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Fr, 08:20 Uhr
18.02.2022
ifo-Präsident Fuest warnt:

Preisschock für Öl und Gas bei "russischem Einmarsch"

Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat vor einem Preisschock bei Öl und Gas gewarnt, falls es zu einem Einmarsch Russlands in die Ukraine kommt. Und er verwies auf gegenseitige Abhängigkeiten...

„Selbst wenn die Gaslieferungen nicht eingeschränkt würden, käme es zu einem Preisschock, jedenfalls vorübergehend. Das träfe private Haushalte und Industrie in Deutschland gleichermaßen. Bislang erwarten wir eine Inflationsrate von 4 Prozent für 2022. Sollte ein Krieg ausbrechen, könnte sie noch höher ausfallen.“

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Gleichzeitig verwies Fuest auf die gegenseitige Abhängigkeit. Westeuropa brauche russisches Öl und Gas, aber Russland sei auch auf das Geld angewiesen, das dafür bezahlt werde. Ein Lieferstopp sei unwahrscheinlich, weil Russland auch künftig noch Gas nach Europa verkaufen wolle. Sonst würde die EU künftig woanders Gas beziehen, zum Beispiel Flüssiggas aus Schiffen. Dafür Infrastruktur in Deutschland auszubauen, sei auf jeden Fall sinnvoll. Kurzfristig könnten jedoch Versorgungsengpässe eintreten.

Russlands Volkswirtschaft sei jenseits des Energiemarktes für sich genommen nicht so bedeutsam: Das russische Bruttoinlandsprodukt entspreche der kombinierten Wirtschaftsleistung von Belgien und den Niederlanden. Außerdem seien die Wirtschaftsbeziehungen schon wegen der bestehenden Sanktionen eingeschränkt. „Die wegen der Besetzung der Krim verhängten Sanktionen verringern die deutsche Wirtschaftsleistung pro Jahr um rund 5 Milliarden Euro. Das sind 0,16 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Der Schaden für Russland ist größer: Er beträgt 1,2 Prozent der russischen Wirtschaftsleistung. Würden weitere Sanktionen verhängt, könnten diese die deutsche Wirtschaft zusätzlich belasten, aber die russische Wirtschaft noch deutlich stärker“, sagt Lisandra Flach, die beim ifo Institut das Zentrum für Außenwirtschaft leitet.

Fuest fügte hinzu, ein Einbruch der Konsumnachfrage in Deutschland durch die Ukraine-Krise sei eher unwahrscheinlich. Derzeit sei Omikron der Bremsfaktor. „Aber die privaten Haushalte haben erhebliche Ersparnisse gebildet, die sie gern ausgeben würden, trotz höhere Energiepreise.“
Autor: red

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Kommentare
ArreeTim
18.02.2022, 10:18 Uhr
Herr Fuest hat recht: Der Russe ist schuld!
und wieso erst bei einem russischen Einmarsch? Gab es jetzt nicht auch langfristige Verträge und warum gingen die Preise hoch, vorher? Meint, da war doch noch von Einmarsch gar nicht die Rede. Sondern von Lieferungen, auch Waffen und Ausbilder aus dem Westen... Herr Fuest rufen Sie diesen Putin und Alle! endlich mal zur Ordnung! Worin liegt des Pudels Kern?
Leser X
18.02.2022, 10:58 Uhr
Apropos Einmarsch
Ein herbeigeredeter Einmarsch der Russen wohin auch immer macht mir weniger Sorge.

Was mich aber beunruhigt, das sind Kriegshysterie, Hass und Hetze der US-gesteuerten Kläffer in den westlichen Satelliten-Staaten.

Würde sich Russland nicht ausreichend und effektiv genug bewaffnen, gingen deren Öl- und Gasreserven schon längst an: na nun raten Sie mal...

Und weil das alles nicht so funktioniert (siehe auch die gescheiterten Putsche in Weißrussland und Kasachstan) spuckt der "Westen" mal wieder Gift und Galle.

Es macht wenig Freude, tagtäglich mit "Nachrichten" behelligt zu werden, deren "Qualität" der legendären "Göbbels-Schnauze" immer ähnlicher wird.
Senta
18.02.2022, 11:27 Uhr
Kann mich Leser X völlig anschließen
Diese Propaganda der USA ist mittlerweile so durchschaubar. Den Amis sind die Ukrainer eigentlich völlig egal. Es geht hier nur um deren eigene Interessen. Die Kriegsgefahr bis zum Erbrechen schüren, damit man genug Gründe besitzt aufzurüsten. Und Deutschland macht brav mit.
Es wird quasi herbeigeredet. Denke nur an Steinmeiers Antrittsrede vor ein paar Tagen. Er stellt sich hin und droht Putin! In der SPD nix hinbekommen, dann auf dem Posten des Bundespräsidenten ausruhen.
Nordstream 2 nützt Deutschland und Russland. Und das will der Ami verhindern, damit wir noch abhängiger von seinem sch.... Flüssiggas werden.
Jäger53
18.02.2022, 16:32 Uhr
Ukraine
Gas und Öl werden auch teurer ohne das es Krieg in der Ukraine gibt, das merkt man beim tanken.
Und schuld an der ganzen Angelegenheit mit der Ukraine ist nicht Russland, sondern der Kriegstreiber Nummer eins weltweit die USA. Eine Schande das Deutschland keine eigene Meinung haben darf und auch noch mit hetzen tut.
Warren
18.02.2022, 17:04 Uhr
Wunderbarer Quatsch
....
geloescht.20250302
18.02.2022, 18:02 Uhr
Des Pudels Kern?
Wird im Goethes "Faust" erklärt, Envites!

Die derzeitigen globalen Politmissdarsteller trotz ihrer erwierwiesenermaßen teuflischen Absichten und Pläne intellektuell auch nur in Sichtweite von Mephisto zu platzieren, würde den Alten Dichterfürsten in seiner Gruft rotieren lassen.
Herr Taft
18.02.2022, 18:56 Uhr
Die Förderung...
...von Öl und Gas bleibt hinter der Nachfrage zurück, deswegen steigt der Preis. Beschlossen hat das die OPEC Plus... Und das Plus steht für... tut mir fast leid für einige hier... RUSSLAND.

Russland ist auf Öl und Gasexporte angewiesen. Genau deswegen ist es auch nicht nachvollziehbar, dass Russlands Gaslieferungen nach Europa bei großer Nachfrage und wahnsinnspreisen nur am absoluten vertraglich vereinbarten Minimum erfolgen. Was soll das sein, wenn nicht der Versuch hier einen ganzen Kontinent unter Druck zu setzen? Mit welchem Ziel? Könnte das der Versuch gewesen sein, sich in der Ukraine-Geschichte eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen?... Nach dem Motto: ich hol mir die Ukraine und ihr haltet die Füße still, damit ihr wieder Gas bekommt?... Vielleicht lieg ich ja auch daneben und Putin schickt sein Militär nur mal so zum Nachbarszaun, den er ja ohnehin schon ein Stück verschoben hat... Aber mal ehrlich, ist das plausibel?
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