eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 12:43 Uhr
01.03.2022
Preise stiegen innerhalb des Monats um rund elf Cent

Spritpreise im Februar so hoch wie nie

Die Kraftstoffpreise sind im Februar erneut deutlich gestiegen. Beide Sorten kletterten am Monatsende auf neue Allzeithochs und auch im Monatsmittel wurden neue Rekordmarken erreicht. Dies zeigen die Daten des ADAC in seiner monatlichen Auswertung der Kraftstoffpreise...

Anzeige symplr (1)
Danach kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt 1,742 Euro und damit 7,2 Cent mehr als im Vormonat. Diesel lag im Schnitt bei 1,662 Euro – ein Plus von 6,6 Cent gegenüber Januar.

Der letzte Tag im Februar war nicht nur der teuerste Tag des Monats, sondern auch der teuerste Tag aller Zeiten. Für einen Liter Super E10 mussten die Autofahrer 1,816 Euro bezahlen. Am günstigsten war E10 am 4. Februar mit 1,705 Euro. Damit verteuerte sich Benzin binnen eines Monats um 11,1 Cent je Liter.

Auch Diesel war am 28. Februar so teuer wie nie. Laut ADAC Auswertung kostete ein Liter im Tagesdurchschnitt 1,737 Euro und damit 10,7 Cent mehr als am 4. Februar, als Diesel mit 1,630 Euro am preiswertesten war.

Wichtigste Ursache für die dramatische Verteuerung an den Zapfsäulen ist laut ADAC der Preisanstieg beim Rohöl, der weitgehend auf den jetzt entbrannten Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent pendelt seit einigen Tagen um die 100 US-Dollar. Noch vor drei Monaten lag der Ölpreis bei etwa 70 Dollar.

Angesichts der stark gestiegenen Spritpreise und Arbeitswegkosten fordert der ADAC, die in der vergangenen Woche beschlossene Anhebung der steuerlichen Entfernungspauschale auf 38 Cent bereits ab dem ersten Kilometer gelten zu lassen. Die derzeitige Regelung sieht vor, dass die erhöhte Pauschale ab dem 21. Kilometer der einfachen Entfernung zum Arbeitsplatz zum Tragen kommt.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Leon08
01.03.2022, 14:51 Uhr
Erst der Anfang
Weshalb gebt ihr eigentlich immer die Preise von E 10 an, wo mit Sicherheit die meisten Autofahrer E95 tanken. Da ist der Preis noch um einiges höher. Beispiel gefällig? ....war am Samstag im Eichsfeld und da konnte man bis 2,11€ je Liter zahlen. Was bleibt da vom Lohn noch übrig, wenn man täglich ca.50km zur Arbeit pendeln muss?
Kama99
01.03.2022, 17:26 Uhr
Und der Staat ...
lacht sich in's Fäustchen, statt mal auf die Idee zu kommen die Steuern zu senken.
Bebo
01.03.2022, 18:01 Uhr
Jetzt Steuern senken
um den Bürger zu entlasten ist wohl bei den geplanten Ausgaben ( Aufrüstung, Energiewende, usw.) nicht möglich.
Wir schaffen das!
Oder schafft es vielleicht uns?
Kobold2
01.03.2022, 20:33 Uhr
Steuersenkung
Um an den gewohnten Bequemlichkeit festzuhalten ist wohl nicht der richtige Weg.
Ich schreibe hier seit Jahren, das die bedingungslose Ausrichtung und Fixierung auf das Auto nicht der richtige Weg ist.
Aber man klickt sich ja lieber seine Wunschwelt mit Daumen zusammen, anstatt mit umdenken mal anzufangen.
So lange das Auto nicht dick genug sein kann und kein Weg zu kurz, um ihn ja auch noch mit der Blechkiste zurück zu legen, ist der Sprit immer noch zu billig.
Es gibt übrigens kein Grundrecht auf bedingungsloses Auto fahren......
Paul
01.03.2022, 21:40 Uhr
Kobold2
Also angesichts der sowieso schon mehr als angespannten Finanzen der arbeitenden Bevölkerung, Rentner ect. inklusive, dürfte dein Kommentar wohl sehr geistlos sein.
Wie bitte sollen denn die alle jeden Tag zur Arbeit kommen, oder die auf dem Dorf wohnen-wie sollen die zum Arzt oder sonstwo hinkommen ohne Auto??? Wer solchen Schwachsinn erzählt lebt geistig hinter dem Mond und nicht in der Wirklichkeit !!!
Kobold2
02.03.2022, 09:18 Uhr
Nun, dann bleibe
ich mal auf dem Niveau. Geistlos ist es am bestehenden festzuhalten und dafür noch Unterstützung zu fordern, obwohl es sichtbar nicht so weiter gehen kann und darf.
Landbewohner verfügen z.g.T. über Wohneigentum und notgedrungen auch über mehr, als ein Auto.
Da kann man sich die eigene Tankstelle auf Dach installieren ( lassen) und ein Teil des privaten Fuhrparks elektrisch betreiben.
Dafür gibt es sogar die Förderung , nach der man anderweitig ruft.
Spätestens seit Auffliegen der Betrügereien unserer Autoindustrie 2015 sollte man begriffen haben, daß man umdenken muß .
Wenn ich an den letzten Winter denke, wo man innerhalb der Kernstadt nicht zur Arbeit erscheinen konnte, oder besser wollte, weil ja das Auto, oder die Garage eingeschneit war muss man nicht weiter über fehlendes Umdenken schreiben. Ebenso wenn ich sehe, welche Strecken morgens zum Bäcker mit dem Auto zurück gelegt werden (müssen) ,oder es ja so wahnsinnig sinnvoll ist, dass die Nordhäuser in das sondershäuser Kaufland und die Sondershäuser in den nordhäuser Marktkauf zum Wochendeinkauf "reisen" müssen, dann kommt bei mir kein Mitleid über hohe Spritpreise auf.
Die Arbeitswege innerhalb unserer Kernstadt sind ohne weiteres und ohne gravierenden Zeitverlust, problemlos mit dem Rad machbar. Für die nicht so sportlichen, gibt es schon länger erschwingliche E- Bikes.
Aber dafür muss man umdenken und Bequemlichkeit kostet...
Ich erwähnte vor längerem schon mal, daß Fahrzeugkostenrechnung leider ( oder absichtlich???) nicht beim Grundwissen vermittelt wird. Ich könnt hier noch ne Menge Beispiele bringen, aber mir gehen die Zeichen aus und ich bin auch keine Beratungsargentur. Wer sich jetzt hinterm Mond vor der Wirklichkeit versteckt, hat die Zeichen der Zeit leider immer noch nicht erkannt.
Agnar
02.03.2022, 17:53 Uhr
Kernstadt?
Wo liegt die denn? Hier, auf dem Land, besonders in Nordthüringen, kenn ich so etwas nicht. Wenn ich in Berlin, Leipzig oder Dresden wohnen würde und dort auch meine Arbeit hätte, würde ich gerne auf ein Auto verzichten. Ihrer Beschreibung nach, Herr, Frau oder Div. Kobold2, leben Sie offensichtlich in einer solchen Kernstadt. Glückwunsch - Sie haben das große Los gezogen, zumindest, was das nicht benötigte Auto betrifft. Wenn in einer Familie, wie bei mir, die Frau in einer Stadt arbeitet, der Sohn in einer anderen, ja, dann braucht eben jeder ein Auto. Für Sie reicht sicher ein Lastenfahrrad. Da Sie sicher so schlecht verdienen, könnnen Sie doch einen Antrag auf Förderung stellen. Aber ich bin sicher, wenn es so weiter geht wird Ihr Wunsch bald Realität: Auto fahren ist dann was für die besser betuchten Leute, die ohnehin das Weltklima retten, soll das gemeine Volk doch mit dem Rad fahren oder laufen.
Kobold2
02.03.2022, 21:08 Uhr
Ja dann
wird es wohl Zeit, das sie ihr Wissen in Bezug auf den Begriff Kernstadt vervollständigen.
Wir sind durchaus bestrebt unser Leben selbst zumeistern ohne nach Förderungen und sonstiger Hife von aussen zu jammern.
Falls Sie die rundum-sorglos-Lösungen für alle suchen, dann werden Sie das nicht finden.
Weder meine, noch ihre, oder andere beschriebene Einzelfälle sind auf die Allgemeinheit zu projektzieren. Da muss man sich schon selbst Gedanken machen.
Nach mittlerweile über 25Jahren täglich gelebter Verkehrsentwicklung haben wir schon lange umgedacht und unsere Konsequenzen gezogen. Mit diesem Schritt sind wir durchaus zufrieden.
Die eigene Tankstelle ist in Planung und nun warten wir , bis das passende Auto für unser Anwendungsprofil kommt. Jammern aber auch nicht, das es noch länger braucht.
(1,6t Anhängelast mit praktikabler Reichweite) Auch dann werden wir weiter , alles was geht, mit dem Rad erledigen.
Einen Trend größere Strecken mit dem Rad zu pendeln ist schon länger zu erkennen. Derzeit redet man von 15- 20 km. Statistisch legen Pendler in Deutschlands durchschnittlich diese Stecke zurück.
Also noch reichlich Potential....
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)