eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 09:51 Uhr
08.03.2022
Ukrainische Flüchtlinge in Thüringen

CDU fordert rasche Klärung organisatorischer Fragen

„Wir sehen die größte Fluchtbewegung seit dem zweiten Weltkrieg. Der russische Angriffskrieg bringt viele europäische Mitbürger nach Deutschland. Wir stehen in der Verantwortung zu helfen und viele Gemeinden, Bürger und soziale Organisationen sind sehr engagiert“, sagt der CDU-Fraktionschef Mario Voigt...

Anzeige symplr (1)
„Es ist vernünftig, dass die Landesregierung anderen Ländern Unterstützung anbietet. Sie muss aber auch der Aufgabe in Thüringen nachkommen.“ Mit diesen Worten hat der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mario Voigt, die Landesregierung aufgefordert, umgehend und auf allen Ebenen die organisatorischen Voraussetzungen für die Ankunft ukrainischer Schutzsuchender zu schaffen. „Es braucht klare Führung und ein ordentliches Management, sonst droht Chaos. Die Landesregierung darf die Landkreise, Städte und Gemeinden mit dieser Mammutaufgabe nicht alleine lassen. Das Land muss jetzt Verantwortung und Führung übernehmen“, erklärte Voigt.

„Wie wird die Erstunterbringung gemanagt, wie läuft die Weiterverteilung auf die Kommunen und wie stellen wir sicher, das Thüringer helfen können? Organisation und Kommunikation auf Landesebene müssen jetzt schnell geklärt werden“, so der CDU-Politiker weiter. „Die Ankündigung der Landesregierung, in Berlin ankommende Flüchtlinge hier aufzunehmen, ist richtig. Voraussetzung ist aber, dass die damit zusammenhängenden Fragen jetzt auch vor Ort konsequent und professionell gesteuert und nicht einfach an die Kommunen durchgereicht werden“, sagte Voigt. „Ohne klare Handlungsanweisungen und Ablaufstrukturen bringt die Landesregierung nicht nur die Kommunen, sondern auch die Schutzsuchenden selbst in eine schwierige Lage.“

Kritisch sieht Voigt die derzeitige Vorgehensweise der Landeregierung, die ankommenden Ukrainer in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl unterzubringen. „Wir schlagen vor, für die ukrainischen Frauen und Kinder in Eisenberg eine erste Anlaufstelle bereitzustellen, wo sie das frische Trauma der Flucht unter sich und somit unter Menschen ihres eigenen Kulturkreises verarbeiten können. Dazu braucht es auch Hilfe von psychologischer Seite“, sagte Voigt. Er und Bürgermeister Michael Kieslich haben sich deshalb mit einem Brief an Migrationsminister Adams gewandt, um für die Lösung in Eisenberg zu werben. Mit der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung sei zudem eine erprobte Infrastruktur rund um die Aufnahmestelle vorhanden.

„Auch unsere Schulen und Kindergärten brauchen schnell Gewissheit, was sie zu erwarten haben und wie die Kinder aus diesen Familien betreut werden sollen“, sagte Voigt. „Erste Schätzungen gehen von mehreren zehntausenden Menschen aus, die allein in Thüringen Schutz suchen werden. Das wird ein organisatorischer Kraftakt, auf den sich die Landesregierung schnell und gründlich vorbereiten muss“, machte Voigt deutlich. „Angesichts dieses unendlichen Leids mitten in Europa stehen wir in der Verantwortung, den Frauen und Kindern aus der Ukraine unbürokratisch und umfassend zu helfen. Es sind ihre Männer und ihre Väter, die für die Freiheit ihres Landes kämpfen, die auch unsere Freiheit ist“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Hilfe müsse aber auch für die Menschen in der Ukraine selbst organisiert werden. „Die Hilfsbereitschaft ist riesig, was fehlt ist eine zentrale Anlaufstelle auf Landesebene, die Kontakte herstellt, Hilfsangebote kanalisiert und koordiniert. Je zielgerichteter wir helfen, desto besser“, so der CDU-Fraktionschef.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
pseudonym
08.03.2022, 11:35 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
geloescht.20230206
08.03.2022, 17:11 Uhr
Ihr
Elenden Heuchler in der Politik! Es hätte nicht soweit kommen müssen und dürfen.
geloescht.20250302
08.03.2022, 18:26 Uhr
Verlogene Hypermoral!
Diese Partei ist angeführt von Merkel für das Chaos durch nichteuropäische Flüchtlingsbewegungen spätestens seit 2015 verantwortlich ("Nun sind sie einmal hier!") und hat es als Regierungspartei nicht geschafft oder gewollt, Schleuser-NGO's das Handwerk zu legen oder alle EU-Mitgliedsstaaten zu bewegen, einen solidarischen Verteilungsschlüssel von Flüchtlingen zu befolgen.

Aber hier in Thüringen krähen mehrmals pro Woche die CDU-Hähne lautstark auf dem Mist, um dem Wähler die Lüge unterzujubeln, dass ausschließlich andere Parteien diesen Haufen vor unserer Türen gesetzt hätten.

Wären Illegale und Kriminelle, so wie es unsere Asylgesetze vorsehen, zeitnah abgeschoben worden, wäre genügend Platz für die ukrainischen Flüchtlinge vorhanden.

Nicht nur in Erstaufnahmeeinrichtungen, sondern auch in Wohnungen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)