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Sa, 10:19 Uhr
20.02.2021
Das Auto ist das beliebteste Transportmittel der Deutschen

Deutsche bleiben ihrem Fahrverhalten treu

Trotz der aktuellen Lage hat sich das Fahr- und Tankverhalten der Bundesbürger kaum verändert. In einer repräsentativen Studie1 der Tankstellenkette HEM zum Thema „Auto und Tankstelle“ geben mehr als 70 Prozent der Befragten an, dass sie ihr Fahrzeug genauso viel nutzen, wie bisher...

Das Auto ist und bleibt das beliebteste Transportmittel der Deutschen (Foto: HEM vierfotografen GbR und Deutsche Tamoil GmbH) Das Auto ist und bleibt das beliebteste Transportmittel der Deutschen (Foto: HEM vierfotografen GbR und Deutsche Tamoil GmbH)


Die Mehrheit der 4.659 Teilnehmer rechnet wohl auch zukünftig mit wenig Veränderung in diesem Bereich. Für die Deutschen ist das Auto absolut unabkömmlich. Egal ob dienstlich oder privat, ob für kurze oder lange Strecken: Fast die Hälfte der Autofahrer (44 Prozent) nutzt den Pkw jeden Tag – sowohl für berufliche als auch freizeitliche Zwecke. Und das auch nicht zu knapp. Denn während 17 Prozent unter 100 Kilometer pro Woche zurücklegen, fährt ein Viertel der Teilnehmer Strecken von über 300 Kilometer in der Woche. Das spiegelt sich auch im Tankverhalten wider. Zumindest 14 Prozent müssen mehrmals die Woche für Sprit-Nachschub sorgen und gut ein Drittel füllt den Tank einmal die Woche neu auf. Dabei sind die am häufigsten getankten Kraftstoffe Benzin (54 Prozent), Diesel (31 Prozent) und Super E10 (8 Prozent).

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Dauerbrenner Spritpreise
Was den Deutschen jedoch ernsthafte Sorgen bereitet, sind die steigenden Spritpreise. Jeder Zweite empfindet die aktuelle Entwicklung rund um den Benzinpreis beunruhigend, während 22 Prozent ihn allgemein für zu hoch halten. Doch die deutschen Autofahrer wissen sich auch zu helfen. Denn mehr als die Hälfte der Befragten nutzt eine Smartphone-App, um Preise zu vergleichen und entscheidet erst dann, welche Tankstelle sie anfährt. Immerhin 15 Prozent nutzen das Angebot mit der freundlichsten Bedienung. Knapp jeder Dritte nutzt die Tankstelle, die auf dem Weg liegt.

Die Zukunft des Autos
Natürlich bleibt auch die Automobilindustrie im Hinblick auf Entwicklungen nicht auf der Strecke. Dennoch ist mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) davon überzeugt, dass auch zukünftig vor allem Benzin und Diesel als Antriebsform genutzt werden. Und während der elektrische Antrieb mit 13 Prozent bloß auf dem dritten Platz landet, glaubt immerhin ein Fünftel an die Zukunft des Wasserstoffes. Generell sind die Deutschen nicht besonders empfänglich für die Idee, auf ein Elektroauto umzusteigen. Ganze 65 Prozent sind davon abgehalten, was zum einen an der geringen Reichweite (36 Prozent) sowie den hohen Leasing- bzw. Anschaffungskosten (32 Prozent) und der Ladeinfrastruktur (31 Prozent) liegt. Lediglich 35 Prozent der Teilnehmer haben überhaupt schon mal in Betracht gezogen, sich ein E-Auto anzuschaffen. Dabei ist der stärkste Beweggrund für 41 Prozent der Umweltaspekt.

Und was ist sonst eine Alternative zum Auto für die Deutschen? Laut der Studie sehen immerhin 42 Prozent die öffentlichen Verkehrsmittel als gute Ausweichmöglichkeit. Die am zweithäufigsten genannte Antwort ist für 21 Prozent der Befragten das Elektrofahrrad.

1 Basierend auf einer Marktforschungsstudie zum Thema „Auto und Tankstelle“, die von der Tankstellenkette HEM im Januar 2021 mit 4.659 Personen ab 18 Jahren durchgeführt wurde.
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Kommentare

20.02.2021, 12.58 Uhr
Salz | Verhalten kaum geändert...
Und wenn sie die Steuern noch mehr erhöhen, ich muss tanken, sonst komm ich nicht zur Arbeit.
Kann sich so manch einer vielleicht nicht vorstellen! Oder aber es bleiben alle mit dem Hintern zu Hause. Dann können neue Studien in Auftrag gegeben werden zb. Wieso sind auf einmal die Kassen leer, in die wir so großzügig reingelangt haben.

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20.02.2021, 13.21 Uhr
Paulinchen | Weshalb sollte ich mein Fahrverhalten ändern?
Doch wohl nicht wegen dem Ausstoß von CO2 und Stickoxiden?
Das habe ich vor 3 Tagen aber etwas anderes gelesen. Einer der größten CO2 Schleudern ist unser Baustoff BETON! Und dieser wird bekanntlich weltweit in Unmengen hergestellt und verbaut. Selbst wenn Europa von einem auf den anderen Tag, den gesamten Straßenverkehr einstellen würde, verringert sich der Verbrauch von Erdöl um keinen Barrel. Vielmehr - der Verbrauch steigt stetig an.
In Berlin plant eine Organisation, der Innenstadtverkehr für die Zukunft komplett abzuschaffen. Dazu gehören auch die E Autos. Diese haben, man staune, in Leonberg und Kulmbach schon aus Gründen der Sicherheit, ein Einfahrverbot in Parkhäusern.
Heute ist zu lesen,, dass es durchaus in Zukunft zu Stromabschaltungen kommen kann, wenn die steigende Anzahl von E Autos geladen werden Denn wie kann es anders sein, der Staat kommt mit dem Ladestationsnetz nicht mehr hinterher. Also mit anderen Worten, ähnlich wie mit dem Ausbau des Schienennetzes in Deutschland.

Aber wie heißt es so schön :WIR SCHAFFEN DAS!

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20.02.2021, 17.00 Uhr
Wolfi65 | Also stimmt es doch
Zurück zum Ursprung aus Liebe zur Natur.
Nicht das E-Auto und das Smarte Phone.
Nein es ist der Fauskeil und das Lagerfeuer!

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20.02.2021, 20.25 Uhr
Kobold2 | So lange
sicher der erhoffte Lenkungseffekt nicht einstellt und der deutsche Autofahrer nur kurz murrt, aber freiwillig weiter zahlt, wird man weiter an der Preis schraube drehen. Unsere Autoindustrie kann dann auch weiterhin Kleinlaster und Stadtpanzer für den Alltag vertreiben.
Jammern hilft jedenfalls nicht......

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20.02.2021, 21.09 Uhr
grobschmied56 | Faustkeil, na ja...
... aber das Lagerfeuer - das ist grundsätzlich abzulehnen!
Zuviel Stickoxid und Feinstaub!
Was da alles passieren kann...

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