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Mo, 14:30 Uhr
31.01.2022
Schiefer als der Turm von Pisa

Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen

Heute übergab der thüringischer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee einen Fördermittelbescheid an die Stadt Bad Frankenhausen zur Erhaltung des Schiefen Turms. Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen (4,60m außer Lot), Schiefer als der Turm von Pisa (3,92 m außer Lot), kann touristisch erschlossen werden...

Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand) Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)


Zum Schutz vor dem sehr ungemütliche Wetter konnten die geladenen Gästen nach einem Corona Schnelltest in einem eigens für die Übergabe aufgestellten Pavillon Platz nehmen. Jahrzehntelang kämpften die Einwohner der Kurstadt Bad Frankenhausen für die Rettung des Schiefen Turmes von Bad Frankenhausen. Das Wahrzeichen war vom Abriss bedroht. Doch der Kommune gelang es am Herzen, den Schiefen Turm zu retten und kann diesen mit Fördermitteln touristisch erschließen. Insgesamt sollen 10,5 Millionen Euro investiert werden. Die Stadt Bad Frankenhausen hat zur Fördermittelübergabe einen neuen Trailer zum Schiefen Turm produziert, der ab heute für die Bevölkerung freigegeben wird.

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Die kommunalen Investitionen ziehen auch private Investitionen nach sich. So entsteht im staatlich anerkanntem Sole-Heilbad Bad Frankenhausen ein neues Ferienresort „SALZGUT" mit 28 Apartments und 16 Ferienhäusern sowie ein neues Thermen-Hotel an der Kyffhäuser-Therme mit ca. 80 Zimmern. Die Kyffhäuser-Therme soll zudem in den nächsten drei Jahren für ca. 11 Millionen Euro attraktiver gestaltet werden.

Minister Wolfgang Tiefensee übergab Bürgermeister Strejec den Fördermittelbescheid, der ihn mit sichtlicher Erleichterung und Freude entgegen nahm.

Auch Landrätin Antje Hochwind-Schneider begrüßte die Anwesenden und betonte die Wichtigkeit dieses Projektes.
Eva Maria Wiegand
v.r. Wolfgang Tiefensee (Thüringischer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister), Matthias Strejc (Bürgermeister von Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
v.r. Wolfgang Tiefensee (Thüringischer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister), Landrätin Antje Hochwind-Schneider.   (Foto: Eva Maria Wiegand)
Katja Rudolph (Chefin der Kur-und Tourismus GmbH Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Bürgermeister Matthias Strejc - Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Wolfgang Tiefensee (Thüringischer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister) bei der Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Landrätin Antje Hochwind-Schneider  (Foto: Eva Maria Wiegand)
Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Nach der Fördermittelübergabe erhält Minister Tiefensee von Bürgermeister Strejc ein Geschenk der Stadt Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Fördermittelübergabe am Schiefen Turm in Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Schiefe Turm von Bad Frankenhausen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Autor: emw

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Kommentare
Maybach
31.01.2022, 17:34 Uhr
Und gleichzeitig...
...bietet Frankenhausen seinen Kurgästen und Touristen einen Hauch Abenteuer mit den zahlreichen leerstehenden und verfallenen Gebäuden.
Direkt in der Sichtachse der Oberkirche nutzen viele Touristen im Bereich Therme/Bornstrasse die Ruinen mit dem wuchernden Unkraut für einen Fototermin fürs Urlaubsalbum. Tolle Werbung für Bad F.
Wie wäre es hier mit Födermitteln oder zumindestens mit einem Lösungsansatz, nachdem im Sanierungsgebiet ansonsten jedes Ding geregelt wird?!?
pseudonym
31.01.2022, 19:46 Uhr
Ein Wahnsinn
wie für diesen Unfug Gelder versenkt wurden und werden. Wenn jeder Tourist 50 € reine Steuereinnahmen für die Stadt generiert - wann ist die Gewinnzone ereicht? - und nur weil er wegen der schiefen Kirche kam! Genauso wie der irrsinnig teure Radweg.
Dafür hätte man viele Schulen und Straßen in der Stadt und den umliegenden Dörfern sanieren können und bräuchte nicht noch mehr Millionen für eine unsinnige Holzschulen versenken, bei der Fläche neu versiegelt wird. Das hätte vermutlich die Lebensqualität der Einwohner verbessert.
Natürlich ist fürs fröhliche Foto beim Steuergelder ausgeben die ganze Regional-Prominenz anwesend! Und sie glauben, das beeindruckt die Einwohner und Steuerzahler in positiver Weise? Hey, sehet und danket demütig, daß wir mit dem großen Förderscheck vorbeikommen! Wählt uns wieder für unsere Leistung!
Und das Märchen vom Wohlstand durch Tourismus wird immer noch weitergesponnen... Bin echt gespannt, wann die ersten Reisebusse voller wohlhabendener Chinesen und Japaner anrollen und das Füllhorn ausschütten für viele Jobs im mindestlohnnahen Gastgewerbe und ihnen die Frankenhäuser fröhlich den Kaffee servieren.
muraschke
31.01.2022, 20:16 Uhr
Katalog "Wolkenkuckucksheim"
Zuweilen wird der Eindruck erweckt, Fördermittel würden vom Himmel fallen und Minister und deren politischer Anhang könnten diesen dann feucht-fröhlich verteilen. Leider hat der Steuerzahler keinerlei Möglichkeiten hier wirklich steuernd einzugreifen, um solch einen Unsinn aus dem Katalog "Wolkenkuckucksheim" zu verhindern. Die Zukunft wird darüber urteilen. Scheinbar haben wir es noch "dicke" ... zu "dicke".
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