So, 08:38 Uhr
06.03.2022
Ein Blick in die Statistik
Weniger neue Wohnungen
Im Jahresverlauf 2021 gaben die Thüringer Bauaufsichtsbehörden im Wohnungsneubau 3 764 Wohnungen zum Bau frei. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 787 Wohnungen bzw. 17,3 Prozent weniger als im Jahr 2020...
47,3 Prozent des neu geplanten Wohnraums waren Einfamilienhäuser (1 781), im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 3,2 Prozent bzw. 58 Eigenheime. Einzig die Gebäudeklasse der Zweifamilienhäuser erreichte mit 204 Wohneinheiten das Vorjahresniveau.
Die im Jahr 2021 im Geschossbau erteilten Neubaugenehmigungen bescherten dieser Gebäudeart ebenfalls einen Rückgang im direkten Vergleich mit dem Vorjahr. Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen waren mit 44,2 Prozent am Neubaugeschehen beteiligt. Mit 1 662 genehmigten Wohnungen wurde hier ein Rückgang von 30,3 Prozent ermittelt. Weniger Genehmigungen gab es im vergangenen Jahr auch für Wohnheimplätze. Mit einem Anteil von 3,1 Prozent am Wohnungsneubau war ein Rückgang an Wohnheimplätzen von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Von den 3 764 Wohnungen in neuen Wohngebäuden wurden 2 480 Baugenehmigungen an private Haushalte als Bauherren erteilt. An Unternehmen als Bauherren neuer Wohngebäude gingen 1 162 Genehmigungen und an Öffentliche Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbs- zweck) 122 Wohnungsbaugenehmigungen.
Im territorialen Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise in Thüringen wurden im Jahr 2021 in der kreisfreien Stadt Jena (568) die meisten neuen Wohnungsbauvorhaben genehmigt, gefolgt vom Wartburgkreis (381), der Stadt Weimar (242) sowie dem Unstrut-Hainich-Kreis mit 241 Bauvorhaben. Schlusslicht waren die kreisfreie Stadt Suhl mit 51 und der Landkreis Sonneberg mit 40 gemeldeten Baugenehmigungen im Wohnungsneubau.
Neben dem Neubau wurden dem Wohnungsmarkt durch bauliche Veränderungen an bestehenden Wohngebäuden, z. B. durch Umbau-, Ausbau-, Erweiterungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen, 843 Wohnungen zugeführt. 4 607 Wohnungen in Wohngebäuden wurden damit im vorläufigen Jahresergebnis 2021 insgesamt genehmigt.
Autor: red47,3 Prozent des neu geplanten Wohnraums waren Einfamilienhäuser (1 781), im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 3,2 Prozent bzw. 58 Eigenheime. Einzig die Gebäudeklasse der Zweifamilienhäuser erreichte mit 204 Wohneinheiten das Vorjahresniveau.
Die im Jahr 2021 im Geschossbau erteilten Neubaugenehmigungen bescherten dieser Gebäudeart ebenfalls einen Rückgang im direkten Vergleich mit dem Vorjahr. Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen waren mit 44,2 Prozent am Neubaugeschehen beteiligt. Mit 1 662 genehmigten Wohnungen wurde hier ein Rückgang von 30,3 Prozent ermittelt. Weniger Genehmigungen gab es im vergangenen Jahr auch für Wohnheimplätze. Mit einem Anteil von 3,1 Prozent am Wohnungsneubau war ein Rückgang an Wohnheimplätzen von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Von den 3 764 Wohnungen in neuen Wohngebäuden wurden 2 480 Baugenehmigungen an private Haushalte als Bauherren erteilt. An Unternehmen als Bauherren neuer Wohngebäude gingen 1 162 Genehmigungen und an Öffentliche Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbs- zweck) 122 Wohnungsbaugenehmigungen.
Im territorialen Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise in Thüringen wurden im Jahr 2021 in der kreisfreien Stadt Jena (568) die meisten neuen Wohnungsbauvorhaben genehmigt, gefolgt vom Wartburgkreis (381), der Stadt Weimar (242) sowie dem Unstrut-Hainich-Kreis mit 241 Bauvorhaben. Schlusslicht waren die kreisfreie Stadt Suhl mit 51 und der Landkreis Sonneberg mit 40 gemeldeten Baugenehmigungen im Wohnungsneubau.
Neben dem Neubau wurden dem Wohnungsmarkt durch bauliche Veränderungen an bestehenden Wohngebäuden, z. B. durch Umbau-, Ausbau-, Erweiterungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen, 843 Wohnungen zugeführt. 4 607 Wohnungen in Wohngebäuden wurden damit im vorläufigen Jahresergebnis 2021 insgesamt genehmigt.
