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Sa, 08:23 Uhr
13.03.2021
Turbulenzen um die Greensill-Bank

Steuerzahlerbund fordert mehr Sorgfalt vom Freistaat

Auch im Freistaat Thüringen bangen betroffene Institutionen um ihre bei der in Schieflage geratenen Bremer Greensill-Bank angelegten Gelder. Nach Berichten handelt es sich beim Land Thüringen um 50 Mio. Euro, beim Eichsfeldkreis um 2 Mio. Euro sowie bei der Gemeinde Brotterode-Trusetal (Kreis Schmalkalden-Meiningen) um 500.000 Euro...

Viele Kommunen und Landkreise stecken derzeit in dem Dilemma, entweder überschüssiges Geld bei regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu Negativ-Zinsen zu parken oder bei privaten Instituten zu etwas besseren Konditionen anzulegen. Anders als bei Privateinlagen ist das Geld der öffentlichen Hand seit 2017 bei einer Privatbank-Insolvenz aber nicht mehr geschützt.

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Im Fall des Greensill-Desasters waren die besseren Ertragsaussichten bei der Bank offenbar zu verlockend. Aber: Höhere Zinsen sind immer ein Ausdruck höheren Risi- kos. Grundsätzlich gilt für die öffentliche Hand: Wer Steuergeld treuhänderisch verwaltet, muss Sicherheit vor Rendite walten lassen! Deshalb muss der Grundsatz gelten: Finger weg von nicht marktüblichen Finanzgeschäften!

Der Bund der Steuerzahler Thüringen fordert daher, überschüssige Gelder nicht in riskante Anlagen zu stecken, sondern lieber die stark belasteten Bürger und Betriebe von Steuern und Abgaben zu entlasten.
Autor: red

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