 11 Prozent mehr starben als im Schnitt der letzten Jahre. Schaut man sich das ganze graphisch an, ist zu erkennen, dass die Sterbezahlen ansteigen wenn auch die Zahl der Infektionen ansteigt. Besonders stark betroffene Gebiete weisen auch besonders hohe Sterbezahlen auf - das gilt nicht nur in D, sondern ist auch weltweit zu sehen. Das lässt sich in der Deutlichkeit auch nicht mit der Alterung der Gesellschaft erklären.

Gleichzeitig sehe ich auch nicht ein v.a. älteren Verwandten zu erklären, dass ihr Leben leider egal ist - sie hätten vielleicht noch ein paar Jahre zu leben, aber dann sollen sie halt sterben?
Das ist der reinste Zynismus. Insbesondere meist von genau den Menschen kommend, die sich sonst immer bitterlich darüber beschweren, dass man die Alten sonst immer vernachlässigen würde.

Die Mär von der fehlenden Grippe wird ebenfalls nicht richtiger je häufiger man sie wiederholt. Weiterhin werden Grippefälle registriert und ausgewiesen. Auf einem niedrigeren Niveau, das lässt sich aber relativ gut durch die derzeitigen Umstände erklären.

Hier wird von den Menschen aus der Querdenkenumgebung Nachdenken und Quellenskepsis gefordert. Was an sich richtig ist. Seltsamerweise gilt das allerdings bei den entsprechenden Personen nicht für sich selbst, da wird sich komplett in einer alternativen Realität festgehalten, die absolut nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Und das verunmöglicht es die eigentlich notwendigen Debatten zu führen. Nur unter Anerkennung der Fakten und einer Betrachtung der Wirklichkeit kann man auch dazu kommen die Maßnahmen und ihre Notwendigkeit zu analysieren und zu bewerten. Vielleicht kommt man dann immer noch zu unterschiedlichen Ergebnissen bzgl. notwendiger Maßnahmen, je nach eigener Einstellung. Das wäre total okay. Aber das erfordert eben auch erst einmal ein Anerkennens der empirischen Wirklichkeit statt des Lebens in einer verquer denkenden Scheinrealität.

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05.01.2021, 11.57 Uhr
Günther Hetzer | @Trüffel
"...Man kann sich die Zahlen und Graphiken anschauen und feststellen, dass mit steigender Infektionsrate auch Sterbezahlen ansteigen..."

ich darf davon ausgehen, dass Ihnen die Methode der Erfassung oder besser gesagt "wer-gilt-als-Coronatoter" nicht bekannt ist? In die Statistik als Coronatoter kommt jeder, bei dem ein positiver Test innerhalb der vergangenen 28 Tage vorlag, (wie wie inzwischen wissen: positiver Test bedeutet nicht zwangsläufig infiziert bzw. erkrankt) unabhängig der genauen Todesursache. Bei Menschen in Riskiogruppen (altersbedingt und/oder vorerkrankt) auch über diesen Zeitraum hinaus. (hier gilt eine Einzelfallregelung). Je mehr Menschen also im allgemeinen (über einen längeren Zeitraum) und innerhalb der letzten 4 Wochen getestet wurden, je höher liegen die Zahlen. Dies sagt jedoch noch nichts über die Sterblichkeitsrate in Bezug auf das Virus aus.

Wenn ich regelmäßig und umfänglich in Altersheimen und bei Riskiopatienten teste, habe ich schier unenrschöpfliche Ressourcen an Coronatoten.

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05.01.2021, 13.18 Uhr
Maerzmorgen | Realität ist
daß der PCR-Test keine Infektionen nachweisen kann.

Das ist die erste und wichtigste Realität. Mir scheint es, Trüffelschokolade, dies haben Sie nicht verstanden.

Ohne Infizierte keine Pandemie. Wenn man aufhören würde, zu testen, wäre der Spuk sofort vorbei. Wie auch andere zum Glück erkannt haben.

(Pandemie ist sowieso Unsinn, da selbst von der WHO die Zahl der Toten (?) mit 0, 34 xxx Prozent angegeben wird. Eigentlich fällt "corona" so unter die Rubrik "seltene Krankheiten".)

Sie führen aus, daß es Grippe ja immer noch gebe, diese auch ausgewiesen werde, nur daß die Grippefälle aufgrund der Maßnahmen natürlich gesunken seien.

Zu den Maßnahmen ist zu sagen: ein Lappen im Gesicht verhindert keine Infektion. Auch dies ist Realität. Scheint bei Ihnen nicht angekommen zu sein.

Das Einzige, was wirklich hilft, hätten wir eine hochübertragbare Seuche, wäre eine FFP3-Maske. Die läßt wirklich kaum mehr was durch. Die kann man aber auch nicht ewig tragen. Den Menschen zuzumuten, mit irgend etwas (!) Mund und Nase zu bedecken, ist lächerlich und hat nichts, aber auch nichts mit Schutz vor Krankheiten zu tun, erst recht läßt sich so keine Grippewelle , die im Herbst/Winter immer kommt, "verkleinern".

Das reicht eigentlich an Fakten, daß auch jeder erkennen müßte: hier läuft irgendwas falsch.
Was Sie daraus machen ist natürlich Ihre Sache aber ich danke doch für die Antwort.

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05.01.2021, 13.24 Uhr
Trüffelschokolade | Hetzer
Und das hat mit Übersterblichkeit jetzt was genau zu tun...?

Die Menschen sind tot, egal ob bei ihnen nun in den letzten 28 Tagen eine Infektion mit dem Virus festgestellt wurde oder nicht.

Bei der Diskussion um Übersterblichkeit geht es darum, wieviele Menschen insgesamt sterben, an allen möglichen Todesursachen. Nicht nur am Virus und seinen Begleiterscheinungen.

Um es anders zu verdeutlichen: Von 1939 bis 1945 lässt sich recht wahrscheinlich auch eine Übersterblichkeit feststellen im Vergleich zu den Jahren davor. Die in dem Moment ebenfalls erklärbar ist.
Damals war der Krieg entscheidend. Heutzutage deutet einiges auf die Pandemie hin - insbesondere wenn man sich den Zusammenhang zwischen Sterbezahlen und Infektionszahlen anschaut. Was umso deutlicher wird angesichts der Tatsache, dass kontextbedingt manche andere Todesursachen unterdurchschnittlich häufig auftauchen: wenn die Leute weniger mobil sind, gibt es auch weniger mobilitätsbedingte Tote wie durch Verkehrsunfälle, etc.

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05.01.2021, 13.40 Uhr
Trüffelschokolade | Von Tests und Lappen und...
PCR-Tests weisen Infektionen nach. Bzw. das Vorhandensein von Virenfragmenten. Die nur da sein können durch eine Infektion.
Was PCR-Tests nicht nachweisen ist ob man noch ansteckend sind.
Was anderes wird auch nicht behauptet.

Und natürlich ist es grober Unsinn zu behaupten, dass ohne Tests der Spuk vorbei wäre. Würden die Leute sofort aus den Krankenhäusern verschwinden, nur weil man auf einmal sagt sie werden nicht mehr getestet? Stehen die Menschen auf einmal wieder von den Toten auf, wenn man ihr vorheriges Testergebnis vernichtet? Müssen Menschen nur beatmet werden wenn sie getestet wurden - wird die um Luft japsende Person erst an die Geräte angeschlossen wenn getestet wurde...?

Dass MNS Infektionen eine Infektion 100pro verhindern können wird nirgendwo behauptet.
Dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion verringert wird, ist mittlerweile gut belegt. Ob das auch der Fall für das vorliegende Virus ist, war eine Weile noch ungeklärt, ist mittlerweile aber gesichert. Dass Masken aber gegen eine Infektion mit manchen Krankheiten helfen können ist kein Geheimnis. In manchen asiatischen Ländern wird das zum Teil seit langer Zeit so gehandhabt. Auch in der westlichen Welt war diese Erkenntnis in der Vergangenheit vorhanden - zur Zeit der Spanischen Grippe wurden in vielen Teilen der Welt Masken deswegen empfohlen und zum Teil vorgeschrieben. Dass unterschiedliche Masken hier unterschiedliche Wirkungsgrade haben ist auch hinlänglich bekannt und nirgendwo wird anderes behauptet.

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05.01.2021, 13.43 Uhr
Maerzmorgen | Sie kennen nicht mal die Todesursache
dieser sehr alten Menschen. Vermutlich Grippe, Lungenentzündung, div. Vorerkrankungen.
Feststellen kann das nur ein Pathologe, ein dafür ausgebildeter Fachmann.
Ein Lungenfacharzt kann das nicht feststellen. Auch sonst kein Mediziner. Es benötigt einen Pathologen und die Leiche muß untersucht werden.

Dies wird aber nicht gemacht. Es wird nur behauptet, die Leute hätten Corona gehabt. Ohne Beweis. Der PCR Test ist kein Beweis.

Und das sind Ihre Realitäten? Traurig, traurig ....

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05.01.2021, 14.15 Uhr
Tyr | Wirres Zeug
Angesichts übervoller Intensivstationen sollte man nicht nur über "Wohnort-Arrest" nachdenken. Es gibt Zeitgenossen, die gehören ganz einfach in das betreute Wohnen einer geschlossenen Einrichtung ohne Internet Zugang.

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05.01.2021, 14.24 Uhr
Maerzmorgen | PCR Tests weisen laut Hersteller keine Infektionen nach
Sie sind also der Meinung, Trüffelschokolade, Sie wüßten das besser als der Hersteller/Erfinder dieser Tests?

Interessant ....

Ich korrigiere mal Ihre Meinung und zitiere den Hersteller/Erfinder der PCR-Tests:

"PCR-Tests weisen irgend etwas nach, von dem man nicht genau weiß, was es ist."

Sie sind also der Meinung, das, was man findet, seien Viren?

Aha. Interessant. Das ist aber nur Ihre Meinung. Das wollen wir doch hier mal festhalten.

Der Erfinder des PCR-Tests, K. Mullins, sagt auch, das, was man mit diesem Test findet, von dem man nicht weiß, was es ist, könnte leicht mißbraucht werden.
Indem man nämlich einfach behauptet: Das sind Viren(fragmente).
Wie Sie es tun, Trüffelschokolade.

Sie behaupten also, Trüffelschokolade. Sie wissen es nicht. Sie weigern sich auch, zu akzeptieren daß das genau die Aussagen des Herstellers des Erfinders der PCR-Tests sind.

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05.01.2021, 14.27 Uhr
Maerzmorgen | In asiatischen Ländern trägt man Maske
weil die Luftverschmutzung so stark ist.
Wieder mal eine Realität, die von Ihnen nicht verstanden wird.

Ein Lappen-Fetzen kann keine Infektionen aufhalten. Sie verbreiten medizinischen Unsinn, Trüffelschokolade.

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05.01.2021, 14.43 Uhr
Günther Hetzer | im Trend
Es liegt in diesem Jahr eine minmal überdurchschnittliche Sterberate vor, okay. Dies wird in den nächsten Jahren der Trend bleiben, denn die geburtenstarken Jahrgänge kommen in das Alter, in dem sich die Sterbefälle häufen. Vereinsamung, ausgefallene/verschobene OP´s und Vorsorgeuntersuchungen etc. sind weitere mögliche Faktoren. Weiterhin gab es schon immer, gerade während der Grippemonate deutliche Schwankungen der Sterbezahlen. (finden Sie sogar in etlichen Auswertungen zu diesen Themen). Weiterhin haben wir seit einigen Jahren eine steigende Bevölkerungsentwicklung, dies wirkt sich, auch wenn nur geringfügig, auf die Sterbezahlen aus.

Ihre Verkehrstoten sind statistisch irrelevant, es sind 2019 im Schnitt genau 8 täglich gewesen (bei ca. 2600 Sterbefällen täglich)... hier der Trend seit Jahren rückläufig (bedingt durch aktive und passive Sicherheit in PKW´s)

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05.01.2021, 14.54 Uhr
Trüffelschokolade | Korrekturen
An der Stelle wieder die notwendigen Korrekturen:
Der Erfinder der PCR-Tests stimmt meiner Interpretation zu. Er behauptet nicht, dass die Tests nicht funktionieren. Das ihm zugeschriebene Zitat stammt aus einem Artikel von John Lauritsen im New York Native von 1996 über HIV/Aids und ist eine Zusammenfassung seiner Aussagen:
"PCR is intended to identify substances qualitatively, but by its very nature is unsuited for estimating numbers. Although there is a common misimpression that the viral load tests actually count the number of viruses in the blood, these tests cannot detect free, infectious viruses at all; they can only detect proteins that are believed, in some cases wrongly, to be unique to HIV. The tests can detect genetic sequences of viruses, but not viruses themselves.”

Mullis behauptet also nicht, dass die Tests nicht funktionieren. Er sagt nur, dass nicht der Virus selbst damit nachgewiesen wird, sondern genetische Sequenzen von Viren. Virenfragmente.
Was genau das ist, was ich ebenfalls weiter oben festgestellt habe. Ich widerspreche damit weder medizinischer Erkenntnis, noch dem Erfinder des PCR-Tests. Sondern liege damit auf seiner Linie.


Ähnlich der Punkt mit den ostasiatischen Ländern: Luftverschmutzung ist ein Teil der Begründung. Aber bei weitem nicht die komplette. In manchen ostasiatischen Ländern wie Taiwan kamen sie v.a. nach dem Sars-Ausbruch Anfang der 2000er in Mode.

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05.01.2021, 16.02 Uhr
Henkel | Es wird nicht wahrer,
...wenn man etwas immer und immer wiederholt. Es wird hier wissentlich gelogen, obwohl man sich hätte informieren können, Thema hatten wir schon.
Da musste man schon einzelne Gebiete suchen, um Angst zu verbreiten. Sachsen, 11%. Infektionen haben immer einen Höhepunkt. Das nennt sich "Harvesting"-Effekt und deshalb kann man nicht Wochenweise oder einen Monat miteinander vergleichen. Außerdem, durch die größere Überalterung der Gesellschaft ergeben sich automatisch mehr zu erwartenden Todesfällen. Das waren offiziell im richtigen Verhältnis geschätzt 2018/ 946239, 2019/ 957508 und für 2020/ 972307. Diese Zahlen sind unabhängig von der Corona Diskussion offiziell einsehbar. Wir hätten also bei einem normalen Verlauf sowieso eine Übersterblichkeit zu erwarten, wenn man nur pur die Zahlen der Jahre vergleicht. So macht es dann der Mainstream, wenn zur Panikmache nicht genug Sterbefälle vorhanden sind. Momentan geht man im schlimmsten Fall von 966000 Toten und im besten Fall von 958000 Toten für das Jahr 2020 aus. Wir haben also keine Übersterblichkeit. Kann man im SONDERAUSWERTUNG DER STERBEFALLZAHLEN 2020 nachlesen. "Die Zahl der 80-Jährigen und Älteren zum Jahresende ist zwischen 2016 und 2019 um 15 % von 4,9 Millionen auf 5,7 Millionen gestiegen. Am Jahresende 2020 werden infolge des Geburtenanstiegs in den 1930er-Jahren voraussichtlich um bis zu 1 Million ab 80-Jährige (+ 20 %) mehr in Deutschland leben als noch 2016. Entsprechend sind selbst bei gleichbleibender Sterblichkeit in dieser Altersgruppe auch mehr Sterbefälle als im Durchschnitt der Vorjahre zu erwarten."

Sollen sich die Experten mal weiter anschauen, wieviel alte und kranke Menschen durch die Maßnahmen an Stress und Einsamkeit oder Einweisung ins Krankenhaus versterben. Experten gehen von 30% aus, der Coronahysteriker meint, so was gibt es nicht. Weil es in der Tagesschau keiner sagt.

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05.01.2021, 16.41 Uhr
tannhäuser | Kann mir einer erklären...
...warum Läden für Schuhe und Bekleidung geschlossen sein müssen?

Als ich gestern im Kaufland war und das Gedränge an 3 geöffneten Kassen erlebte, hernach am dunklen ABC-Schuhe und AWG-Moden vorbeistrebte, dachte ich mir: Wie gut, dass meine Frau keine anspruchsvolle Puppe wie Imelda Marcos oder Melania Trump ist.

Ernsthaft: Wir haben jetzt Winter, Schuhe und Jacken können Löcher bekommen, aber sich gegen Kälte und Nässe zu schützen ist nicht systemrelevant?

Ich fühle mich bei sowas doch verarscht und das hat nichts mit Queer- und Leerdenken oder sonstwelchen Cancel-Culture-Jünger-Sprüchen zu tun.

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05.01.2021, 17.20 Uhr
Kama99 | @tannhäuser
Wozu gibt es den Onlinehandel? Vorhin ist in TV Meldungen schon wieder das Wort "Produktversandsteuer" gefallen. Ahnst du was?

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05.01.2021, 17.52 Uhr
tannhäuser | @ Kama99
Ja, ich bin vielleicht leer, aber voller Ahnung ;)

Ich bestelle gerne im Internet, weil es meine Motto-T- und Sweat-Shirts nur in Fan-Shops gibt. Jacken habe ich auch genug.

Aber Schuhe muss ich im Laden anprobieren. Habe mir schon genügend Blasen gelaufen, das muss ich nicht nochmal erleben.

Und wer von uns Männern, der nicht Politiker mit ausreichend Einkommen ist, hat für den kurzfristigen Notfall genügend Anzüge mit passendem Hemd, Schlips und Weste für Hochzeit, Beerdigung und Jugendweihe im Schrank hängen?

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05.01.2021, 18.00 Uhr
diskobolos | Das ist wirklich mal logisch
"Ohne Infizierte keine Pandemie. Wenn man aufhören würde, zu testen, wäre der Spuk sofort vorbei.°
Ist das Ihr Ernst? Wenn Sie das nächste Mal krank werden, sollten Sie nicht Fiebermessen. Dann kann Ihnen ja nicht mehr viel passieren. Sollten Sie einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen, verzichten Sie auf ein CT. Sollten Sie trotzdem sterben, daran können Ihre Angehörigen ja behaupten: Daran ist er nicht gestorben.

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05.01.2021, 18.08 Uhr
Trüffelschokolade | Sonderauswertung
Ich freue mich, wenn endlich mal eine Person mit konkreten Quellen kommt. Das ist immer erfrischend bei Henkel.

Gleichzeitig halte ich es für schwierig hier eine Publikation ins Feld zu führen, die von Mitte August stammt und damit in keiner Art und Weise die Entwicklungen der letzten Wochen widerspiegelt. Mit veralteten Zahlen zu argumentieren ist derzeit ein sehr beliebter Trick.
Dass sich die festgestellte Übersterblichkeit nicht nur mit dem Wandel der Altersstruktur erklären lässt habe ich zuvor bereits erwähnt. Das wird auch in der von Ihnen angeführten Sonderauswertung dezidiert angeführt. Dort heißt es, direkt im Satz vor dem von Ihnen zitierten Abschnitt: "Die alters- spezifische Betrachtung der Sterberaten offenbart aller- dings, dass die überdurchschnittlichen Fallzahlen zum Teil auch auf Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung zurückzuführen sind."
Das entscheidende ist hierbei: zum Teil. Das wird auch direkt danach noch einmal bekräftigt, wenn es heißt: "Dennoch zeigen sich auch nach der Berücksichtigung dieses Anstiegs der Bevölkerungszahl in der 15. Kalenderwoche um bis zu 9% erhöhte Sterberaten." Die 15. Kalenderwoche verzeichnete zeitgleich die meisten beim RKI gemeldeten Covid19-Todesfälle (erste Hälfte des Jahres).

Es gibt aber auch neuere Auswertungen des RKIs, die die Zeit bis Ende November abdecken:
"In der ersten Oktoberhälfte lag die Gesamtzahl der Sterbefälle zunächst wieder im Bereich des Durchschnitts der Vorjahre. Danach stiegen mit dem erneuten Anstieg der COVID-19-Todesfallzahlen auch die gesamten Sterbefallzahlen über den Durchschnitt hinaus an. Für die letzte Novemberwoche (48. Kalenderwoche vom 23. bis 29.11) wurden bislang etwa 20 700 Sterbefälle gemeldet – das sind 14 % mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Für den gesamten November wurden bislang etwa 84 500 Sterbefälle gemeldet und damit 11 % mehr als im Vorjahresdurchschnitt."

Auf den Zusammenhang zwischen besonders stark vom Virus betroffenen Gebieten und dortigen Sterberaten geht Ihre Sonderauswertung auch bereits ein, mit Blick auf Bayern und BaWü: "Auch die regionale Entwicklung nach Bundesländern verdeutlicht den naheliegenden direkten Zusammenhang mit der Pandemie."

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05.01.2021, 18.17 Uhr
Tora | Versagen auf ganzer Linie
Kann mir einer der Befürworter der ganzen Maßnahmen gegen Corona vielleicht einmal erklären, welchen Erfolg diese bisher hatten? Aber bitte nachvollziehbare Tatsachen, keine weitere dumme Argumente mit wenn und aber. Es ist nun einmal eine Tatsache die politische Riege unter Merkel hat total versagt.

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05.01.2021, 18.24 Uhr
Trüffelschokolade | Harvesting
Im Übrigen beziehen sich die 11 Prozent auf ganz Deutschland, nicht auf Sachsen. In Sachsen ist diese Zahl viel höher. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes so bspw. in der 47.Kalenderwoche um 46 Prozent höher als der Durchschnitt der Vorjahre. Ich glaube bei 46 Prozent können wir uns darauf einigen, dass dies nicht nur auf eine veränderte Altersstruktur zurückzuführen ist.

Der Harvesting-Effekt bezeichnet eine Art vorfristiges Sterben zu Zeiten von Hitzewellen, etc., der mit verringerten Zahlen in den Folgewochen kompensiert wird. Wieviel hier gerade Harvesting-Effekt ist, ist ohne längerfristige Zahlen derzeit eher schwer abzuschätzen. Anhand der anhaltend hohen Sterberaten ist hier aber noch kein Abflauen in Sicht.
Zeitgleich ist es etwas zynisch hier nur auf den Harvesting-Effekt zu verweisen: ich bin mir sicher, dass die Angehörigen ihre Eltern und Großeltern gerne noch etwas länger bei sich gehabt hätten. Und die meisten Gestorbenen sicher auch nicht begeistert wären, wenn Sie ihnen ins Gesicht sagen, dass es kein Problem ist, wenn sie halt Wochen, Monate, Jahre frühzeitig sterben.

Dass die Maßnahmen auch Stress und Einsamkeit bedeuten, wird in den Medien ebenfalls diskutiert. Zum Teil sogar recht umfänglich. Man müsste es halt nur sehen wollen anstelle pauschal auf die Medien und "Coronahysteriker" zu schimpfen.

Aber das wäre wahrscheinlich zu viel verlangt. Das würde ja bedeuten aus seiner Scheinrealität heraustreten zu müssen. Womit wir wieder bei einem meiner vorherigen Punkte wären: Die notwendige Diskussion über die Sinnhaftigkeit vieler Maßnahmen ist so schlichtweg kaum mehr möglich. So habe ich derzeit ebenfalls Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Wohnortbeschränkung. Ich kann die Intention verstehen, aber bin von der Wirksamkeit nicht überzeugt. Eigentlich fände ich es sogar sehr gut, wenn man auch genau darüber reden könnte. Auf Basis einer realen Betrachtung der Welt fernab der ideologischen Scheinwelt der Wissenschaftsfeinde.

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05.01.2021, 18.41 Uhr
andreaspaul | ein authentisch/aktueller Coronabericht
Ich habe am 18.12.2020 eine Dienstleistung in meinem Haus entgegengenommen.
Heute bekomme ich vom Dienstleister eine Nachricht .
Hallo !
Ich benötige ihre Telefonnummer.Ich wurde positiv auf Corona getestet.
Eine Nachfrage darüber ergab folgendes.
" Ich bin am 21.12. Mittags nach Hause gefahren weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Seit dem bin ich zu Hause. Seit 2 Tagen geht es mir besser. Hatte aber erst gestern einen Test bekommen, da der Schnelltest in der Hausarztpraxis negativ war, ging man von einer Grippe aus. Erst als mein Chef mir Neujahr mitteilte, dass er positiv getestet sei, ab da klingelte mein Telefon ohne Ende."

Meine Telefonnummer wurde an herrn X übergeben und 15 min später klingelte mein Telefon.

Ich bin weder krank noch habe ich Anzeichen einer Krankheit.Die Inkubationszeit ist seit dem 01.01. lt Gesundheitsamt vorüber.Deshalb keine weiteren Einschränkungen gegen meine Familie.
Meine Frau und ich hatten dank Merkel keine Kontakte über Weihnachten/Neujahr.
Nun macht euch mal selber euern Reim über Corona und vergesst nicht bei meinem Namen die Daumen nach unten.
Hat sich alles taufrisch so vor ca.einer Stunde zugetragen.

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05.01.2021, 19.18 Uhr
Mueller13 | Ergänzung zu diesem Kommentar
@andreaspaul

Der Kollege bei mir am Schreibtisch gegenüber: Seine Frau hat bei sich am 23.12. morgens eine Corona-Infektion diagnostiziert (sie ist Krankenschwester und es gab einen Schnelltest). Das Amt konnte ihr am 23. und 24.12. keinen PCR-Test mehr organisieren. Ohne Test wird keine Quarantäne ausgesprochen (nur eine Empfehlung). Am 29.12. wurde sie dann getestet. Am 30.12. abends bekam sie per SMS das positive Testergebnis. Am 31.12. bekam sie einen Anruf vom Amt mit der entsprechenden Quarantäneanordnung. Die Familienmitglieder (Mann, 2 Jugendliche) bekamen nur ein Empfehlung - weil sie ja kein positives Ergebnis hatten - sie wurden auch nicht getestet, weil es keine Kapazitäten gab. Sie haben familienintern beschlossen, sich zu isolieren und wir haben firmenintern beschlossen auf die Anwesenheit des Kollegen 3 Wochen zu verzichten.

Und jetzt vergleiche ich dieses amtliche Verhalten mit der existierenden Ausgangssperre (von 22-5Uhr), der angedachten Bewegungssperre (15km).

Wo ist die Verhältnismäßigkeit? Und wie hoch schätzen wir die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ein?

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05.01.2021, 19.32 Uhr
Henkel | Logisch,
wenn man 30% alte und kranke Menschen mit Maßnahmen umbringt, steigt die Sterblichkeit.Die alten Menschen sind da, ob ich die Information im August oder im Januar beziehe. Das ist kein Trick. Das ist eine ziemlich feste statistische Größe.

Und die Statistik zeigt, je härter der Lockdown, umso höher die Toten. Siehe Bayern. Wo fließen solche Fakten mit rein? Wenn ich mit den alten Menschen noch grausamer umgehe, sterben noch mehr. Aber nicht am Virus, sondern wegen der Maßnahmen. Es werden immer mehr. Es ist auch interessant, dass die Länder mit den härtesten Maßnahmen zunehmend Todesfälle haben, die nicht mit Corona zu begründen sind. Da müsste einfach auch hier mal etwas kommen, da schweigt man sich aus.

Am Ende des Jahres ist entscheidend, wie viele Menschen statistisch sterben werden und wie viele gestorben sind. So hat man es jedes Jahr berechnet, um den Faktor älter werdende Gesellschaft einzubeziehen. Da sind wir unter dem Wert. Keine Übersterblichkeit. Wie 2019. Es haben sich also 2019 auch Menschen ins Jahr 2020 gerettet oder sind 2018 verfrüht verstorben. Gabs da Maßnahmen zu deren Schutz? 2018 hatten wir eine Übersterblichkeit.

Wenn man über Alters- und Pflegeheime spricht, weshalb kalkuliert man dann die Toten einfach so ein? Weshalb hat man im Sommer nicht reagiert? Wenn 80% der sogenannten Corona Toten dort lebten, hätte man sie besser schützen müssen. Da reden Sie sich etwas schön. Man hat es gewusst, aber versäumt. Das ist keine Scheinrealität. Man hat keine Rücksicht genommen. Mit den richtigen Maßnahmen hätte man die Sterbezahlen in den Heimen gedrückt, dann hätte man mehr gerettet als mit den teilweise jämmerlichen Maßnahmen. Mit der Meinung bin ich nicht allein, da gibt es hunderte Ärzte. Die kamen sogar teilweise mal zu Wort. Einige Meinungen verschwanden aus den Mediatheken. Jetzt Kritikern ein schlechtes Gewissen einzureden, berührt mich in keinster Weise. Sollen doch die Politiker den Angehörigen ins Gesicht sagen, warum sie im Sommer nicht an einem einheitlichen Konzept für betroffene Personengruppen gearbeitet haben. Ich ziehe mir den Schuh nicht an. Alle Menschen, die ich treffe oder besucht habe, sind gesund geblieben. Und das sind eine Menge.

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05.01.2021, 20.15 Uhr
Trüffelschokolade | Tricks und Einigkeit
Der Trick besteht darin keine Übersterblichkeit zu behaupten, dabei aber nur veraltete Zahlen zu benutzen, obwohl für Monate wie November genau eine solche Übersterblichkeit objektiv vorhanden ist. Verfolgt man die ganzen Diskussionen in den Telegramgruppen, etc., ist genau das die Strategie. Aus "unerfindlichen" Gründen werden da meist nur Zahlen aus dem relativ infektionsarmen Sommer herangezogen und die Entwicklung der letzten Monate komplett verschwiegen.

Zeitgleich wäre es spannend zu wissen wie genau das Statistische Bundesamt Sterbezahlen und Sterbeursachen erhebt. Ginge es um die von Ihnen angeführten 30% vor Einsamkeit und Co. könnte diese zumindest nicht aus den Zahlen für Tote mit Erkrankungen, etc. zählen. Das fände ich interessant genauer zu beleuchten. Wo haben Sie denn die 30% her? Es würde mich interessieren hier genauer nachzuschlagen, man lernt ja nie aus.
(Wobei Diskussionen um "Kollateralschäden" zum Teil ja auch geführt werden. Konkrete Zahlen dazu habe ich aber bisher nicht gesehen, wenn ich das recht erinnere.)

Im Übrigen treffen wir uns bei der Kritik an den Schutzmaßnahmen. Zumindest zum Teil. Mir ist ebenfalls etwas schleierhaft wie so viel Wunschdenken vorherrschen kann in bestimmten Bereichen. Der Umgang im Schulbereich ist hier ein gutes Beispiel. Wie viele Andere würde ich mir hier bessere Konzepte wünschen.
Gleichzeitig kann ich zum Teil auch die Überforderung nachvollziehen. Überlastete Verwaltungen so Konzepte entwickeln zu lassen für Dinge, würde wohl viele Menschen überfordern. Insbesondere bei sich wandelnden Informationslagen. Zugleich sehe ich auch, dass an vielen Stellen, insbesondere auch in Pflegeheimen, bereits viel Konzept und Engagement da ist. Verwandte und Freunde, die im medizinischen und Pflegebereich arbeiten, können da viel Gutes berichten.

In der Hinsicht bin ich froh, selbst "nur" im wissenschaftlichen Bereich zu arbeiten. Die Entscheidungen in der Politik wollte ich gerade nicht treffen müssen. Insbesondere wenn ich selbst sehe, was für Auswirkungen so ein Virus haben kann. Im erweiterten Umfeld weiß ich mittlerweile von drei Todesfällen. Eine vierte Person kämpft um ihr Leben, wie ich heute in einem Telefonat erfuhr.

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06.01.2021, 19.28 Uhr
Henkel | Trüffelschokolade
Wenn Sie sich ernsthaft mit den 30% auseinandersetzen wollen, empfehle ich Stiftung Corona Ausschuss "Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen" – mit Adelheid von Stösser. Da kommen neben Frau Stösser auch andere Experten, Pfleger etc. zu Wort. Wenn Sie das dann gesehen haben und immer noch meinen, die Politik hat im Sommer nicht versagt, dann OK. Denn es ist sicher, kein Außenstehender kann die argen Probleme in den Einrichtungen durch die Maßnahmen wirklich beurteilen, weil man als Laie auf viele Sachen gar nicht kommt. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, verstehen Sie das mit Sicherheit. Wenn sich dann jemand moralisch erhebt, weil er meint mit den Maßnahmen Leben zu retten, stimmt es eben nicht. Dort sterben Menschen wegen der Maßnahmen, dort fallen Menschen wegen der Maßnahmen in schlechtere Pflegestufen usw. Und es kommt klar raus, dass sich die Politiker nicht darum gekümmert haben, egal wo sich die Pflegeeinrichtungen hingewendet haben. Dann gab es einzelne Gesundheitsämter, die haben sich bemüht. Andere wiederum waren einfach zu blöd. Deshalb hätte man im Sommer klare Konzepte entwerfen müssen, für alle Einrichtungen. Man wusste, so geht es nicht. Es gibt jetzt über 30 Sitzungen, ob die 30% in der Sitzung genannt und erklärt werden, weiß ich jetzt nicht mehr. Alles kann man sich nichtmerken. Die Sitzung gehen Stundenlang. Aber Fakt ist, erst wenn man mal alle Probleme gehört hat, begreift man die Dimension. Ein Laie niemals.

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06.01.2021, 20.23 Uhr
Trüffelschokolade | "Stiftung Corona-Ausschuss"
Ah, die Stiftung Corona-Ausschuss. Ich dachte wir reden hier über ernsthaft Studien. Ich kenne den Corona-Ausschuss aus meiner Beschäftigung mit den Querdenkern. Dort wird er ja immer wieder angeführt. Habe mir auch einige der Sitzungen angeschaut.

Und ganz ehrlich: den Corona-Ausschuss als Quelle heranzuziehen halte ich für eher verantwortungslos.

Einer der Autoren der von ihnen vorher angeführten Sonderauswertung hat im Übrigen gerade ein Interview gegeben (zu finden auf faz.net). Dort stellt er die von ihnen gemachten Annahmen tendenziell eher in Frage. Auf die Kritik angesprochen, dass die Maßnahmen für viele Tote verantwortlich seien statt die Erkrankung, antwortet er: "Ich sehe in den Daten wenig Raum für solche Erklärungen."

Was nicht heißt, dass wir nicht zum Teil ähnlicher Meinung sind. Ich stimme mit Ihnen überein, dass ich glaube, dass viele Verwaltungen und Politik nicht die Konzepte entwickelt haben, die wahrscheinlich notwendig gewesen wären. Gleichzeitig bin ich aber vorsichtig mich hinterher hinzustellen und zu sagen "Alles Versager, hätten sie doch XY". Ich habe hier sehr ambivalente Gefühle. Deswegen will ich mich bei der Bewertung meist eher zurückhalten. Ich habe Inkompetenz, Überarbeitung, Überforderung, Engagement, großen Willen gesehen.
Wie gesagt, ich bin froh nur in der Wissenschaft zu arbeiten und gerade nicht in den entsprechenden Schuhen von Verwaltung und Politik. Wobei mich das dennoch nicht davon abhält auch selbst Druck auszuüben für die Erstellung besserer Konzepte.

Wessen ich mir aber dennoch sicher bin, ist die Tatsache, dass Maßnahmen geholfen haben, die Zahl der Toten zu reduzieren, die Zahl der Infektionen, Folgeschäden, etc. Da gibt es soweit einen Konsens der Wissenschaft. Auch die Wirtschaft ist hier oftmals ähnlich: Mckinsey, die größte (?) Unternehmensberatung der Welt, schrieb ebenfalls, dass es um die Kontrolle des Virus gehen sollte statt der Forderung nach Enden von Lockdowns.
Was schwieriger ist, ist die Bewertung der einzelnen Maßnahmen. Welche Maßnahme hat jetzt genau was gebracht? Wie weiter oben angemerkt halte ich bspw. die 15-km-Regelung nicht unbedingt für sehr gewinnbringend, auch wenn ich die Intention verstehen kann.

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