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Fr, 08:01 Uhr
25.03.2022
Der THC braucht am Wochenende die Punkte

Zurück in die Spur

Nach der deutlichen Niederlage beim Liga-Überflieger ist der Thüringer HC wieder auf vertrautem Parkett. Im Heimspiel gegen die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Salza-Halle, zählt indes nur ein Sieg...

Der THC-Chef Herbert Müller bittet die treuen THC-Fans um Nachsicht ob der Enttäuschung nach dem Buxtehude-Spiel und fordert sie auf, doch recht zahlreich in die Halle zu kommen, um die Mannschaft zu unterstützen.

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Rückblick:
Nach dem letzten Heimspiel gegen den Buxtehuder SV war die Enttäuschung maßlos und der Schmerz sitzt nach wie vor tief. Besonders bei Herbert Müller, der immer wieder wegen Corona und anderen Verletzungen, so seine liebe Mühe und Not hat, eine Mannschaft zu formieren, um die nicht leichter werdenden Aufgaben in den letzten zehn Bundesligaspielen zu bewältigen. Die Niederlage gegen Bietigheim schmerzt da weniger, die war vorprogrammiert, zwar etwas zu hoch ausgefallen, aber der Tabellenführer, der seit 40 Spielen in der Bundesliga, im Pokal und in Europa ohne Punktverlust ist, spielt in einer eigenen Liga. Da kennt Herbert Müller keinen Neid und er wünscht sowohl der SG BBM Bietigheim in der EHF European League als auch Borussia 09 Dortmund in der EHF Champions League viel Erfolg beim Start in die nächsten Runden an diesem Wochenende. Herbert Müller weiß zu gut, dass Bietigheim nicht seine aktuelle Baustelle war, da hat ihn die Heimniederlage, insbesondere das „Wie“ gegen den Buxtehuder SV mehr erzürnt und beschäftigt ihn bis heute. Er weiß gerade nicht, welche Überraschung sein Team noch für ihn übrig hat, trotz des Trainingsfleißes in dieser schweren Zeit, den seine Mannschaft an den Tag legt. Starke Auftritte wie gegen Metzingen, wo man sich sogar auf der Siegerstraße befindet und dann verlernt man das Handballspielen schon im nächsten Spiel gegen den Buxtehuder SV. Das kann selbst so ein Trainerfuchs wie Herbert Müller nicht erklären. "Jetzt ist Schluss mit lustig", die freien Tage sind gestrichen, trainiert wird auch am Sonntag. Noch ist die Saison nicht zu Ende und die Mitbewerber um die internationalen Plätze lassen noch Punkte liegen.

Zum Spiel:
In der Liga kann gerade jeder jeden schlagen, lassen wir mal Bietigheim und Dortmund außen vor. Der Liganeuling Sachsen Zwickau gewann am Mittwoch in Halle, die Wildcats aber haben beide Punkte aus der Salza-Halle mitgenommen. Da kommt der Tabellenletzte gerade richtig, um zurück in die Spur zu finden, möchte man meinen. Doch Vorsicht, die Handball-Luchse brauchen selbst jeden Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern. Die wissen, dass der zuletzt schwächelnde THC angreifbar sein könnte. Sie werden alles geben und sich von ihrer spielerischen und kämpferischen Seite zeigen. Einzige Unbekannte, sie kommen aus einer coronabedingten Zwangspause. Da ist nicht ganz sicher, wie sie die überstanden haben. Die haben durchaus eine konkurrenzfähige bundesligareife Mannschaft. Da führt Kim Berndt klug und souverän Regie, Sarah Lamp weiß als Vollbluthandballerin zu gefallen. Die Kooperation mit Buxtehude macht die Norddeutschen stark. „Wir tun gut daran, das Spiel sehr ernst zu nehmen und wollen unsere Fans zurückgewinnen.“, sagt Herbert Müller. Ziel ist es für Herbert Müller nach wie vor, „da oben dranzubleiben“. Schauen wir mal nur auf die Minuspunkte, dann trennen den Tabellenvierten TuS Metzingen und den Tabellenachten SV Union Halle-Neustadt nur vier Punkte. Nur der Buxtehuder SV hat sich dank des Sieges gegen den THC etwas Luft verschafft. Für die THC-Frauen heißt es jetzt, sich kämpferisch zu präsentieren, jede Einzelne ist gefordert und muss bereit sein, ihr Bestes, wenn nicht sogar ihr Letzte für das Team zu geben. Die Fans der "Roten Wand" sollten unbedingt dabei und der Mannschaft den Rücken stärken.

Zum Kader:
Da ist Herbert Müller gerade mehr als unglücklich, in Bietigheim standen nur eine Torhüterin und neun Spielerinnen zur Verfügung. Das Dilemma hat sich sogar weiter verschärft. Lamprini Tsakalou und Dominika Zachova plagen ernsthafte Knieprobleme. Johanna Reichert war an Corona erkrankt, Lydia Jakubisova, Kim Braun konnten diese Woche nicht trainieren. Zum Glück hat Kerstin Kündig nach ihrem Nasenbeinbruch wieder grünes Licht durch die Ärzte erhalten. Sie ist im Training wieder dabei und kann wohl am Samstag spielen.
HaJo Steinbach
Autor: red

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