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Di, 11:11 Uhr
01.03.2022
AfD kritisiert "alarmistische Äußerungen des Innenministers"

Keine Hinweise auf terroristische Gruppierungen

Die Thüringer AfD kommt zu dem Schluss, dass Innenminister Maier Bürger verunglimpfte, die ihre demokratischen Rechte verteidigen wollen, als er ihnen eine Radikalisierung unterstellte. Eine "Kleine Anfrage" er Alternativen ergab keine Hinweise darauf...

Im Hinblick auf diverse Medienberichte vom 31. Dezember 2021 wonach der thüringische Innenminister Georg Maier (SPD) von Teilen der Impf-Gegner und der Corona-Politik eine Radikalisierung bis hin zur Gewaltanwendung befürchte und vor „einer möglichen Herausbildung terroristische[r] Strukturen“(1) warnte, ergab die Kleine Anfrage-Drs. 7/4957 des AfD-Innenpolitikers Ringo Mühlmann, dass es keine Grundlagen für derartige öffentliche Behauptungen gibt. Demnach werden im Freistaat Thüringen keine Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung terroristischer Vereinigungen gemäß § 129a Strafgesetzbuch […] geführt. Das Innenministerium ist der Auffassung, dass keine falschen Informationen veröffentlicht worden seien.

Mühlmann kritisiert die Verlautbarungen des Innenministers wie folgt:
„Mit dem Wissen, dass es keine Ermittlungen gibt, folgt Innenminister Maier ganz bewusst der Spur, den berechtigten und demokratischen Protest gegen die Corona-Impfpflicht zu kriminalisieren. Egal, in welcher Rolle Herr Maier sich hier geäußert hat, war dies von substanzlosem Alarmismus geprägt. Die Verlautbarungen des Innenministers sind untragbar und die Verunglimpfung von Impfgegner nicht hinzunehmen! Ich werde hier nicht ruhen, diese ungeheuerlichen Vorgänge weiter parlamentarisch aufzuarbeiten.“
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
01.03.2022, 23:49 Uhr
Hauptsache, erst mal mit Dreck schmeißen...
... so sieht in letzter Zeit das Demokratieverständnis nicht nur des Thüringer Innenministers aus, es scheint sich um ein bundesweit übergreifendes Problem zu handeln.
Dabei haben Innenminister - oder wie dessen Pedant in Berlin heißt Innensenatoren oft gar kein Problem mit Extremisten, zumindest dann nicht, wenn es sich um Linke oder Islamisten handelt. Wenn in Berlin zum Al-Quds - Marsch der Zugereisten Jungmänner Juden-feindliche Parolen gegrölt werden, hatte Innensenator A. Geisel (früher SED, heute SPD) noch nie ein großes Problem damit.
Auch das militante Auftreten des 'Schwarzen Blockes Kreuzberg' wurde bei der traditionellen Mai-Kundgebung als ebenfalls traditionell verniedlicht.
(mit nur zwei bis drei eingeschmissenen Scheiben und weniger als drei 'abgefackelten' Autos galten die Maifeiern in Berlin als 'friedlich bis harmonisch').
Fordern Bürger ihre Rechte laut Grundgesetz zurück, wandelt sich das Bild schlagartig. Plötzlich ist von Terrorverdacht und Demokratie-in-Gefahr die Rede!
Holler, die Waldfee!
Spaziergänger, die keine 'Mollys' werfen und keine Juden-feindlichen Parolen brüllen, sondern ihre Bürgerrechte zurückfordern, die sind also 'gefährlich', verdächtig des Zusammenschlusses zu 'Terroristischen Vereinigungen' ?
Ähnlich hatte sich auch schon der sächsische Innenminister geäußert. Aber die Zahlen aus dem eigenen Haus geben das nicht her!
Zitat:
'Mit einer Kleinen Anfrage (Drs. 7/8784) hat der sicherheitspolitische Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion im Landtag, Carsten Hütter, in Erfahrung gebracht, wie viele Bürger sich an den Protesten gegen die Corona-Politik beteiligten und wie viele Extremisten das Innenministerium darunter ausgemacht hat.

Das Ergebnis: Im Dezember 2021 waren 63.700 Sachsen auf der Straße. Der Anteil von Rechtsextremisten ist hingegen laut Ministerium marginal. Für den Dezember 2021 listet das Ministerium lediglich 60 Demonstrationsteilnehmer auf, die als rechtsextremistisch eingestuft wurden.'
Zitat Ende.
Das dürfte in Thüringen nicht sehr viel anders sein.
Woher dann das Warn-Geschrei vor den Riesen-Horden rechtsextremer Demokratiefeinde?
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