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Di, 14:23 Uhr
02.03.2021
Tourismuswirtschaft im Kyffhäuserkreis braucht klare Perspektive

Landesregierung muss handeln

Stefan Schard CDU fordert die rot-rot-grüne
Minderheitsregierung auf, sich für einen verbindlichen Stufenplan für die Wiedereröffnung von Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungswirtschaft einzusetzen...

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„Die Tourismusbranche in unserer Region hat infolge der Corona-Pandemie flächendeckend enorme Umsatzausfälle erlitten", bemängelt Schard. Monatelang konnten im Kyffhäuserkreis nur wenige oder keine Gäste in Hotels, Restaurants und touristischen Hotspots begrüßt werden. Was Thüringen und die Region nun dringend brauche, seien klare Regelungen zu Hygienekonzepten, Raumgrößen und Corona-Schnelltestkonzepten. Zudem müsse die digitale Kontaktnachverfolgung, insbesondere in der Gastronomie, endlich professionalisiert werden. „Hierfür stehen Mittel im Landeshaushalt bereit. Wir müssen sie nur verwenden, um Kultur und Veranstaltungen in Pandemiezeiten abzusichern", fordert Schard. Seine Fraktion habe diese Forderungen mit der Branche gemeinsam entwickelt, in einem Plenarantrag gebündelt und auf die Tagesordnung der Landtagssitzungen in der kommenden Woche gesetzt.

Schard plädiert zudem dafür, die finanziellen Ausfälle in der Tourismuswirtschaft durch eine Landesförderung auszugleichen. „Es muss unser Anspruch sein, den Tourismus in allen Regionen Thüringens zu sichern", betont Schard. Daher fordere die CDU-Fraktion zudem
eine breit angelegte Werbekampagne, um das Land und damit auch den Kyffhäuserkreis für die Zeit nach Corona als attraktives innerdeutsches Urlaubsziel ins Gespräch zu bringen.

Sorgen breiten Schard auch die jüngsten Konjunkturumfragen für das Gast- und
Veranstaltungsgewerbe. Die Übernachtungszahlen haben sich schon im letzten Jahr drastisch minimiert. Nach Umfragen der Industrie- und Handelskammern beurteilt der weitaus größte Teil der touristischen Betriebe die wirtschaftliche Lage schlecht und nur wenige blicken optimistisch in die Zukunft.
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Kommentare

02.03.2021, 16.12 Uhr
The Brain | Im Prinzip schon richtig...
Herr Schard, aber ist die CDU nicht irgendwie auch Teil der R2G Landesregierung? Ein wenig mehr Opposition wagen und auch zeigen würde der CDU sicher gut zu Gesicht stehen, auch im Interesse der Bürger.

Denn zumeist hat man nämlich das Gefühl, es geht den Parteien und ihren Abgeordneten nur um eigene Befindlichkeiten, wie Macht, Geld und Geltungsbedürfnisse.

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