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Mi, 12:58 Uhr
02.03.2022
ADAC Tankstatistik

Ukraine-Krieg lässt Spritpreise in die Höhe schnellen

Der Anstieg der Kraftstoffpreise setzt sich weiter fort. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der wachsenden Nervosität am Rohölmarkt kommt es zu neuen Höchstständen an den Zapfsäulen...

In seiner wöchentlichen Auswertung der Spritpreise ermittelt der ADAC bei beiden Kraftstoffen einen enormen Preissprung im Vergleich zur Vorwoche.

ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC) ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC)


So kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,827 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 8,6 Cent im Vergleich zur vergangenen Woche. Noch größer fällt die Wochendifferenz beim Diesel aus: Mit einem Preis von 1,756 Euro kostet ein Liter hier im Bundesschnitt 10,1 Cent mehr.

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Hauptursache für die stark steigenden Kraftstoffpreise: Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und von Befürchtungen über Lieferausfällen auf die Rohölnotierungen. Nachdem die 100-Dollar-Grenze beim Rohölpreis inzwischen überstiegen wurde, geht es aktuell in Richtung der Marke von 110 US-Dollar je Barrel der Sorte Brent.

Der ADAC erneuert vor dem Hintergrund des dramatischen Anstiegs der Spritpreise seine Forderung, die steuerliche Entfernungspauschale bereits ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent anzuheben. Die derzeitige Regelung sieht vor, dass die erhöhte Pauschale erst ab dem 21. Kilometer der einfachen Entfernung zum Arbeitsplatz zum Tragen kommt.

Ungeachtet dessen sollten die Autofahrer alle Möglichkeiten zum Sparen beim Tanken nutzen. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen. Auch zwischen den gängigen Markentankstellen können die Preisunterschiede erheblich sein und – wie Auswertungen des ADAC zeigen – rund sechs Cent je Liter betragen.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
Autor: red

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Kommentare
Christian Staifen
02.03.2022, 13:10 Uhr
Na
Hat man wieder einen Schuldigen gefunden!?
Man könnte auch die Steuern etwas runter nehmen!
Weil der Bürger nicht wie ihr Politiker üppige Coronabonis bekommt!
Marino50
02.03.2022, 13:40 Uhr
Spritpreise
Vielleicht kann man ja mit Wodka oder Korn fahren. Das wird insgesamt bald preiswerter. Wir merken das alle. Es wird alles teurer. Es müssen ja alle Güter erst mal angefahren werden. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Steuern müssen runter und die CO2-Steuer aufgehoben werden in so einer Krisenzeit. Nur die Oberen machen alles so weiter. Die werden kutschiert und bezahlen das ja nicht selbst.
Paletti
02.03.2022, 15:29 Uhr
Anstieg der Spritpreise
könnte von unserer super Regierung abgefedert werden, siehe polnische Regierung-Steuern runter für das eigene Volk. Aber was stört das unseren riesengroßen politischen Wasserkopf in Berlin, eigene Dienstwagen mit Fahrern und vielen anderen Vergütungen,gar nicht zu sprechen von ihrem Monatsgehalt...
Kama99
02.03.2022, 17:18 Uhr
Deutschland ...
gibt jetzt einen Teil seiner Ölreserven frei um die Preise zu senken. Wieso glaube ich nicht daran, das Benzin/Diesel dadurch billiger wird?
Echter-Nordhaeuser
02.03.2022, 18:45 Uhr
"Shell und Total"
Shell und Total wollen auch ihre Geschäftsbeziehungen mit Russland beenden.
Dies hat dann zur Folge das der Ölpreis noch höher geht. Hauptsache wir manövrieren uns nicht selber ins aus mit den ganzen Sanktionen und Geschäftsaufgaben mit Russland.
Rob2000
02.03.2022, 19:12 Uhr
Na aber
Natürlich schießen wir uns damit ins eigene Knie.
Aber das merkt ja in Berlin scheinbar keiner...Stattdessen machen die Politiker noch ihre Reisen auf staatskasse zu jedem knallkörper der Welt um wegen Putin zu diskutieren. Ist denn der baerbock überhaupt bewusst was sie mit ihren ständigen Auslandsflügen in den letzten Tagen der Umwelt so antut?!
Ich denke mal, das in naher Zukunft der Treibstoff-Diebstahl zunehmen wird...und alle stellen sich die Frage "Warum bloß " ...
Herr Taft
02.03.2022, 19:28 Uhr
nicht nur Shell und Total
....auch Exxon, BP und ENI. BP hat z.B. seine Beteiligung an Rosneft im Volumen von 25 Mrd. USD abgeschrieben und ist raus.

Ja, die Preise steigen. Das ist für niemanden von uns schön....aber sehen wir es als persönlichen Beitrag zur Bezwingung eines Diktators.

Das Thema Steuern auf Öl und Gas in Deutschland wird bereits bearbeitet.... es dauert Demokratietypisch eben etwas länger. Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächste OPEC-Plus Sitzung in der die Fördermengen festgelegt werden. Das Plus steht für Russland ! Das wird spannend - sehr spannend ! Es ist ja so: Die OPEC-länder haben kein Interesse daran, die Wirtschaft in den Ölkäufer-Ländern durch zu hohe Preise abzuwürgen (dann sinkt die Nachfrage)... also recht genau das Gegenteil, von dem was Putin will. Im Januar (letzte OPEC-Sitzung) hatte ja noch niemand mit dem Putin-Wahnsinn gerechnet...
diskobolos
02.03.2022, 19:40 Uhr
Subventionierung von Benzin ist kein vernünftiger Weg,
sondern purer Populismus.

Die wären ja durch Steuergelder oder neue Schulden zu finanzieren. Beide Möglichkeiten verbieten sich m. E.

Was wird denn erst gefordert, wenn Lebensmittel oder das nächste Auto teurer werden als früher? Oder Bekleidung, Miete, Schulbücher, Bauholz? Und das alles wird weiterhin teurer.

Im Januar 22 waren die Erzeugerpreise um 25% höher als ein Jahr zuvor. Das wird sich natürlich auf die Verbraucherpreise auswirken.
Die Hauptschuld an der Inflation haben die Euro-Staaten, die sich seit Jahren hemmungslos verschulden und die EZB, die das gefördert hat.

Der Staat kann nur für die ärmsten Schichten für Milderung sorgen und das wird er auch tun. Die anderen müssen für sich selbst sorgen.

_________________________________________________________________________
Anm. d. Red.: Wie wäre es denn mit Steuersenkungen auf Treibstoff? Da gibt es schon einen gewissen Spielraum.
diskobolos
02.03.2022, 22:12 Uhr
Steuersenkungen . . .
sind doch (bei den notwendig werdenden Ausgaben) auch nur eine andere Formulierung für zusätzliche Schulden.
Nun fällt natürlich JEDEM etwas ein, wofür der Staat weniger ausgeben sollte, aber dummerweise jedem etwas anderes.
grobschmied56
02.03.2022, 23:46 Uhr
Diskobolos hat etwas seltsame Vorstellungen...
... über Subventionen. Fragt man Dr. GOOGLE nach dem Begriff 'Subvention', so erhält man die folgende allgemeine und ziemlich einleuchtende Antwort:
'zweckgebundener, von der öffentlichen Hand gewährter Zuschuss zur Unterstützung bestimmter Wirtschaftszweige, einzelner Unternehmen.'

Subventionen können durchaus sinnvoll sein, um z.B. heimische Landwirte, die nach umweltschonenden Methoden anbauen vor Billigimporten zu schützen und damit die heimische Landwirtschaft zu erhalten.

Was Diskobolos als Subvention erkannt haben will, ist natürlich was anderes. Die Zurücknahme von unsinnig hohen Steuern auf Treibstoffe empfindet er als 'Subvention'.
Lieber Diskobolos! Wenn ein Stück Brot in der Herstellung 70 bis 80 Cent kostet, jedoch für stolze 2 Euro über den Ladentisch geht, dann wird es für Geringverdiener langsam eng. Wenn dann gefordert wird, Steuern und Abgaben zu senken, so daß das Stück Brot noch für 1,50€ zu bekommen ist, wird das Brot dann 'subventioniert'?
Natürlich nicht. Es wird nur WUCHER vermieden.

Zum Abschluß gebe ich Ihnen ein hübsches kleines Beispiel für Subvention im üblen Sinne:
Die Bundesregierung fördert seit Jahren den Absatz von eigentlich weitgehend unverkäuflichem, weil sündhaft teurem Elektrospielzeug mit bis zu 9000€ pro Exemplar. Die Rede ist natürlich vom E-Mobil.
Die 9000 Euro 'Kaufprämie' sind eine echte und besonders schlechte 'Subvention', weil sie das Steuergeld armer Leute benutzt um Wohlhabenden und Reichen ihr ökologisches Feigenblatt besonders schmackhaft zu machen. Umverteilung von ARM nach GRÜN, so hat ein scharfsinniger Kritiker das genannt.
Denken Sie mal drüber nach.
Kobold2
03.03.2022, 07:07 Uhr
Seltsamen Vorstellung,
die Steuern auf Treibstoffe als unsinnig zu bezeichnen.
Aber für Dauernörgler und ewig Gestrige.
Es wird damit ein Lenkungseffekt bewirkt und ein Umdenken der bisherigen Parixis erzwungen, weil es nicht so weiter gehen kann.
Nun kann man weiter spekulieren, warum das mit dem Umdenken manchmal nicht so will
diskobolos
03.03.2022, 08:55 Uhr
Das ist doch kleinkarierte Wortklauberei, Grobschmied
Wenn man eine Verbrauchssteuer senkt, hat das wirtschaftlich die gleiche Wirkung wie eine direkte Subvention. Das hat etwas zu tun mit "Minus mal Minus ist Plus".

Wozu Steuern in jedem Staat nötig sind, werde ich hier jetzt nicht erläutern. Welche Steuern "unsinnig" sind entscheiden letztlich die gewählten Politiker. Wer sonst?

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir (die gesamte Menschheit) viel zu wenig gegen den Klimawandel tun. Für uns alte Säcke mag das egal sein. Unsere Enkel werden uns eines Tages dafür verfluchen.

PS: Ich versuche meine Kommentare kurz zu halten. Bei Bedarf kann ich jede Aussage mit Argumenten unterlegen.
Bodo Bagger
03.03.2022, 11:49 Uhr
Tja, die 100 Milliarden für die Bundeswehr,
müssen ja irgendwie gegenfinanziert werden. Mit dem Sondervermögen, was Scholz meinte war wohl die Geldbörse des Steuermastviehs gemeint.

Gut, dass dieses Geldgeschenkt den Weg durch das Parlament genommen hat und dort legimitert wurde... NICHT
Paulinchen
03.03.2022, 16:29 Uhr
Schon bemerkenswert,
dass es Mitbürger inzwischen glauben, dass die hohen Kraftstoffpreise gut für die Umwelt sind.
Beim letzten Treffen der Umweltminister in Paris, sind diese scheinheiligen Minister aller Länder mit den teuren E Autos vorgefahren. Während dem sie ihr Kränzchen abhielten, haben ihre Chauffeure die Akkus der Autos geladen. Leider aber nicht an dafür geeigneten Ladestationen, sondern hinter dem Tagungsgebaeude, an zwei großen Dieselaggregaten. Wenn Annalena B. zu Termin Gründen der Sicherheit im gepanzerten PKW fahren. Kurz vor dem Ziel, steigt die umweltbewusste Dame in den E Benz um dem Michel zu zeigen, was Umweltschutz ist. Der Bundeskanzler wurde darauf angesprochen, warum er das nicht machen will, darauf antwortete er: Das Hütchenspiel mache ich nicht mit. Also - sollten doch unsere Politiker mal mit gutem Beispiel voran gehen und endlich dieser Preistreiberei an den Tankstellen Einhalt bieten. Das hat nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun, denn noch immer zahlen wir mit jedem Liter für den Krieg im Irak noch 10 Cent mehr! Es ist eine Schande, dass wir 1,70 Euro Steuern für den Liter Kraftstoff zahlen müssen. Die Grünen haben sich 1500 Euro für Coronazeiten gegönnt, die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, gönnen sich 3,5% mehr Diäten und was bekommt das Volk? Die zugesagten Rentensteigerungen wurden gekürzt, die öffentlichen Verkehrsmittel sind sündhaft teuer geworden, die Miete ist erhöht und das ZDF braucht mehr Geld für seine Rentner. Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind nicht gleichgestellt mit den Flüchtlingen, welche hier stehlen, vergewaltigen und morden. Wann fliegen denn die Straftaeter endlich wieder zurück in ihre Heimat, damit wir mehr Platz für die echten Flüchtlinge aus der Ukraine haben. Die haben unsere Hilfe dringend nötig!! Die Krankenkassen rufen nach Geld, wer aber zahlt für die angeblichen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan usw die Kosten in den Krankenhäusern und Apotheken? Aus Dankbarkeit klauen die in unseren Supermärkten. Haben unsere Politiker das überhaupt noch im Fokus? Die Energiepreise fressen uns auf und Abhilfe ist nicht in Sicht!! Aber immer neue Steuern werden erfunden. Einfach nur traurig!
geloescht.20250302
03.03.2022, 16:59 Uhr
Alles egal...
Hauptsache der ADAC kann seine hauptamtlichen Spritpreisehellseher weiterbeschäftigen und uns weiterhin mit Tipps für "günstige" Tankzeiten belästigen, die so sinnvoll sind wie Empfehlungen, dass Bio immer gesund ist, selbst wenn die Eier von glücklichen Hühnern salmonellenverseucht sind.
Knaecke2
03.03.2022, 23:40 Uhr
Soll ich wirklich noch arbeiten?
Hurra, gerade Feierabend. Wie es so im Gesundheitssystem Typisch ist. Will nur noch schnell Tanken als Pendler. Oh Schreck.... 2,04 Euro der Liter Super. Sofort die Laune im Keller, gleich wieder an die verlogene und nicht erhaltene Coronaprämie gedacht. Da ist doch auch noch meine Gaspreiserhöhung, welche mich jetzt jeden Monat über 400.- Euro kosten soll. Mh... von Inflation merke ich im Supermarkt auch einen Teil. Die Strompreiserhöhung kommt auch demnächst und nebenbei soll ich auch noch Spenden. Achja, nicht zu vergessen, fürs alter soll ich ja auch noch zurück legen um nicht in Armut zu Enden wie mein zu betreuendes Klientel. Vieleicht aber leben diese auch ruhiger, da sämtliche Kosten von Rententrägern oder Krankenkassen sowie Sozialämtern getragen werden. Diese müssen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, um unsere unfähigen Politiker und unnützen Wasserkopf voller Fehlentscheidungen in Brüssel zu Bezahlen. Selbst mein geplanter Umstieg auf eine Pelletheizung (was früher als ökologisch Sinnvoll galt) wird nun von der "Grünen Brut" in Frage gestellt und evtl. ausgebremst. Ich habe das Gefühl, das man mich Zwingen möchte uneffiziente Wärmepumpen einzusetzen und somit "schmutzigen importierten" Strom zu verbrauchen. Dieser ist natürlich als Ököstrom abzugelten. Ich habe die Befürchtung, das unser Land in eine gewaltige soziale Schieflage gerät, wo Energie und Lebenhaltungskosten aus dem Ufer laufen. Entgegenzusetzen hat unsere Politik leider nichts, Sanktionen gegen Russland treffen wieder den Normalen Bürger. Das ist nicht mehr mein Land. So... musste auch mal meinen Senf los werden.

PS: Scholz bei Anne Will..... äh..Blubber, blubber.... hä? Was sagt nur der Mann im Ohr.
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