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Do, 21:57 Uhr
25.02.2021
Stadtratssitzung in Sondershausen

Große Uneinigkeit um Innenstadt-Kita

Große Unstimmigkeit herrschte in der heutigen Stadtratssitzung in Carl-Schröder-Saal in Sondershausen über den Bau einer Innenstadt Kita und die Sanierung der Kindertagesstätte Anne Frank und den Erbbaurechtsvertrag für die Bebraer Teiche...

16. Stadtratssitzung in Sondershausen (Foto: Eva Maria Wiegand) 16. Stadtratssitzung in Sondershausen (Foto: Eva Maria Wiegand)


Eine einfache Lösung für die Rettung des stark sanierungsbedürftigen Kindergartens „Anne Frank" scheint noch nicht in Sicht zu sein. Für Bürgermeister Grimm (parteilos) ist es zwar das Ziel den Kindergarten an seinem Standort im unteren Borntal zu erhalten, doch es herrschte starker Gegenwind in der heutigen Stadtratssitzung im Carl-Schröder Saal.

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Die Elternvertreter fühlen sich nach wie vor schlecht bis gar nicht über die Planung der baulichen Maßnahmen informiert. Nach langer kontroverser Diskussion unter den Stadtratsmitgliedern, gab es einen lautstarken Schlagabtausch zwischen CDU und SPD. Schließlich wurde der Beschluss über die Aufhebung des Sperrvermerkes der Haushaltsstelle im Vermögenshaushalt für die Innenstadt-Kita mit neunzehn Ja-Stimmen und sieben Nein-Stimmen angenommen.

Eine Entscheidung zum Erbbaurechtsvertrag für die Betreibung der „Bebraer Teiche" wurde noch nicht getroffen. Der neue Betreiber der Bebraer Teiche, Mike Schielke, Geschäftsführer- und Immobilieninvestor der SOVIS Holding war anwesend, er hatte heute mit einer Entscheidung gerechnet.

Wir halten Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
Eva Maria Wiegand




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Kommentare

26.02.2021, 21.00 Uhr
tannhäuser | Frage bezüglich Bibliothek
Zieht diese, wenn sie für den Kindergarten weichen muss, direkt in den "Schwan"?

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27.02.2021, 10.27 Uhr
Tobias Schneegans | Lückenhafte Berichterstattung lieber tannhäuser...
Lieber tannhäuser,

die öffentliche Berichterstattung zu diesem Thema wird der tatsächlichen Gemengelage wieder mal nur in ungenügender Weise gerecht. Statt umfassend zu informieren, werden durch die lückenhaft dargestellte Faktenlage nur neue Fragen aufgeworfen. Sehr schade!

Zu Ihrer eigentlichen Frage bezüglich des Bibliothekumzuges kann noch keine abschließende Antwort gegeben werden. Das Prozedere ist abhängig vom Zeitplan der Sanierungsmaßnahmen Rathaus und dem Abgleich mit dem Zeitstrahl Kitaumbau. Wenn es der Abgleich zulässt, kann direkt umgezogen werden, andernfalls gibt es eine mögliche Option eines kurzfristigen Zwischenstopps in der alten Glückauf-Schule in Stocksen.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, gerne unter der altbekannten Nummer anrufen. Ich stehe wie immer sehr gerne für Informationen in der Sache Rede und Antwort. Allen Unkenrufen und Kommunikationsdefiziten zum Trotz ist nämlich der eigentliche Lösungsansatz zu diesem Thema ein grundguter. Dieser sollte jetzt nicht aus populistischen Gründen zerpflückt werden. Wie gesagt, die Art und Weise der Einbeziehung der Verwaltung von Eltern und Stadtrat birgt großes Verbesserungspotential. Der jetzt verabschiedete Plan hingegen, bietet in der Sache für alle Beteiligten den nachhaltigsten Lösungsansatz. Und nur das allein sollte dann auch die Richtschnur des Handelns sein.

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27.02.2021, 22.26 Uhr
tannhäuser | Ich habe nur gefragt...
...und wollte hier niemals herumstänkern.

Die Bibliothek liegt mir als Stammkunde nun mal am Herzen.

Ich wohne neben einem Kindergarten und bekomme deshalb visuell und hörbar die dortigen Aktivitäten mit.

Deshalb fehlt mit das Verständnis für die Pläne; "Am Wippertor war mal ein Kindergarten, da kann auch wieder einer hin.", wie sie AHS hier formulierte.

Ein "Spielplatz" auf der popeligen Wiese vor der Gemeinschaftspraxis?

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