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So, 20:37 Uhr
27.02.2022
ifo Institut

Verteidigung braucht Gegenfinanzierung

Der Präsident des ifo Instituts, Clemens Fuest, hat die von Bundeskanzler Scholz vorgeschlagene Erhöhung der Verteidigungsausgaben angesichts der aktuellen Sicherheitslage begrüßt. Nun stelle sich die Frage der Finanzierung...

„Der Krieg in der Ukraine kann Überschreitungen der Schuldenbremse rechtfertigen. Allerdings dürften die zusätzlichen Ausgaben mittelfristig nicht komplett durch Schulden finanziert werden“, empfiehlt Fuest.

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Beim Ersetzen eventuell entfallender Energieimporte aus Russland sollte neben dem Ausbau von Infrastrukturen für Flüssiggas eine Verschiebung des Atom- und Kohleausstiegs geprüft werden, forderte Fuest darüber hinaus. In seiner Regierungserklärung hatte Scholz vorgeschlagen, einen Verteidigungsfonds in Höhe vom 100 Milliarden Euro aufzulegen, um notwendige Ausgaben für die Ausrüstung der Bundeswehr zu stemmen. Kurzfristig sei Kreditfinanzierung des wachsenden Wehretats richtig. In den kommenden Jahren sollten Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen aber einen Finanzierungsbeitrag leisten, sagte Fuest.
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
27.02.2022, 20:47 Uhr
Steuererhöhungen
mehr kann diese Regierung auch nicht
Steuererhöhungen und Schulden machen
was kann man auch anderes von rot/grün erwarten, Geld spielt keine Rolle
wenn die junge Generation mal munter wird geht es dann rund, aber im Moment nehmen die alles noch so hin
Echter-Nordhaeuser
27.02.2022, 21:44 Uhr
"Überschreitungen der Schuldenbremse"
Durch Krieg in der Ukraine!? Ich glaube eher durch jahrelange Einsparungen und Vergoldung selbst benötigter Gelder die ständig in andere Länder verklappt wurde oder für Migranten die sie ständig anlocken.
Es ist doch schon traurig genug das sich die Bundeswehr nicht mal ein paar Schlüpper leisten kann.
muraschke
28.02.2022, 07:01 Uhr
Bitte Euroscheine auf den Kopierer legen!
Klar doch ... bei den Germanen muss alles Gegenfinanziert werden. Gegen? Ja das passt ...

Ich schlage vor, dass "Sondervermögen" gleich an die GEZ-Abgabe zu koppeln. Das ist der kürzeste Weg, um alle Widerstände zu umschiffen. Umschiffen? Ja das passt ...

Lassen wird das mit dem Klima und dem Gedöns für die nächsten 20 Jahre. Wenn es zu Stromabschaltungen kommt, sollten wir dann die Tage zählen ... bis unsere (sogenannte) stabile Demokratie kollabiert. Nach 2, nach 7 Tagen? Wann gehen wir auf die Nachbarschaft los, wenn Trinkwasser fehlt?

Das mit den LNG ... und der Erdgasleitung aus Afrika muss jetzt aber schnell gehen. Der Sommer wird hart. Wir wollen doch unsere Schwimmimgpools füllen, um unserer Zivilgesellschaft in Bio und Vegan schwimmen zu lassen.
Jäger53
28.02.2022, 07:19 Uhr
Warum soll
für die Bundeswehr schon wieder mehr Geld ausgegeben werden, das ist doch schon in den letzte 20 Jahren jedes Jahr passiert. Oder soll Deutschland wieder einmal in Russland einfallen. Wie sind also die Geheimwaffe der USA. Ich finde unsere Regierung sollte zurück treten.
DonaldT
28.02.2022, 08:32 Uhr
Fuest fordert
Fordern steht in D ganz vorn.
Merkel, v.d.L., AKK und nun Lamprecht mit Olli Scholz (der hat noch immer nicht aufgearbeitete Sachen aus seiner Zeit als Finanzminister!) wollten und wollen nun die Karre aus dem Dreck ziehen.
Und wenn dann wieder seewasseruntaugliche Hubschrauber und ähnliche "Pannen" passieren, dann ist es halt Pech für den Steuerzahler.
Ra1n3R
28.02.2022, 09:02 Uhr
Fehlfinanzierung
in der Vergangenheit trifft es wohl eher. Der marode Ausrüstungszustand der Bundeswehr ist schon länger ein Trauerspiel und hat viele verschiedene Ursachen. Eine (nicht unerhebliche) ist die Fehlbesetzung von wichtigen Posten. Hier trifft es "Der Fisch stinkt vom Kopf her" schon recht gut. Wenn man Ministerien nur nach "Quoten" besetzt, fällt einem dies relativ schnell auf die Füße.
Jedes Jahr steigen die Ausgaben für "externe Beraterfirmen", zuletzt knapp eine halbe Milliarde €uro. Selbst der Bundesrechnungshof rügt das seit mehreren Jahren und gibt an, dass durch diese Praxis völlig intransparente Abhängigkeiten entstanden sind.

Ich habe noch nie gehört, dass z. Bsp. ein Chefarztposten einer Klinik an jemanden aus der Haustechnik (beides Angestellte eines Klinikums) vergeben wurde. In unseren Ministerien spielt das keine Rolle, Hauptsache Quoten sind erfüllt. Es ist dann nur logisch, dass man dann (z. Bsp. als Gynäkologin, oder was auch immer) völlig überfordert Hilfe sucht und der freie Markt solche Unwissenheit auch gern ausnutzt. Geld aus der Steuerkasse und nichts dafür tun müssen, wer würde da nicht zugreifen?

Die Anzahl der Mitarbeiter der Bundesministerien ist in der Vergangenheit förmlich explodiert, aber die Ausgaben an externe Beraterfirmen (auch zum verfassen von Gesetzestexten) schoss genauso in die Höhe. Man darf das dann schon hinterfragen, ob die Einstellungskriterien nicht endlich wieder Fachkompetenz geändert werden sollten?

Die Beschaffung von Material für die Bundeswehr gehört nicht in externe Hände. Es wird Zeit, dass der defekte Schrott ausgetauscht wird, dass die Ausrüstung verbessert wird. Es braucht nicht "mehr" Bewaffnung, sondern funktionsfähige Ausrüstung.
free Gigi
28.02.2022, 10:27 Uhr
Danke @Ra1n3R
besser kann man die BW-Misere nicht beschrieben...
Marino50
28.02.2022, 10:42 Uhr
Verteidigung...
Hier reicht es nicht nur, die Technik in der Bundeswehr zu modernisieren und auszubauen. Es existiert kaum noch eine Infrastruktur durch den gewaltigen Rückbau und die Aussetzung des Wehrdienstes. Es gibt keine Reservisten und wenn, sind es ältere Herren. Ich lasse hier mal ehemalige Soldatinnen außen vor. Dadurch ist ja auch der Pflegenotstand mit entstanden. Es gab Wehrdienst und Zivildienst. Letzteres wurde vorwiegend im Pflegedienst geleistet aber auch im Landschafts- und Gartenbau.
geloescht.20250302
28.02.2022, 15:58 Uhr
Was nützt eine Aufstockung...
...des Verteidigungshaushaltes, wenn in der Ausbildung nicht mal mit Platzpatronen geschossen, sondern Nahkampf mit Holzkniften simuliert wird?

Hubschrauber fliegen nicht, Panzer verrecken nach 10 KM im Gelände und die Funktionalität von Scharfschützengewehren ist abhängig von der Lufttemperatur und -feuchtigkeit.

Und man treibt sich im Baltikum herum, aber bei 10 Grad Minus fällt auf, dass die Sommerklamotten im Winter für Gefrierbrand unter Uniform und Stiefeln sorgen?

Wir versorgen unser Heer mit untauglicher Ausrüstung, sind aber ganz vorne dabei, taugliches Waffenmaterial ins Ausland zu exportieren, damit sich unsere Rüstungsindustrie eine Goldene Nase verdienen kann?

Wozu haben wir denn eine aufgeblähte Heeresverwaltung und eine Horde von Staatssekretären im Verteidigungsministerium? Damit Frauen- und Genderquoten erfüllt werden mit unfähigen zivilen Nichtskönnern und frühbeförderten Öffizierinnen?
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