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Do, 08:30 Uhr
21.01.2021
Land lehnt Zahlung der Mäuse-Nothilfe ab

Hilfe für Bauern abgelehnt

Bauernfängerei wirft der landwirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagfraktion, Marcus Malsch, der rot-rot-grünen Minderheitsregierung vor. Im Streit um die Nothilfe der von einer Mäuseplage heimgesuchten Betriebe in Thüringen, habe das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heimlich die öffentlich versprochenen Hilfen wieder einkassiert...

Feldmaus (Foto: pixabay - Greg70) Feldmaus (Foto: pixabay - Greg70)


So sei ihm in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft und Infrastruktur von Landwirtschaftsminister Benjamin Hoff erklärt worden, dass diese Hilfen nicht bezahlt werden können, weil keine Rechtsverpflichtung für die Gewährung dieser Hilfen bestehe.

Dabei hatten Landwirtschafts- und Umweltministerium wochenlang im vergangenen Herbst öffentlich über die Mäuse-Hilfen für Bauern diskutiert und sie am Ende versprochen.

„Politisch ist das eine Bankrotterklärung. Der Flurschaden in Form von zerstörtem Vertrauen der Bauern in die Landesverwaltung ist mindestens ebenso groß", so Malsch.
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Kommentare

21.01.2021, 13.23 Uhr
Sigmund | Hilfen für Bauern
Liebe Bauern,
glauben sie wirklich, dass sie von diesem Staat, Hilfe zu erwarten haben? Irrtum, dass System funktioniert anders. Meinem Gefühl nach läuft das Ganze ungefähr so ab. Um vom Staat auch nur irgendwelche Hilfen zu bekommen, müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen ein großer Konzern sein Zum Beispiel eine Fluglinie oder ein Autokonzern. In ihrer Branche müssten sie schon enorme Ackerflächen Haben. Sie müssen einen sehr großen Gewinn machen und den nach Möglichkeit verschleiern. Des weiter müssten sie zu denen gehören, die in Deutschland keine Steuern zu zahlen brauchen. Und somit glaube ich, wenn sie all diese Auflagen erfüllen, bekommen sie auch Staatshilfen. Wenn nicht sind sie eben durch das Raster der all weisen Politikerinnen und Politiker gefallen. So weit meine Meinung, ich hoffe sie ist erlaubt und Rechtslastig, aber man weiß ja nie.

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