Do, 17:00 Uhr
10.03.2022
AGRO Holzunternehmen will Schandfleck beseitigen
Fritzscher Hof wird zu neuem Leben erweckt
Gestern besuchten die Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Greußens Bürgermeister Torsten Abicht, Wolfgang Peter von Ziegenhof Peter, Kreisverwaltungsleiter Dr. Thiele und der Zuständige für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, Christoph Hörold, das AGRO Holzunternehmen in Greußen...
Besichtigung des ehemaligen "Fritzsche Hofs" v.l. Landrätin Antje-Hochwind-Schneider; Andreas Groppe (Geschäftsführer AGRO Holz Handeln Greußen); Dr. Thiele (Verwaltungsleiter LRA Sondershausen);Wolfgang Peter von Ziegenhof Peter; Christoph Härold (Zuständiger für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung); Torsten Abicht Bürgermeister in Greußen) (Foto: Eva Maria Wiegand)
Andreas Groppe, der Geschäftsführer des AGRO Holzunternehmens, gründete gleich nach der Wende sein Unternehmen. Es stellt bis heute das Leitbild eines hochwertig regionalen Groß- und Einzelhandels dar.
Andreas Groppe gehört zu den leistungsstarken Holzgroßhändlern der Region. Dreiundzwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehrere Lehrlinge gehören zu seinem Team. Im Jahr 2019 erwarb der Geschäftsführer die gegenüber seiner Firma liegende Industriebrache. Das seit der Wende nicht mehr bewirtschaftete und immer mehr vermüllte, circa 9000 Quadratmeter große Gelände, zeichnete sich als Schandfleck der Region aus. Dies wollte Andreas Groppe nicht länger mit ansehen. Mittlerweile wurde die gesammte Fläche beräumt und Boden abgetragen. Auf der ehemaligen Brache sollen in naher Zukunft unter anderem ein Sägewerk und eine Tischlerei entstehen.
Das Sägewerk aus Kleinfurra wird dann mit dem Standort in Greußen zusammengelegt. Mit den ersten baulichen Maßnahmen wurde im Oktober 2020 begonnen. Teilabrisse der alten Gebäude wurden vorgenommen und bis zu 400 Metern Erdkabel zur Sicherstellung der Stromversorgung des Gebäudes verlegt, erklärt der Geschäftsführer den anwesenden Gästen.
Die Beschaffung einer neuen Bandsäge war als Investition für das entstehende Sägewerk nötig, welche durch das Unternehmen erworben wurde. Dieser Sektor wird durch die Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.
Der an das Gelände grenzende Dreiseitenhof, den Greußenern sicher noch bekannt als Fritzscher Hof, wird in Umbauarbeiten mit einbezogen und soll zu neuem Leben erweckt werden. Geplant ist eine Kulturstätte zur Vermarktung regionaler Produkte, eine Eisproduktion, eine Stätte zum Schaubrotbacken für Schulklassen, Gastronomie und ein Café. Außerdem ist ein Radwegesystem vorgesehen.
Doch der Weg bis dahin ist noch lang und die Finanzierung kann wohl nur durch zusätzliche Fördermittel verwirklicht werden. Landrätin Hochwind-Schneider zeigte sich von dem Projekt begeistert, machte aber noch keine Zusage, ob wirklich Fördermittel einfließen können. Andere geförderete Baumaßzahlen im Kyffhäuserkreis geraten momentan ins Stocken, da die Material- und Energiekosten explosionsartig gestiegen sind. Geschäftsführer Groppe merkte darüberhinaus an, dass er sich wünscht, dass Bauverfahren sich nicht über Jahre in die Länge ziehen. Die Behörden müssten besser zusammenarbeiten, damit es zu schnellen Entscheidungen über ein Bauverfahren kommt. Dies begrüßte auch Bürgermeister Torsten Abicht.
Landrätin Hochwind-Schneider möchte sich dem Thema annehmen, dass Unterlagen für eine Baugenehmigung in Zukunft gebündelt bearbeitet werden sollen.
Eva Maria Wiegand
Autor: emw
Besichtigung des ehemaligen "Fritzsche Hofs" v.l. Landrätin Antje-Hochwind-Schneider; Andreas Groppe (Geschäftsführer AGRO Holz Handeln Greußen); Dr. Thiele (Verwaltungsleiter LRA Sondershausen);Wolfgang Peter von Ziegenhof Peter; Christoph Härold (Zuständiger für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung); Torsten Abicht Bürgermeister in Greußen) (Foto: Eva Maria Wiegand)
Andreas Groppe, der Geschäftsführer des AGRO Holzunternehmens, gründete gleich nach der Wende sein Unternehmen. Es stellt bis heute das Leitbild eines hochwertig regionalen Groß- und Einzelhandels dar.
Andreas Groppe gehört zu den leistungsstarken Holzgroßhändlern der Region. Dreiundzwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehrere Lehrlinge gehören zu seinem Team. Im Jahr 2019 erwarb der Geschäftsführer die gegenüber seiner Firma liegende Industriebrache. Das seit der Wende nicht mehr bewirtschaftete und immer mehr vermüllte, circa 9000 Quadratmeter große Gelände, zeichnete sich als Schandfleck der Region aus. Dies wollte Andreas Groppe nicht länger mit ansehen. Mittlerweile wurde die gesammte Fläche beräumt und Boden abgetragen. Auf der ehemaligen Brache sollen in naher Zukunft unter anderem ein Sägewerk und eine Tischlerei entstehen.
Das Sägewerk aus Kleinfurra wird dann mit dem Standort in Greußen zusammengelegt. Mit den ersten baulichen Maßnahmen wurde im Oktober 2020 begonnen. Teilabrisse der alten Gebäude wurden vorgenommen und bis zu 400 Metern Erdkabel zur Sicherstellung der Stromversorgung des Gebäudes verlegt, erklärt der Geschäftsführer den anwesenden Gästen.
Die Beschaffung einer neuen Bandsäge war als Investition für das entstehende Sägewerk nötig, welche durch das Unternehmen erworben wurde. Dieser Sektor wird durch die Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.
Der an das Gelände grenzende Dreiseitenhof, den Greußenern sicher noch bekannt als Fritzscher Hof, wird in Umbauarbeiten mit einbezogen und soll zu neuem Leben erweckt werden. Geplant ist eine Kulturstätte zur Vermarktung regionaler Produkte, eine Eisproduktion, eine Stätte zum Schaubrotbacken für Schulklassen, Gastronomie und ein Café. Außerdem ist ein Radwegesystem vorgesehen.
Doch der Weg bis dahin ist noch lang und die Finanzierung kann wohl nur durch zusätzliche Fördermittel verwirklicht werden. Landrätin Hochwind-Schneider zeigte sich von dem Projekt begeistert, machte aber noch keine Zusage, ob wirklich Fördermittel einfließen können. Andere geförderete Baumaßzahlen im Kyffhäuserkreis geraten momentan ins Stocken, da die Material- und Energiekosten explosionsartig gestiegen sind. Geschäftsführer Groppe merkte darüberhinaus an, dass er sich wünscht, dass Bauverfahren sich nicht über Jahre in die Länge ziehen. Die Behörden müssten besser zusammenarbeiten, damit es zu schnellen Entscheidungen über ein Bauverfahren kommt. Dies begrüßte auch Bürgermeister Torsten Abicht.
Landrätin Hochwind-Schneider möchte sich dem Thema annehmen, dass Unterlagen für eine Baugenehmigung in Zukunft gebündelt bearbeitet werden sollen.
Eva Maria Wiegand





