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Do, 14:21 Uhr
28.10.2021
VW lehnt Produktionsende von Verbrennungsmotoren ab

Autokonzern hat andere Pläne als Umweltaktivisten

Der Volkswagen-Konzern hat heute schriftlich eine Forderung der Umweltorganisation GREENPEACE abgelehnt, die eine Einstellung des Baus von Verbrennungsmotoren ab dem Jahre 2030 gefordert hatte. Dabei beschränkten sich die Umweltschützer nicht nur auf die Produktion in Deutschland, sondern wollten ein weltweites Produktionsende von VW erreichen…

Anfang September reichte Greenpeace eine Unterlassungserklärung ein, die jetzt schriftlich abgewiesen wurde. Greenpeace hatte das Unternehmen aufgefordert, „ab dem Jahr 2030 weltweit keine klimaschädlichen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zu verkaufen, weil VW als zweitgrößter Autobauer nur so seinen Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels leisten kann.“

Der weltweit agierende Autohersteller verkauft momentan so erfolgreich wie lange nicht seine Fahrzeuge auf alle Kontinente und baut neue Produktionsstätten auf, um die Nachfrage vor allem nach Diesel-Nutzfahrzeugen abdecken zu können.

„Der Volkswagen-Konzern weigert sich, nötige Anstrengungen für den Schutz des Klimas zu unternehmen“, kommentierte der geschäftsführende GREENPEACE-Vorstand Martin Kaiser die Ablehnung der Wolfsburger Firmenleitung.

“Volkswagen hat heute die Chance vertan, aus eigenen Stücken eine Strategie vorzulegen, mit der das Unternehmen seinen Beitrag zum Einhalten der 1,5-Grad-Grenze leisten kann. Wir werden deshalb in den kommenden Tagen wie angekündigt Klage einreichen. Denn an unserer Kritik hat sich nichts geändert: Volkswagens aktuelles Geschäftsmodell wirtschaftet auf Kosten junger Menschen, es befeuert die Klimakrise und zerstört unsere Lebensgrundlage.” 

Für Aufsehen hatte im Juni dieses Jahres eine verunglückte Aktion der Umweltorganisation gesorgt, als ein Motorschirmflieger in der Münchner Allianz-Arena vor einem EM-Fußballspiel abgestürzt war und zwei Personen dabei verletzte.
Autor: red


Kommentare
Paulinchen
28.10.2021, 16.37 Uhr
Warum gibt es...
... von dem Club Greenpeace keine Unterlassungserklaerung, dass sie sofort keine gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr und Vorschriften unterlassen, welche einer Wirtschaftssabotage gleich kommen. Nicht jeder Bürger auf der Welt kann es sich leisten, ein Gammelleben zu führen. Mit Arbeit müssen die meisten Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen!!
Envites
28.10.2021, 17.02 Uhr
Greenpeace und die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel
Also der globalen Greenpeace Bewegung Gammelei oder quasi Asozialität vorzuwerfen, geht einfach zu weit. Das Ding mit dem Gleitschirm war gefährlich und dumm, das hat man anerkannt und das wird wohl so oder ähnlich nicht mehr vorkommen. Frau Dr. Merkel würdigte Greenpeace erst im August 2021, ebenso ein Ausdruck gegen solche Kommentare, die meinetwegen emotional geprägt, mithin aber völlig daneben sind. Vielleicht sollte man bei VW mal genauer überlegen, was genau quasi dem eigenen Geschäftsmodell abträglich und besser noch, was zuträglich ist. Das war in jüngster Vergangenheit wohl eher nicht ganz optimal, was jetzt gemacht wird, wirft Fragen auf, sage ich. Aber was habe ich in diesem Kontext und überhaupt schon zu sagen. Unsere Politiker packen dann schon die Bazuka und den Wumms Rumms aus, oder so ähnlich! Immerhin hat VW sowas wie den Super- Feststoff-Akku , oder etwa doch nur son Marketing-Gag?
Rob2000
28.10.2021, 20.18 Uhr
Klar denken
kann die Bande nicht oder.
Die sollten mal überlegen wieviele Arbeitsplätze an sowas hängen. Und was das Leben mittlerweile kostet hier in Deutschland.
Deutschland macht schon mehr als genug fürs Klima und bezahlt auch kräftig.
Der bummiclub sollte vielleicht mal in andere Länder gehen und da Forderungen bei großen Konzernen machen...
Ich kann mir jetzt nicht vorstellen das bei
Renault, Mitsubishi,Chevrolet und Co alles sauber läuft...also vielleicht mal woanders welle schlagen.
Kobold2
28.10.2021, 20.58 Uhr
Mittelmaß
war und ist noch nie " mehr als genug"....
Denn da steht Deutschland im internationalen Vergleich bei den Klimabemühungen. Das Ergebnis der ein von Lobbyisten, gierigen Aktionären, ewig gestrigen weiter so Jammerern, gesteuerten wir-tun-mal-ein-bisschen-so-als-ob Politik und reden viel darüber damit es hoffentlich keiner merkt.
Landarbeiter
28.10.2021, 21.16 Uhr
Das ist doch eh nur Schattenboxen
zwischen VW und den Greenpeacern. Damit kann man vielleicht ein paar Einfaltspinsel hinter dem Ofen vor locken, um hier wilde Geschichten über Gammler aus dem letzten Jahrhundert auszugraben. Ob 3 oder vier Jahre hin und her spielt doch in der Realität keine Rolle.

Fakt ist, dass VW zwischen 33 und 35 den Verbrenner in Europa einstellt. Diese innovative Firma soll sogar schon ein Automatikgetriebe erfunden haben, welches sie 80 Jahre nach den Amerikanern serienmäßig einbauen wollen. Sogar Lenkräder sollen bei dieser Hightech Firma inzwischen serienmäßig sein.

Ich lege mich wieder hin und kaufe demnächst ein richtiges Auto.
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