eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 09:49 Uhr
01.03.2022
Nordthüringer Unternehmerverband begrüßt neues Mitglied

Sondershäuser Estrichbauer wollen sich einbringen

Detlef Kuhnert und Gerry Kuchmann, die beiden Gesellschafter der Barbarossaplan Estrichbau GmbH, sind eigentlich richtig stolz darauf, wie sich ihr Unternehmen in den zurückliegenden fast 28 Jahren entwickelt hat...

Detlef Kuhnert und Gerry Kuchmann (Foto: NUV) Detlef Kuhnert und Gerry Kuchmann (Foto: NUV)

Damals, im Jahr 1994 gründeten Detlef Kuhnert und Geralf Kuchmann den Handwerks- und Familienbetrieb in Sondershausen. Sie nahmen viel Geld in die Hand, kauften zum Teil uralte Geräte und machten einfach los.
Die künftigen Mitarbeiter wurden in den alten Bundesländern ausgebildet, kamen zurück und trugen so als Team zum Aufstieg des Unternehmens bei. “Wir waren damals deutschland- und europaweit unterwegs, wuchsen und wuchsen”, erzählt Detlef Kuhnert. Bis die erste Krise des Systems in den 2000er Jahren auch den Estrich-Experten aus Sondershausen ein Strich durch die marktwirtschaftliche Rechnung machte.

Anzeige symplr (1)
Fortan konzentrierten sich Kuhnert und Kuchmann auf das regionale Geschäft, in dem sie heute rund drei Viertel des Marktes abdecken. In Zahlen ausgedrückt: fast vier Millionen Quadratmeter Estrich wurden in Gebäuden eingebaut. Möglich wurde dies unter anderem durch immer modernere Technik und Technologien, aber auch durch die ständige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens.

“Die Automatisierung hat allerdings momentan Grenzen erreicht. In unserer Firma wenden wir uns deshalb der körperlichen Entlastung und der Forcierung der sozialen Aspekte für die Arbeitnehmer zu. Sie sollen sich letztlich als Teil des Unternehmens fühlen. Wir denken, das System des Kapitalismus, wie wir es kannten und noch kennen, verabschiedet sich langsam, aber sicher”, blicken der 55jährige Kuhnert und der 28 Jahre alte Estrichlegemeister Kuchmann in die Zukunft.

Geblieben sind jedoch die Verantwortung und Bindung des Handwerksunternehmens für und an die Region. Zahlreiche soziale Projekte werden unterstützt, Sponsoring des Vereinssports von Fußball über Boxen bis hin zu Karate ist eine jahrelange Tradition.

Das Unternehmen aus dem Kyffhäuserkreis ist seit kurzem Mitglied im Nordthüringer Unternehmerverband. “Hier wollen wir uns künftig einbringen, denn wir nehmen an, dass viele andere Unternehmen unterschiedlichster Branchen gleiche oder ähnlich gelagerte Probleme haben wie wir. Der demografische Wandel, der Mangel an Fachkräften treibt nicht nur uns um. Letztlich ist mit einer Mitgliedschaft im NUV auch eine Facette Heimat verbunden, die wir alle weiter voranbringen wollen und das - im Unterschied zu anderen Zusammenschlüssen - auf freiwilliger Basis und nicht in einer Zwangsmitgliedschaft”, sagen Detlef Kuhnert und Gerry Kuchmann bei einem Besuch von Vorständlern des Nordthüringer Unternehmerverbandes in Sondershausen in dieser Woche.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Frank Tabatt
01.03.2022, 19:44 Uhr
Generationswechsel klappt scheinbar
Alles in dem Beitrag geschriebene zu Qualität, Quantität und Zuverlässigkeit kann ich nur bestätigen. Die Barbarossa's legen für meine Firma schon seit über 20 Jahren in sehr guter Qualität , auch bei schwierigen Objekten , fristgerecht Estriche in den verschiedensten Arten. So lange ich noch Gebäudesanierungen ausführe bleibt das auch so. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und freue mich über den Wechsel in die nächste Generation.
Frank Tabatt
Bau & Sanierung Nordhausen
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)