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Mi, 18:30 Uhr
28.04.2021
Kyffhäuserkreis fast am Ziel bei Glasfaserausbau

Wirtschaftsminister Tiefensee besucht Sondershausen

Sechs Jahre sind vergangen seit die ersten Anträge für den Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis gestellt wurden. Seit 2016 treibt der Kyffhäuser-Kreis den Ausbau stetig voran und konnte Ende 2018 mit Hilfe von Bund und Land mit den Arbeiten beginnen...

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (r.) mit Landrätin Antje Hochwind-Schneider (Mitte) und Daniel Knohr (links)  (Foto: Eva Maria Wiegand) Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (r.) mit Landrätin Antje Hochwind-Schneider (Mitte) und Daniel Knohr (links) (Foto: Eva Maria Wiegand)


Das Projekt Breitbandausbau wurde mit einer Förderung in Höhe von 12,8 Millionen unterstützt. Mit Hilfe erneuter Fördermittel über rund 2,6 Millionen Euro von Bund und Land werden nun 18 noch verbleibende, unversorgte Kommunen ergänzend angebunden.

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Mit der Landesförderung von rund einer Million Euro werden Bundesmittel in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro ergänzend finanziert, die der Landkreis aus dem Bundesprogramm „Breitbandausbau" eingeworben hat.

Heute übergab der Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee den Förderbescheid an Landrätin Antje Hochwind-Schneider.

„Der Kyffhäuser-Kreis war einer der ersten Landkreise, die 2016 im Rahmen des Bundesförderprogrammes aktiv geworden sind; und ist damit nun einer der ersten, die den Ausbau weitestgehend erfolgreich abschließen werden", lobt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Bis jetzt konnten rund 14.200 Anschlüsse zu Haushalten, Gewerbestandorten und Schulen oder öffentlichen Gebäuden an das Glasfasernetz angebunden werden. Im Rahmen des nun angestrebten erweiterten Ausbaus sollen weitere 256 Haushalte, 67 Unternehmen und 8 öffentliche Einrichtungen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Nach aktuellen Zahlen der Digitalagentur Thüringen können derzeit rund 90 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 MBit/s versorgt werden, mehr als 100 MBit/s werden inzwischen sogar in rund 85 Prozent der Haushalte erreicht. Drei Viertel der Förderprojekte im Bundesförderprogramm gelangen derzeit nach langer Planungs- und Ausschreibungsphase zur Vertragsunterzeichnung mit den ausbauenden Telekommunikationsunternehmen oder stehen kurz davor.

Insgesamt erhalten Thüringer Landkreise und Regionen aus dem seit Herbst 2015 laufenden Bundesprogramm Breitband rund 260 Millionen Euro Förderung. Der Freistaat Thüringen stellt dafür eine ergänzende Finanzierung von 160 Millionen Euro bereit. Mit den Fördermitteln von insgesamt 420 Millionen Euro werden Investitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro in das Breitbandnetz in Thüringen angeschoben. Mit dem Ausbau werden rund 100.000 Breitbandanschlüsse an Thüringer Haushalten und Unternehmen neu verlegt oder für höhere Übertragungsraten ertüchtigt. Karten zur Breitbandversorgung und dem geförderten Ausbau in Thüringen.

Auch Schulen und Gewerbegebiete werden im geförderten Ausbau grundsätzlich mit Glasfaser erschlossen, da dort die Bedarfe nach schnellem Internet für eine hohe Zahl an Nutzern besonders groß sind. „Besonders erfreulich sind die Fortschritte bei Bildungseinrichtungen, die digitales Lernen künftig erleichtern sollen", so Kerst. „Mit 900 der knapp 1000 Thüringer Schulen nimmt Thüringen in den laufenden Fördervorhaben des Landes und Bundes den Spitzenplatz unter den Bundesländern ein."

Landrätin Antje Hochwind-Schneider betonte die gute Zusammenarbeit und die Schnelligkeit, mit der die erste Projektphase trotz anfänglicher Schwierigkeiten abgeschlossen werden konnte. Das Modellprojekt des Freistaats Thüringen zum Breitbandausbau war für alle Beteiligten Neuland. "Wir standen am Anfang vielen ungeklärten Fragen gegenüber", so Hochwind-Schneider.

Allen Projektbeteiligten waren sichtlich erleichtert über das Ergebnis. Einen großen Anteil an der Verwirklichung hatten die Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Daniel Knohr (Atene KOM), Nadine Hampel (Dezernatsleiterin für Wirtschaft und Recht), Dr. Ulrich Thiele (Verwaltungsdirektor) und Christoph Hörold (AL Kreisentwicklung).







Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (Foto: Eva Maria Wiegand)
v.l.Daniel Knohr (Atene KOM), Christoph Hörold (AL Kreisentwicklung) (Foto: Eva Maria Wiegand)
Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (Foto: Eva Maria Wiegand)
Autor: emw

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Kommentare
Kobold2
28.04.2021, 19:35 Uhr
Werden da irgendwelche Zahlen
Wie früher nach oben gelobt???
Hab letztes Wochenende mal wieder mein Navi auf den aktuellen Stand gebracht.
Das Teil war 5h am PC, bis es mal fertig war!!!
Schnell geht anders, und das im Stadtgebiet.
Einer Schnecke zuzuschauen ist aufregender, als den Ladebalken zu beobachten
Nur gut , das ich nicht im Homeoffice arbeiten kann. Sonst müsste ich noch Brieftauben züchten, damit ich eine schnellere Verbindung zur Außenwelt habe.
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