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Sa, 14:39 Uhr
19.02.2022
ThüringenForst

Die Welt und ihre Bäume

Deutschland, und damit auch Thüringen, verfügt über gerade einmal 0,1 % der weltweiten Baumartenausstattung. Die größte Baumartenvielfalt findet sich hingegen in den Tropen. Beim Thüringenforst hat man diese und andere interessante Fakten rund um die Bäume der Welt einmal zusammengetragen...

Allein 43 % der weltweit mutmaßlich 73.000 Baumarten wachsen in Südamerika, vorzugsweise im Amazonasbecken und den Anden. Rund 9.200 Arten könnten davon noch unentdeckt und unbeschrieben sein.

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Diese nüchternen Zahlen bilanzierte ein internationales Team von 100 Wissenschaftlern durch Zusammenführung zweier Datenbanken, die weltweit Baumbestände von zehntausenden Testflächen erfassen. Ursache für die relative Artenverarmung im nördlichen Mitteleuropa ist die Eiszeit, die viele Arten in wärmere Gefilde verdrängte.

Halb Strauch, halb Baum und vielen Waldbesuchenden unbekannt: Die Stechpalme. Waldbewirtschaftung sorgt für den Schutz und die Pflege dieser in Thüringen sehr seltenen immergrünen Laubbaumart (Foto: Dirk Hentze) Halb Strauch, halb Baum und vielen Waldbesuchenden unbekannt: Die Stechpalme. Waldbewirtschaftung sorgt für den Schutz und die Pflege dieser in Thüringen sehr seltenen immergrünen Laubbaumart (Foto: Dirk Hentze)
Sie dauerte rund 100.000 Jahre. Die vergangenen nacheiszeitlichen und damit wärmeren 12.000 Jahre reichten nicht aus, um eine vollständige, natürliche Artenrückwanderung abzusichern. Dies umso mehr, da die Alpen in ihrer Ost-West-Ausdehnung als unüberwindbare Barriere für die Rückkehrer wirkten. „Die heimischen Wälder werden folglich -natürlicherweise- von weniger, dafür häufigen Baumarten dominiert“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand.

Da in Deutschland, und so auch in Thüringen, Kulturlandschaften das Bild unserer Wälder prägen, ist der anthropogene Einfluss auf die Baumartenzusammensetzung, insbesondere bei der Fichte nachzuvollziehen. Gleichwohl hat eine seit über 300 Jahren nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland nicht nur zur Walderhaltung, gleichwohl zu relativ biodiversitätsreichen Waldökosystemen geführt. Heutzutage haben Waldbesitzende und Forstleute insbesondere die seltenen Baumarten wie Elsbeere, Mehlbeere, Wildobst, Speierling, Weiß-Tanne oder Eibe im Fokus und sorgen für deren Erhalt bzw. gesicherte Verbreitung in den Wäldern.
Autor: red

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Kommentare
TRA
19.02.2022, 17:07 Uhr
Jörn Kimmich
ist von Binderholz zu Ante gewechselt.
Von der Nr. 1 der Hochleistungssägewerke.
Einschschnittzahlen und Prognosen im Magazin Holzkurier sind eine amüsante Lektüre bei Langeweile.
Bald ist der ganze Wald zersägt.
Verkauft ist er längst.
Ich meine den gesamten Wald auf der Welt.
Das Werk in Rottleberode ist ein kleines Hochleistungssägewerk.
Ein herzliches Thema.

Zum Glück geht es mit Laubholz noch nicht so gut.
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